Radtour Griechenland 2013/2014

Patra - Patra: Ein verregneter Sommertraum

Vorbemerkung

Seit Tagen - gefühlt Wochen - liegt trotz Hochdruckzone eine kompakte, hochnebelartige Wolkendecke über der Mitte Deutschlands. Selten reißt die Wolkendecke auf und läßt die Sonne durch, so daß ich im Grüneburgpark laufen kann.

Um so mehr freue ich mich auf das geplante Wintertraining mit dem Rennrad in Griechenland auf dem Peloponnes: Dort sind die Wolken licht und die Temperaturen höher als hier.

Neu auf meiner Route sind Kalavrita in den Bergen - angebunden nach Norden an Diakopto am Golf von Korinth mit einer sehenswerten Schmalspurbahn [7.1.2014] - und Sparta mit Mistras im südlichen Teil des Peloponnes am Gebirge Taygetos.

Im Gegensatz zu meiner Reise im Winter 09/10 hatte ich diesmal die jahreszeittypische Niederschläge erwischt; meine Route hat sich dadurch etwas geändert: Sparta mußte ich leider streichen.

Der Vorteil: Zu den bedeckten und Regentagen kontrastieren die Sonnentage um so mehr! Gerade die Vegetation in den Bergen - Erimanthos, Aroania, Arkadien - überrascht mit einer ungeheuren Vielfalt: Der Mischwald hält sowohl immergrüne Nadel- als auch herbstliche Laubbäume bereit, die einen herrlichen Kontrast bilden! Und die Ursprünglichkeit Griechenlands - ich habe genau ein KFZ mit deutschem Kennzeichen gesehen! - beeindruckt um so mehr. Und wie auch 2005 begegne ich den Rennradfahrern nur im flachen Küstenstreifen zwischen Pyrgos und Patra.

Gesamtroute: Kartenübersicht (1,1 MB)

Etappenübersicht:

DatumStart - ZielkmØHm∑ km°C
20.12.13Zug-/Fähranreise von Frankfurt nach Patra
21.12.13
22.12.13
23.12.13Patra - Kalavrita7718,115589-(33)-20-11
24.12.13Kalavrita - Xilokastro7921,36041815-13
25.12.13Xilokastro - Loutraki3420,6552155-13
26.12.13Loutraki - Nauplia9721,7120431213-19
27.12.13Regen-/Ruhetag Nauplia
28.12.13Regen-/Ruhetag Nauplia
29.12.13Nauplia - Dimitsana109187842112-18-23
30.12.13Dimitsana - Lehena14510025660-20-25
31.12.13Besuchs-/Ruhetag Lehena
1.1.14Besuchs-/Ruhetag Lehena
2.1.14Lehena - Patra801166468-24
3.1.14Fähr-/Zugabreise von Patra nach Frankfurt
4.1.14

Anreise

Über München und mit dem Nachtzug erreiche ich Venedig; ich halte mich nicht lange auf will direkt zum Hafen (1600 m). Hier erfahre ich, daß ANEK schon vom neuen Hafen abfährt ..., und der liegt 12 km entfernt! (Die Süddeutsche Zeitung hatte schon berichtet: Raus aus der Serenissima! - Große Kreuzfahrtschiffe in Venedig [7.1.2014]) Nach dreimaligem Fragen finde ich die nicht ausgeschilderte überdimensionale und völlig verwaiste Zufahrt durch häßlichstes Industriegebiet: So wird die Fährabfahrt von Venedig nicht attraktiver! (Fußpassagiere, die mit mir am Bahnhof Santa Lucia in Venedig ankamen, haben für die Taxifahrt zum neuen Hafen 35 Euro bezahlt!) So fühle ich mich wie in einem surrealen Photostudio im Ruhrpott. Im mittlerweilen einsetzenden Regen füllen die LKW die Fähre. Dann legen wir ab und gleiten an Kohlehalden vorbei und an Chemieanlagen:-( Kein Vergleich mit der Kulisse Venedigs 2010 bzw. 2005! Versöhnen tut mich ein bißchen, daß es für mich als altem Fan des Radrennens 'Rund um den Henninger-Turm' Henninger Kaiser Pilsner zum Abendessen gibt:-) Nach einer verrauchten Nacht beginne ich den Tag mit einer Tasse Kaffee zum Sonnenaufgang. Die Überfahrt ist im zweiten Teil durchweg sonnig, aber es weht ein frischer Wind. Am frühen Abend erreichen wir Igoumenitsa, wo ich letztes Jahr meine Radtour fortgesetzt habe. Mit einem herrlichen Gemälde am Himmel verabschiedet sich der Tag. Während die vier Italiener, die im Gegensatz zu mir mit maximalem Gepäck und minimalen Budget unterwegs sein wollen (wild campen in der Regenzeit!), die Räder beladen und das Schiff verlassen, wartet mein Gios schon ungeduldig. Wir fahren gemeinsam vom neuen Hafen die 3 km in die Stadt, ich beziehe mein Zimmer und wir essen gemeinsam zu Abend (gegen 1:00 nachts!), bevor sie zur Jugendherberge (rechts mein Mistral 1990) weiterfahren wollen um dort zu zelten.

Patra - Loutraki

Bei bestem Wetter verlasse ich Patra, wobei Kenntnisse des griechischen Alphabets nützlich sind: Rechts geht es z.B. nach Athen und Pyrgos, während es geradeaus für mich Richtung Tripolis und nach (etwas überklebt) Kalavrita geht. Leicht ansteigend mit einem Rückblick nach Patra lasse ich mich in Halandritsa zu einer Kaffeepause mit Ausblick in die Berge nieder. Weiter ansteigend fahre ich auf das nette Bergdorf Katarraktis: Hier beeindrucken mich die alten Steinhäuser, die Vegetation und der Blick in die Berglandschaft! Nach einem Rückblick auf Katarraktis wendet sich mein Blick auf das vor mir liegende Gebirge Erimanthos! Die Durchfahrten durch die kleinen Dörfer - hier Kalanos und im Rückblick - sind traumhaft, es gibt zudem keinen Verkehr! Etwas später erreiche ich 930 m mit diesem Blick auf das Gebirge Aroania, welches das Skigebiet meines Zielortes Kalavrita beherbergt. Auf einem Zwischenpaß kommt mir eine Herde Ziegen entgegen (870 m); und das wird nicht das letzte Mal sein. Nachdem es sich in den Bergen etwas zugezogen hat, erreiche ich Kalavrita: Hier beziehe ich ein geräumiges Appartment - über die Feiertage sind wohl die kleineren Hotels im Gegensatz zu den Luxushotels geschlossen, aber die Einheimischen sprechen mich sofort an und helfen mir weiter, sehe mir den Endbahnhof der Schmalspur- und Zahnradbahn von Diakopto an und finde nach etwas Suchen noch ein Restaurant, in dem keine Aschenbecher auf den Tischen stehen und offensichtlich nicht geraucht wird. Das hält zwei Tischnachbarn aber nicht davon ab, sich zwischendurch immer wieder mal eine Zigrette anzuzünden und den Rest in den Kamin zu werfen.

Heute ist der Himmel wie vorausgesagt zugezogen; da die Bahn - mit der ich gerne durch die Voukariosschlucht gefahren wäre - für mich so ungünstige Anfahrtszeiten hat, entscheide ich mich dafür, mit dem Rad zu fahren. Dazu besuche ich erst das Mahnmal hoch über der Stadt: Es erinnert an das Massaker, welches die Deutschen 1943 hier angerichtet haben [7.1.2014]. Dann packe ich mich warm ein und mache mich an die vermeindliche Abfahrt. Es geht auch tatsächlich herunter, doch im Gegensatz zur Schmalspurbahn, welche recht abenteuerlich dem Flußlauf im schmalen Tal folgt (Spur ganz rechts unten), steigt die Straße von 700 m erstmal auf 1.050 m an (am Hang im Bildzentrum oben)! (Rechts oben neben dem Baum befindet sich wohl ein Nebengebäude des Klosters Megaspiläon [7.1.2014], welches von den Deutschen auch im Jahr 1943 zerstört wurde.) In der weiteren Auffahrt fängt es jetzt leicht an zu regnen, bei 5°C, so daß die Abfahrt zum Meer zu einem traurigen Ereignis wird und ich mich nach der Fahrt in der Schmalspurbahn sehne ... Obwohl es auf der Küstenstraße jetzt nicht mehr regnet und 13°C "warm" ist, macht das Fahren mit nassen Socken und Schuhe kaum Spaß:-| Und als am Nachmittag in Xilokastro mal wieder der Dauerregen einsetze, schminke ich mir das Tagesziel Korinth bzw. Loutraki ab und gönne mir eine luxuriöse Übernachtung mit Meerblick, deutschsprachigem Satellitenfernsehen und ...

... 1a Frühstücksbuffet. Aber auch heute geht es mit trübem und ab und zu leicht verregneten Wetter an Akrokorinth vorbei und über den Kanal von Korinth hinweg nur nach Loutraki, wo sich das Wetter ganz langsam bessert. Ich beziehe mein Hotelzimmer - mit Meerblick, bummel die Promenade zum älteren Teil der Stadt (wobei 'älter' relativ zu sehen ist: Loutraki wurde zweimal von Erdbeben heftig getroffen und einmal komplett zerstört im Jahr 1928!) - werfe zwischendurch einen Blick über die Buch hinüber nach Akrokorinth - wo sich an der Promenade die Quelle des alten Heilbades befindet. Abends wird dann die alte Therme illuminiert. Abends lasse ich mir die Meeresfrüchteplatte schmecken mit herrlich zartem Kalamares.

Loutraki - Nauplia

Ab jetzt plane ich meine Reise nur noch nach dem Wetterbericht, um Regenfahrten zu vermeiden; denn es waren schon im Vorfeld neben Sonnen- auch Regenperioden vorausgesagt (am Beispiel Nauplia). Und obwohl der Tag ausnehmend schön startet, will ich wegen zwei drohenden Regentagen nur bis Nauplia fahren, einer der wohl schönsten Städte Griechenlands. So erstrahlt die hinter Loutraki aufragende Bergkette heute in ganz anderem Licht genau auch die Strandpromenade präsentiert sich sehr freundlich. Etwas schnell werde ich photographiert, als ich Loutraki verlasse. Dann erreiche ich den Kanal von Korinth, der sich zuerst nur als Verwerfung erkennen läßt. Von oben aber präsentiert er sich in seiner vollen Größe. Ich vermeide alerdings die Hauptstraße und wähle wie auch 2009 schon den ebenerdigen Übergang einer im Kanal versenkbaren Brücke. An der Küste geht es mit einem Blick über die Bucht zur Einfahrt in den Kanal von Korinth und in die schon wolkenbelagerten Berge über Epidaurus nach Nauplia (Zimmerausblick zur Festung Palamidi, von den Venezianern 1711-14 erbaut). Nachmittags hält sich das Wetter noch und ich mache einen Bummel durch die Stadt zum Hafen mit Nauplias zweiten Festung Bourtzi, ehem. Wohnort des Henkers und Gefängnis der Delinquenten, mit Blick über den Argolischen Golfs in die gegenüber liegenden Berge. Den trockenen Abend nutze ich noch zum Essen in den Gassen der Altstadt und zu einem Blick vom Syntagma-Platz zur hell erleuchteten ehem. Vouleftiko-Moschee, dem Sitz des ersten griechischen Parlaments (Nauplia war von 1829-34 Hauptstadt des modernen Griechenlands); rechts im Bild eine ehem. venezianische Kaserne.

Wie in einer der besten Wetterseiten im Internet - www.weather365.net [7.1.2014] - angekündigt, regnet es die nächsten zwei Tage:-( So habe ich mich mit einer ZEIT und einer FAZ versorgt, bin nur zwischen Zimmer, Frühstücksraum und Internetecke gependelt und konnte meine leichte Erkältung auskurieren. Nur einmal habe ich das Hotel verlassen und bin dabei im Supermarkt zu meiner Freude auf eine kleine Henninger-Auswahl gestoßen;-)

Nauplia - Lehena

Am dritten Morgen zeigt sich die dritte Festung Nauplias, der Burgberg Akronauplia, bei bestem Wetter! Ich spare mir das Frühstück und fahre sogleich los; nur für ein Photo an der Küstenstraße halte ich kurz an. Nach dem Blick über den Hafen von Mili zurück nach Nauplia verlasse ich das Meer und folge einer kleineren Straße entlang der Bahnlinie. Diese windet sich durch leicht hügeliges, kaumst bewohntes Land, immer der Bahnlinie folgend durch herbstliche Landschaft, entlang des Flußlaufes und die Bahnlinie mehrfach kreuzend. Absolut ohne Verkehr (rechts hinten eine weitere Brücke der Bahnlinie) erklimme ich immer größere Höhen (im Hintergrund die Windräder und die große Straße, die ich von 09/10 noch kenne) und nähere mich auf schlechter werdenden Straßen dem Ort Eleohori. Es umgibt mich wirklich eine sehr einsame Bergwelt; und dies bleibt auch so, da ich weiter der Bahnlinie folge (rechts oben wieder eine Brücke). Über einen kleinen Zwischenpaß, welche die Bahnlinie im Tunnel unterquert, erreiche ich den Ort Partheni. Von hier aus fahre ich - nach einer Kaffeepause in Steno - auf Tripolis, welches ich aber schnell durchquere und nur im Rückblick im Talkessel würdige. Die vor mir liegende Strecke ist mir hinlänglich bekannt: U.a. bin ich sie 09/10 in umgekehrter Richtung gefahren. Aber sie führt durch die traumhaft schöne Bergregion Arkadiens! Nach Hrissovisti (links im Bild am Rande der Hochebene) erreiche ich mit ca. 1.350 m meine größte Höhe; insgesamt wird es mit 1.878 Hm die steigungsreichste Etappe. Weiter oben kreuzt mal wieder eine Schafherde meinen Weg: Und dies ist kein vereinzeltes Bild: Oft hüten Hirten ihre Herde aus Schafen und/oder Ziegen und ziehen durch die Landschaft. Dann erreiche ich den Beginn eines der schönsten Abschnitte der Tour: Nach einer Wegbiegung liegt Stemnitsa vor mir an einer grandiosen Schlucht. Die Straße folgt jetzt der Lousios-Schlucht (mit den Klöstern Prodomou und Philosophou, die ich 1993 erwandert habe) auf Dimitsana, meinem Tagesziel, und die schon tief stehende Sonne läßt die Schatten lang werden. Die Übernachtung hatte ich von Nauplia vorgebucht: Auf meiner Reise 09/10 habe ich zur selben Zeit sowohl in Langadia und Dimitsana keine Übernachtung bekommen, da alles restlos ausgebucht war; offenbar ein beliebtes Reiseziel zwischen den Jahren (vgl. Etappe Olympia-Tripolis damals).

Nächsten Morgen gibt es ein dem Ambiente entsprechendes Frühstück (mein Fahrrad konnte ich während des Aufenthaltes in der vornehmen Halle abstellen). Bevor ich Dimitsana verlasse, werfe ich noch einen Blick in die Ebene, in der auch Megalopoli liegt, voller morgendlichem Nebel (der ganz links aufsteigende Rauch gehört zum Braunkohlekraftwerk bei Megalopoli). Der Schlucht aufwärts folgen tue ich sehr vorsichtig - gerade wenn die Straße den Fluß überquert - da das Thermometer 0°C anzeigt und sich stellenweise Eis auf der Fahrbahn gebildet hat. Nach der höchsten Erhebung von 1.150 m erreich ich in der Abfahrt Langadia: Hier fahre ich aber schnell durch, da prominent auf der Straße Autos mit laufendem Motor geparkt sind (Golf, Golf GTI etc.); eine sinnlosere Verschwendung kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen! Und hier freue ich mich schon auf einen weiteren der schönsten Abschnitt der Tour: Die Abfahrt entlang der nach Westen führenden Schlucht in's Ladon-Tal! Die Fahrt ist atemberaubend (STEREO) - wie damals schon 1994 im Sommer! - und ich halte nur für ein Spiegelphoto an der Schlucht (STEREO) oder einen Ellinikos Kafes in Stavrodromi (eingeladen werde ich vom Herrn links, dessen Bruder in Rüsselsheim gearbeitet hat und der mir von Ausflügen damals nach Köln und Wiesbaden erzählt; hier bei der alten Frau bin ich auch 2005 schon eingekehrt:-) Schnell erreiche in der weiteren Abfahrt das Ladon-Tal mit diesmal einer gemischten Herde, die ihrem motorisierten Hirten folgt. Nach einem Talwechsel überquere ich den Erimanthos und folge der Abfahrt in Richtung Olympia. Aber besser wäre ich gar nicht erst auf die neue E 55 gefahren; denn die hätte mich - durch mehrere Tunnel - fast an der antiken Ausgrabung mit Stadion links und Schatzhäusern vorne vorbeigeführt; während die alte Straße direkt an das Ausgrabungsgelände heranführt. Jetzt gebe ich etwas Gas, da ich das nur noch für heute gemeldete wolkenlose Wetter ausnutzen will um bis nach Lehena zu fahren, wo ich eine Kollegin besuchen will. So folge ich über Pirgos der E 55, überschaue von einer unerwarteten Erhebung das Schwemmland, und erreiche über Amaliada und Tragano fast pünktlich zum Sonnenuntergang (im Hintergrund Kastro) das Häuschen von Natalie.

Hier verbringe ich zwei Besuchstage, in denen mich Natalies Vater mitnimmt auf seine Landwirtschaft (Orangen, Oliven) und mir anhand einer ganz neuen Maschine die Gewinnung von Olivenöl erklärt wird. Das Wetter ist durchweg bewölkt, manchmal regnerisch, wie vorausgesagt; gut daß ich von Dimitsana hierher durchgefahren bin!

Lehena - Patra

Am dritten Morgen werde ich von der aufgehenden Sonne geweckt. Und dann heißt es Abschied nehmen: Zuerst die E 55, dann über Limanaki, Lakopetra und Kalamaki erreiche ich in Kato Achaia die Küste mit tollem Blick über den Golf von Patra bis zum Festland und rechterhand Patra selbst mit der neuen Rio/Antirio-Brücke. Die alte Straße verläuft jetzt z.T. direkt am Meer, wo ich vor Monodendri zum abschließenden Abendessen einkehre. Der Küstenstraße folgend mit Blick auf Festland, Brücke und den Hafen von Patra erreiche ich nach dem Kauf der FAZ meine Fähre und verstaue das Rad auf dem Parkdeck.

Abreise

Am ersten Tag der Rückfahrt passieren wir mit dem Schiff Korfu, auf dem Sonnendeck wird es nochmal richtig heiß und es gibt klasse Wolkenformationen. Am nächsten morgen erreichen wir dann bei (Schnee-)Regen den trostlosen Hafen von Mestre/Marghera (Porto Commerciale di Marghera) [6.6.2014]. Ich radel die 4 km zum Bahnhof, versorge mich mit der Süddeutschen Zeitung und fahre nach Venedig S.L.. Dann geht es mit dem Rad in der Transporttasche und einer kleinen Panne - der Schaffner akzeptiert das Online-Ticket der DB nicht und verpaßt mir eine Strafe von 200 EUR für's Scharzfahren - mit der Tagverbindung über Verona und - der unangenehm gefüllte österreichische Zug über den Brenner macht dabei aber keine Lust, das Bordrestaurant aufzusuchen - München zurück nach Frankfurt.

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