Laufen: Nachträge 2024

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Nachträge:

Nachtrag XXX: Die Termine der WLS'n am 6.1. und 20.1. sind mir nicht geheuer; das Wetter paßt mir nicht! Heute (21.1.24) dagegen schiebt sich die Wintersonne silbrig durch die spärlichen Wolken bzw. den sich verziehenden Hochnebel und präsentiert herrliches Laufwetter:-) Und im Gegensatz zu neulich - wo ich noch halbkrank meinte, laufen zu müssen - fühle ich mich rundum pudelwohl: Ich laufe meine Standardstrecke im Grüneburg- und Nidda-Park durch leicht verschneite Landschaft (knapp 13 km bei 0°C). Vorsicht ist geboten bei vereistem Untergrund, doch auf geräumten oder trittsicher verschneiten Abschnitten lasse ich es schon mal laufen ... Klar, die richtige Kleidung ist Pflicht: Leichte Mütze, Buff, doppelt Langarmtrikot, doppel dünne (knielange) Laufhose und lange Kompressionssocken; dazu Handschuhe und die Speedcross Trailschuhe für die gute Haftung. Nachtrag XXXI: Heute (27.1.24; nach Schmuddelwetter die letzten Tage), bestes Wetter zum Laufen bei 8°C! Doch was machen? Zur Abwechselung will ich auf die Bahn gehen, Intervalltraining: Einlaufen 2,5 km, Lauf-ABC, 7 x 400 m Intervalle (Geh-P: 2:30), Auslaufen 2,5 km, Dehnen. 1:24,90 - 1:26,50 - 1:25,15 - 1:22,62 - 1:25,47 - 1:26,24 - 1:26,70 = Ø 1:25,37 ≈ 85 sek. Naja, ich will nicht klagen ... Nachtrag XXXII: Nach der Party ist vor der Party. Aber nach der Party fällt der Lauf besonders schwer:-| So entscheide ich mich spontan um und laufe am Sonntag Nachmittag, 28.1.24 bei 7°C statt eines schnellen HM doch lieber langsame 12 km mit Ø 5:25, was auch genug ist:-| Aber das Wetter ist super: Sonne satt, und die Vögel zwitschern im Park ... Nachtrag XXXIII: Aus gegebenem Anlaß laufe ich heute (2.2.24) 15 km in 1:15 h; durch Grüneburg- und Niddapark, an der Nidda über Berkersheim nach Preungesheim zum Markt [3.2.24]. Da alle U-Bahnen und Trams ausfallen gehe (u.a. Hauptfriedhof; 19:18) und laufe (13:17) ich die 4,5 km zurück, und bin so 1 3/4 h für die knapp 20 km unterwegs bei 8-10°C und leidlich Sonne mit etwas böigem, kaltem (meist Rücken-)Wind.

WLS Rodgau-Jügesheim, letzter Lauf: Pleite ^ 3

Pleite ^ 3! Das Wetter, der Lauf, das Buffet: Eine Pleite reiht sich an die andere:-| Mein Bericht vom letzten Lauf der WLS in Rodgau-Jügesheim.

Pleite 1: Gestern das Wetter (s.o. Nachtrag XXXIII) war super, herrliches ausgehendes Winterwetter mit einem Hauch von Frühling (am Weinstand Hees:-) [3.2.24] Doch heute: Pustekuchen:-( Alleine die Temperatur stimmt: 10~11°C Denn vor der Abfahrt zeigt sich eine Wolkenlücke, die um 15:00 Uhr über Rodgau-Jügesheim ziehen soll, der Wind steht günstig ... Doch "... die Realität ist manchmal 'n Tacken grauer ..." (Zitat Rolf Scholt) Aber wenigstens ist es trocken.

Pleite 2: Früher habe ich hier auf der schnellen Strecke im Wald 37er- und 38er-Zeiten hingelegt! Jetzt finde ich mich in der Ergebnisliste wieder ... auf Seite 3, Mitte:-| 42:35 (brutto = 42:46) stehen auf der Uhr; kaum besser als letztes Jahr im Dezember in Mörfelden beim Adventlauf, immerhin aka 'gerade mal' 22 sek. (Hatte mir von der Winterradtour mehr versprochen; aber vielleicht hätte ich gestern die 20 km weglassen sollen.) Eine Ehrung kann ich mir mit dieser Zeit beim letzten Lauf der WLS abschminken, wo es alle noch mal wissen wollen: Im Gegensatz zu Mörfelden (1. in 35:38) werden hier 30er-Zeiten gelaufen (1. in 30:50); das sind Welten! Aber freuen kann ich mich immerhin noch über einen 5. Platz der AK M55 (von 29)! Keine 15 sek. hinter dem 4.: Schon im Stadion (links ganz hinten) überhole ich 15~20 Läufer. 4:20 (unwissend neben meinem alten Arbeitskollegen Marco 55 aus Bankakademie-Zeiten), 4:24, 4:19 Bis km 3 halte ich mich in einer kleinen Gruppe auf, einlaufen und schonen und überhole anschließend vereinzelt Läufer - nochmal 15~20 - und sauge mich langsam nach vorne ... 4:13, 4:20, 4:12, 4:14, 4:10, 4:11, (Einlauf und Schlußspurt im Stadion) 4:11 Ø 4:15,5 min/km. Zum Schluß greift der (Rücken-)Wind rein und schiebt etwas; das gibt einen veritablen negative split: 21:36 zu 20:58 Vielleicht sollte ich es das nächste Mal (in Seligenstadt?) etwas offensiver angehen. Hier die Einlaufliste und die AK-Wertung.

Pleite 3: Damals bin ich eigentlich nur nach Rodgau-Jügesheim gefahren wegen dem herrlichen Kaffee- & Kuchenbuffet; und das ist heute nicht anders gewesen! Alleine, das gibt es nicht mehr:-( Ein Jügesheimer Läufer spricht von "vielen Fusionen" der dortigen Vereine und vermutet - wie ich auch - den Übergang zu einem kommerziellen Veranstalter als Grund. Selbst die Wertsachenaufbewahrung, damals kostenlos, kostet heute 1 EUR! Und das Kuchenbuffet möchte ich gar nicht mehr Kuchenbuffet nennen: Es besteht aus 2 verschiedenen gekauften(?) Blechkuchen (so sehen sie jedenfalls aus), kosten das Stück 1,50 EUR genau wie die Tasse Kaffee. Jaja, die Inflation hinterläßt überall Spuren. Damals, da gab es Kuchen - wohlgemerkt selbstgebacken, und Torten! - für 1 EUR und die Tasse Kaffee für 50 Cent! Damals gab es die Schlange vor dem Buffet; heute bildet sie sich dahinter:-| Ich fahre unverrichteter Dinge mit der nächsten S-Bahn nach Hause.

Fazit: Früher war mehr Lametta! Und ja, auch beim Frankfurter Halbmarathon vom Spiridon fehlen die Helfer, die Freiwilligen, die Ehrenämtler; so daß der Lauf mittlerweilen kommerziell ausgerichtet wird und z.B. das Parken jetzt kostenpflichtig ist. Mal sehen, ob ich in Seligenstadt starte ..., meine letzte Hoffnung auf mehr Lametta wie früher;-)

Nachtrag XXXIV: Die erste Hälfte des Februars schaut vom Wetter her recht durchwachsen aus:-| Und der einzig heiter voraussagte Tag, mein freier Montag, ist ausgerechnet ganztags durch ein Dienstgeschäft blockiert:-(Naja, für 6 kurze km reicht es dann noch.) Schielen tue ich natürlich schon auf den 17.2.: Dort findet der letzte Lauf der WLS in Seligenstadt statt; ... hoffentlich mit richtigem Kuchenbuffet! Nachtrag XXXV: Für unsere alljährliche Glühweinwanderung zum Altkönig hat das Wetter ein Einsehen; es ist trocken und nicht zu kalt. Mit U-Bahn und SEV erreichen wir die Hohemark und wandern durch Kahlflächen verursacht durch Waldschäden (Hitze, Sturmschäden, Borkenkäferan, Waldbrände) [11.2.24] an. Eine erste Zwischenrast legen wir an der Weißen Mauer [11.2.24] ein: Mal liegt der Blick hinüber zum Großen Feldberg in Wolken, mal ist er frei. Wie schon befürchtet - im Gegensatz zur Wanderung 2022 - erwartet uns nach etwas lichter Sonne an der Weißen Mauer im weiteren Verlauf der Wanderung Nebel (bzw. Wolken). Besonders eindrucksvoll ist es, als wir uns dem Gipfel des Altkönigs nähern! Oben angekommen nehmen wir die Sitzgruppe zum Picknick in Beschlag: Die nebelige, wattige Szenerie ist einmalig! Als sich die Versorgung zu neigen beginnt, machen wir uns fertig für den Abstieg, der uns zuerst durch den Ringwall Altkönig [11.2.24] führt; und später ohne Wolken geben die Waldschäden einen Blick in die Mainebene frei. Teilweise lassen wir die Wanderung in der Waldtraut [11.2.24] ausklingen, bevor es mit SEV und U-Bahn zurück geht. Nachtrag XXXVI: Das Wetter heute (11.2.24) hält nicht das, was es verspricht:-(Wolkig, aber alles in allem trocken bei 11°C.) Ich laufe mich ein hin zur Bahn des Sportcampus Ginnheim der Goethe-UNI; hier bißchen Lauf-ABC, was relativ gut von der Hand geht. Dann 4 x 1.000 m-Intervalle (P: 3:00 Gehen): 03:56,40 - 04:01,11 - 03:55,20 - 03:54,82 ergibt Ø 03:56,88 und auslaufen, fertig. Zum Vergleich: 2021, also vor 3 Jahren, lief ich 5 x 1.000 m Mitte Januar (13.1.) Ø 3:53 und Anfang März (3.3.)Ø 3:51,4; also ca. 2 % schneller als jetzt. Nachtrag XXXVII: Heute (13.2.24): Heiter bis wolkig! Ich traue mir zwar keinen langen Lauf zu; aber immerhin will ich einen längeren Lauf absolvieren, nach vielen Wochen und Monaten. Bei 8~10°C laufe ich bei Sonne und leichten Wolken zum und im Niddapark [13.2.24] (ehem. BUGA '89-Gelände in Frankfurt) [13.2.24] meine alten Laufstrecken der Covid-Pandemie ab: 400 m, 800 m, 1.000 m und 2.000 m Dazu kombiniere ich weitere Abschnitte und komme nach dem Rückweg auf 22 km (längerer Lauf). Heureka! Die pace wird mir mit 4:56 min/km angegeben; das liegt (deutlich) unter 5 min/km. Ich bin zufrieden:-) Anschließend 3 x Steigerung (und Dehnen in der Sonne): Die erste Steigerung fällt extrem schwer, was sich bei der Auswertung in einer erhöhten Herzfrequenz niederschlägt (grün statt blau). Bei der 2. Wiederholung erreiche ich die höchste Geschindigkeit mit 3:06 min/km. Während mir die 3. Wiederholung zwar leicht fällt, ich aber die niedrigste Endgeschwindigkeit erreiche. Bei der Auswertung des längeren Laufs fällt mir aber auch auf: Während ich die ersten 11 km im aeroben Bereich laufen kann, steigt während der zweiten die Herzfrequenz deutlich. Für einen 10 km-Lauf sollte das Training also reichen; schauen wir, was der letzte Lauf der WLS in Seligenstadt bringt:-) ... wenn sich die Wettervorhersage nur bessern würde:-( Nachtrag XXXVIII: Leichte Sonne, kein Wind, 15°C: Der Grüneburgpark ruft! Nach 1.000 m-Intervallen und längerem Lauf absolviere ich einen 6.000 m-Steigerungs-Intervall-Tempowechsellauf (meine eigene Kreation:-) auf leicht profiliertem Gelände: 2.000 m ruhig, 2.000 m in 1 min.-Intervallen 4 x (schnell / ruhig), 2.000 m schnell all in; dabei jede 2.000 m schneller als die vorigen 4:53,78 - 4:27,48 - 4:00,69 Ø 4:27,32 min/km. Nicht überwältigend; aber immerhin bessern sich die Aussichten für's WE: Samstag Seligenstadt (10 km) und Sonntag Mörfelden (HM)!

WLS Seligenstadt, letzter Lauf: Eigentlich super!

Letzter Lauf: Die WLS'n neigen sich dem Ende zu. Heute der letzte Lauf in Seligenstadt, morgen der Halbmarathon in Mörfelden; dann ist Schluß. Gottlob gibt es heute Sonne und das Geläuf ist ok: Bericht von Lauf 4 der WLS in Seligenstadt.

Anreise etwas hektisch, aber ok. Bei praller Sonne (16/18°C?) laufe ich mich zum Vereinheim ein: Nachmelden, GPS-Position bestimmen, Lauf-ABC zum Start im Wald. Start des 5 km-Lauf 10 min. vor unserem, bißchen Quatschen für die Nervosität, dann den Start fast verpaßt:-)

Start: Das Feld schießt los, ich will nicht bummeln, beste Laufbedingungen (12/14°C)! 3:54 Ups, zu schnell! [17.2.24] Aber das wird sich regeln ... Ich suche meinen Platz im Feld. [17.2.24] (Rechts Andrea 26, mit der ich in Rodgau-Jügesheim in's Ziel gekommen bin.) 4:11, 4:20 Achtung, ich darf mich nicht einlullen lassen! 4:06 Beschwingt geht es das zweite Mal über die Lichtung (Rückweg). [17.2.24] 4:09 Am Ziel vorbei, Linkskurve, 2. Runde. 4:09, 4:12, 4:10, 4:11 Bisher halte ich mein Tempo [17.2.24], schwanke jetzt aber zwischen Tempo rausnehmen oder Endspurt [17.2.24] ..., und entscheide mich für Endspurt [17.2.24]: 4:08 So stehen schlußendlich 41:29 auf der Uhr: Pace Ø 4:08,9 min/km! Und das recht - im überschaubaren Teilnehmerfeld - zum 1. Platz AK M55 (von 5), voila! Und zum 14. Platz gesamt (M/W) von 78.

Ich laufe kurz zum Vereinsheim aus, am Kuchenbuffet die letzten Stücke Selbstgebackenes sichern, Duschen und Kaffee holen: Mit Stefan und Claudia (5 km: 2. F, 1. W60) lasse ich den Lauf Revue passieren. Die Auswertung der Einlauflisten dauert hier unendlich lange, da auf Transponder verzichtet wird und die Auswertung per Hand erfolgt ..., genau wie die Website im Stil der 80er Jahre [17.2.24] ein Unikum ist in unserer schnelllebigen Zeit:-) Egal, auf der - etwas holperigen - Heimfahrt werfe ich einen Blick auf die Herzfrequenz: Hoffe mal, das dies ein gutes Zeichen ist.

Fazit: Während ich damals in den WLS'n von Monat zu Monat langsamer wurde, werde ich jetzt schneller: 42:57 - 42:35 - 41:29! Hier die inoffizielle Ergebnisliste aller Strecken.

Halbmarathon Mörfelden (als Begleitläufer)

Gestern (17.2.24) haben wir Geist und Körper in Nidderau im Landgasthof Carolus [18.2.24] mit der Kalbsleber von der "Extrakarte" gestärkt; dazu gibt es gute Weine vom Kaiserstuhl. Heute sieht das Wetter nach anfänglichem Zögern (Wettervorhersage vom 14.2.) gut aus: Dunstig/wolkig, wobei die Sonne silbrig durchscheint. Mit dem Öffentlichen und einem kleinen Anmarsch erreichen wir das Sportgelände: Startnummern abholen, Kuchen vorbestellen und das Zielbier deponieren:-) Wir wärmen uns im Vereinsheim, laufen uns eine Stadionrunde ein; dann: Der Start! [20.2.24] Mit einer avisierten Zielzeit - es ist Matthes sein erster Halbmarathon! - von 2:15 h stehen wir weit hinten (und verlassen entsprechend spät und gut gelaunt das Stadion), in der Nähe des pace-Läufers 2:15. Zuerst etwas verhalten steigern wir die pace von gut 6 auf knapp 6 min/km, welche Matthes dann konstant hält: Halbzeit bei 1:02:00 h sind 5:53 min/km. Ab km 17 beginnen dann die Kräfte zu schwinden: Die pace bricht von 6:10 auf am Ende 7:00 min/km ein, nicht ehrenrührig! Für die zweite Runde stehen 1:05:33 h zu Buche, also 6:13 min/km. Insgesamt sind Matthes [20.2.24] und ich [20.2.24] für 21,1 km 2:07:33 h unterwegs - was sogar im Laufreport erwähnt wird [19.2.24]; also Ø 6:02,7 min/km. Die Sonne hat sich im Ziel hinter den Wolken verkrochen, aber das Zielbier schmeckt trotzdem:-) Dann ab in's Vereinsheim: Während der Siegerehrung - bei der wir selbstredend nicht mitmischen;-) gibt es für uns Kaffee & Kuchen, selbstgebacken! So gestärkt machen wir uns auf den Heimweg; die Rückfahrt wird sehr kurzweilig, weil wir den Laufreporter Jörg dabei haben. Hier die Zieleinlaufliste. Nachtrag XXXIX: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf; in einer Woche wollen wir in Marburg beim Lahntallauf starten, auf der 10 km-Strecke. So will ich ein Set an Trainigseinheiten absolvieren ..., wenn es das Wetter zuläßt: Heute (23.2.24) soll das Wetter zum (späten) Nachmittag nach viel Regen endlich akzeptabel werden. Ich starte bei Wolken und knapp 10°C für einen (längeren) Lauf 15:30 Uhr durch Grüneburg- und Niddapark und an der Nidda über Berkersheim nach Preungesheim zum Bogen-Markt: Es kommen knapp 15 km in knapp 1:15 h zusammen mit einer pace von etwas unter 5 min/km (Leistung Ø 232 Watt, Ø 153 HF). Und ja, die Wolken lockern zum Ende immer mehr auf. Nachtrag XL: Die Vorgaben heute (27.2.24) scheinen unerreichbar; 3 x 2.000 m in ~7:30, P = 4:30! Bei leichter ausgehender Wintersonne und 12°C mit stabilem Wind laufe ich auf der 400 m-Bahn lange Intervalle: 2 x 2.000 m (P = 5:00) Also, einlaufen 2,5 km, ganz kurzes Lauf-ABC, 3:52,61 - 3:54,17 / 3:53,05 - 3:54,95, auslaufen 2,5 km, Dehnen. Das sind 7:46,78 / 7:48,00 also Ø 7:47,39 mit pace 3:53,69 min/km. Pace überschritten, Wiederholungen reduziert, Pause ausgedehnt:-| Wenn ich Samstag 3:55 auf die Straße bringen könnte, wäre ich schon froh ... Nachtrag XLI: Bei leichter Wintersonne und 12°C laufe ich eine kleine, etwas schnellere Runde im Park: Es kommen 11,57 km pace 4:46 min/km zusammen (HF max 191, HF Ø 160).

Lahntallauf Marburg 10 km

Heureka? Schwerer als gedacht erweist sich der Weg zurück an die Spitze: Zwar Minimalziel erreicht; doch mehr geht wirklich nicht:-| Den Rest gibt mir der unbekannte Zieleinlauf ... Mein Bericht vom Lahntallauf 10 km in Marburg.

An diesem ehemaligen Ersatztermin für den Halbmarathon von Matthes und mir - nach geglückter Premiere in Mörfelden obsolet geworden! - melden wir beide für den 10 km-Lauf; jeweils auf eigene Kappe und für Matthes in der Superkompensation (später mehr dazu). Doch was ein katastrophaler Zieleinlauf! Und mehr als mein Minimalziel kann ich nicht erreichen:-| Doch der Reihe nach ...

Die Anreise erledige ich öffentlich; U-Bahn (sowie Tram) fällt aus, so bringt mich der Bus nach West. In Friedberg steigt Matthes zu, ptkl. erreichen wir Marburg Süd. Temperatur ist eher frisch, Sonne kaum vorhanden:-| Ich entscheide mich für kurze Hose und Langarmtrikot ohne Kappe. Wir gehen und laufen uns etwas ein zum Start und reihen uns gemäß unserer pace in's Starterfeld; dann:

Der Start! Konstant mit pace 4:00 min/km laufen wir los [4.3.24] im Gegenwind tendentiell Richtung Süden durch die Lahnauen: 4:06 (die Spitze bei km 0,5) [4.3.24] , 3:56 Ich habe zwar eine Gruppe gefunden, frage mich aber, ob ich dieses Tempo durchhalten kann. Nach Unterquerung der Main-Weser-Bahn und der B 3 laufen wir durch ein Gewerbegebiet mit Rückenwind nach Norden ... 3:56 ... und mit Gegenwind wieder nach Süden. 4:16, 3:58 Bei km 5 erreichen wir den südlichsten Punkt. Mit einem Schlenker nach Norden und der Überquerung der Lahn (5~6 Hm auf 100 m) bei km 6 (Höhenprofil; beste pace beim Runterlaufen von der Brücke = 3:36 min/km; mit HF) ... 4:11 ... erreichen wir bei km 7 den mit Rückenwind nordwärts führenden Heimweg. 4:04 Auf dem kombinierten Rad- und Fußweg an der Gießener Straße entlang - rechts die Lahn - versuche ich die um mich Laufenden zu halten. 4:05 Aber meine pace sinkt, ich versuche mich über die schmilzende vor mir liegende Strecke zu motivieren: Nur noch 2.000 m, nur noch 1.000 m ... 4:10 Nach km 9 - leidlich in Form - höre ich schon den Zielsprecher [4.3.24]; doch am Ziel auf der gegenüberliegenden Lahnseite vorbei geht es nochmals über die Lahn und zuletzt nach einer 180°-Kehre auf ca. 30 m Strecke ca. 4-5 m (13~16 Hm auf 100 m) steil runter, um unten nach zwei 90°-Linkskehren auf die ca. 100 m lange Zielgerade einzubiegen! 4:14 Mit der 4. Frau lege ich einen Zielsprint hin, um wenigstens die erhoffte 40 vorne stehen zu haben: Gottlob, die Uhr zeigt 40:57 an! Hoffentlich hat die Zeit Bestand ...

Medallie greifen, auslaufen zum Sportzentrum und Erster unter der Dusche und anschließend am Kuchenbuffet:-) Mit Kaffee & (selbstgebackenem!) Kuchen warte ich draußen bei einem Sonne/Wolken-Mix auf Matthes, der 11:10 Uhr eintrudelt. Wir versorgen uns nochmal mit Kaffee & Kuchen, er macht sich frisch, wir lassen den Lauf Revue passieren, wollen aber nochmal die Atmosphäre an der Strecke einfangen. So gehen wir Richtung Bahnhof und beobachten das Treiben auf der Strecke und im Zielbereich.

Die Rückfahrt gestaltet sich genauso unproblematisch wie die Anreise: Wir analysieren unsere persönlichen Verbesserungen ggü. der letzten Läufen - Matthes - auch auf dem letzten km noch gut gelaunt [4.3.24] - erreicht eine 55er-Zeit und läßt den Bereich 1 h+ weit hinter sich: Neue persönliche Bestzeit! - und während wir uns Frankfurt nähern, kommt die Sonne endlich richtig raus! Auf dem Weg vom Hauptbahnhof nach Hause empfängt mich die Skyline vor azurblauem Himmel! [2.3.24]

Fazit: Zuerst die nüchternen Zahlen der letzten 10 km-Läufe im Vergleich.

Datum10 km-Wettkampf Ortca.-Zeitpace
Mitte Dezember '23Adventlauf Mörfelden43:004:17,7
Anfang Februar '24WLS Rodgau-Jügesheim42:304:15,5
Mitte Februar '24WLS Seligenstadt41:304:08,9
Anfang März '24Lahntallauf Marburg41:004:05,6

Aber während des Laufs heute (2.3.24) fehlt mir die Kraft, es fehlt mir die Geschwindigkeit:-| (Vielleicht hängt das aber auch hiermit zusammen: "Wir [...] zählen einige Reaktionen unseres Körpers auf Schlafmangel auf: [...] 6. Schnellere Ermüdung und verringerte Ausdauer beim Laufen. Schlafmangel führt dazu, dass die Anstrengung für ein bestimmtes Maß an Bewegung stärker wahrgenommen wird." Quelle [2.3.24] Oder: "Und umgekehrt hat nur, wer genügend geschlafen hat, die benötigte Energie für das nächste Training." Quelle) [2.3.24] So erreiche ich gerade mal mein selbst gestecktes Minimalziel (welches ich vor dem Lauf notiert habe): Die 40 soll vorne stehen, und das tut sie auch! Doch anlaufen wollte ich mit 4:00 min/km (was mir nur bis zum 3. km gelungen ist) und später das Tempo erhöhen auf 3:56 min/km (und habe natürlich mit einer 3 ganz vorne geliebäugelt;-) Doch es ging bergab, nur mit viel Mühe konnte ich die 41 vorne vermeiden (HF max = 165, HF Ø 152; max = 330 Watt, Ø 275 Watt; Gesamtanstieg 32 = Hm, Gesamtabstieg = 31 Hm). In der Zieleinlaufliste 10 km Lauf werde ich mit 40:56 min. gelistet und erreiche Platz 46 (von 538 M/W) und Platz 42 (von 314 M); in der Ergebnisliste AK (Netto) 10 km Lauf werde ich als - Heureka! - 2. in der AK M55 (von 27) geführt, 34 sek. hinter dem Ersten. Wie eng es bisweilen zugeht zeigt der Blick auf die 4. Frau Franziska: Wir werden zeitgleich mit Brutto 41:04 gelistet, sie läuft aber vor mir im Zielkanal ein, so daß sie im Overall Ranking vor mir steht (Platz 45); während ich mit Netto 40:56 die Nase vorne habe. Der 3. meiner AK läuft erst 2:09 min. nach mir ein. Der Vollständigkeit halber hier noch der GPX-Track der 10 km-Strecke.

Notabene: Aber wird es mich wurmen, wenn ich zwar stetig meine Leistung verbessere nach 1-2 Jahren Pause, doch nicht an "alte Stärke anknüpfen" kann? Wie es Pascal Ramali im FAZ-Artikel "Extremrennen Transcordilleras : Der unvergeßliche Ritt des Pascal Ramali" formuliert? [4.3.24] Eine Weisheit hat er auch noch parat: "Ein kleines Ziel zu haben, schadet bei mir nie, damit ich nicht faul werde." Wohl wahr:-)

Nachtrag XLII: Der erste sonnige, durchweg warme Tag in diesem Jahr (~17°C)! Ich mache mein Scott bereit und schwinge mich auf den Sattel (Alternativtraining nach gestern): So fahre ich heute (3.3.24) mit viel Rückenwind südlich des Mains nach Hochheim, erste Weinprobe beim Weingut Preis [3.3.24] und nördlich des Main - ja, jetzt mit kräftigem Gegenwind! - zurück. Insgesamt 75 km mit Ø 24,1 km/h in 3:06 h und 241 Hm. Nachtrag XLIII: Und wieder ein - wenigstens zu Beginn - frühlingshafter Tag, den wir für eine Wanderung nutzen wollen. Mit dem Öffentlichen treffen wir uns am Bahnhof Groß-Umstadt Wiebelsbach fast pünktlich. Im D.A.S. Lädchen [10.3.24] in Heubach machen wir die letzten Besorgungen; vor diesem Dorftreffpunkt werden wir noch über die ach so bösen Windkrafträder aufgeklärt, toll:-| Dann steigen wir durch die Lage Herrnberg Gewann Wingertsberg (Heubach) (mit kurzer Pause und Blick auf Heubach) zur Lage Herrnberg Gewann Kehrmich (Heubach) (mit Blick hinüber zur Veste Otzberg) [10.3.24]: Hier erstes Picknick an der Kissinger-Wünzer-Hütte. Mit dem langen Schlenker über die Lage Herrnberg Gewann Eselsberg gehen wir auf die Lage Herrnberg Gewann Hainrich (Groß-Umstadt) und steuern auf unser zweites Picknick an der Schönsten Weinsicht (links oben am Waldrand gelegen) zu Quelle [10.3.24]. Im Aufstieg zum Teil am Weinlehrpfad entlang steht der Weinbergspfirsich in voller Blüte: Im ganzn Baum summt es von Bienen und Hummeln! Jetzt begeben sich Schleierwolken vor die Sonne ... über die Lage Herrnberg Gewann Knos, am ehem. Wasserwerk von 1905 vorbei, die Lage Steingerück kommen wir zur Lage Stachelberg, sparen die Lage Stachelberg Gewann Hönig aus und machen eine letzte Rast an der Wendelinuskapelle (mit Blick auf Richen) [10.3.24] ... und mit dem Durchzug von Wolkenbändern nehmen wir den Abstieg nach Groß-Umstadt in Angriff: Hier entscheiden wir uns gegen den Winzerausschank des Weinguts Brücke-Ohl [10.3.24] und für das-die Restaurant-Weinstube Brücke-Ohl [10.3.24], wo wir die Wanderung nach 18,6 km (ca. 600 Hm) bei Spätburgunder- und Muskateller-Brand ausklingen lassen, bevor es mit dem Öffentlichen zurück nach Hause geht: Am Umsteigebahnhof Süd bemerke ich in unserem Zug "den Wagen des Teufels" (The Number of the Beast:-) [10.3.24] und final begeistert mich an der Station Holzhausenstraße der U-Bahn die Kennfarbe Orange [10.3.24]. Nachtrag XLIV: Auch wenn das Wetter heute (10.3.24) nicht mitspielt; bei 13°C, leichtem Wind aus Ost und bedeckten Himmel - ohne die versprochene Sonne - laufe ich mich ein zum Sportzentrum der Goethe-UNI, absolviere ein Lauf-ABC und geplant in 80~85 Sek. (6+2) x 400 m (P: 2:30) 1:22,27 - 1:21,61 - 1:21,39 - 1:22,30 - 1:21,73 - 1:21,41 + 1:24,20 - 1:23,10 (Ø 1:21,79 + Ø 1:23,65) = 8 x 400 m Ø 1:22,25 (zum Vergleich 23.3.21, also vor 3 Jahren: 6 x 400 m mit Ø 1:21,3) ... während Nils sich am Basketballkorb versucht. Auslaufen & Dehnen: Fertig! Nachtrag XLV: Nach ungemütlichem Wetter ist's heute (14.3.24) heiter bei 17°C! Ich laufe zum Niddapark, dort 2 Runden und zurück: In 1:23:45 absolviere ich 17,5 km mit pace 4:44 min/km; wobei jedes Segment schneller sein sollte als das vorige: 4:59 - 4:52 - 4:41 - 4:20, heureka! (HF max 164, HF Ø 143) Dabei erhöht sich sowohl die Kadenz (Anzahl der Bodenkontakte in der Minute) als auch die Schrittlänge kontinuierlich und liegt im Mittel bei Ø 179 (was dem Idealwert von 180 [14.3.24] sehr nahe kommt:-) bzw. 119 cm. Zitat: "Wenn wir das Tempo erhöhen, machen wir in der Regel mehr und längere Schritte." ... und die Wetteraussichten für Sonntag in Bad Kreuznach bessern sich zusehends:-)

Seppel-Kiefer-Lauf 10 km in Bad Kreuznach / Bad Münster am Stein (Nahetal)

Wie früher! Nach anfänglichen Schauervorhersagen habe ich mich dank der Wetterbesserung für die Anreise nach Bad Kreuznach / Bad Münster am Stein in's Nahetal entschieden ..., und wurde nicht enttäuscht: Beste Laufbedingungen, Wetter super, leichte Sonne und ausladendes Kuchenbuffet:-) Hat sich meine Schinderei (1.000 m-/400 m-Intervalle und die langen Läufe) gelohnt? Um die 4 vorne wegzubekommen? Hier mein Bericht vom Seppel-Kiefer-Lauf 10 km ..., obwohl raceresult die Ergbnisse immer noch nicht online hat:-(

Das Wetter ist sehr wechselhaft vorausgesagt: Zuerst will ich sogar tags zuvor mit dem Rennrad anreisen. Dann streiche ich den Lauf innerlich schon und avisiere den Schnellen Zehner in Rodenbach. Doch der Wettergott muß ein 10 km-Läufer sein:-) Denn das Wetter wird göttlich! Schon die Abfahrt aus dem Frankfurter Hauptbahnhof ist klasse. Pünktlich erreiche ich Bad Münster am Stein durchgehend, einen Halt hinter Bad Kreuznach im Nahetal; nach 1.400 m erreiche ich das Sportgelände Stadion Salinental bei leichtem Sonnenschein. Neben diversen Kinderläufen werden 5 km, 10 km und der Halbmarathon angeboten; entsprechend voll ist das Gelände. Schnell nachmelden, umziehen und einlaufen; nach dem Start des Halbmarathons und des 5 km-Laufs finde ich mich mit Udo (er wird 3. seiner AK M70 werden) beim Start ein. Hinter mir wird eine pace von 4:40 und 5:00 aufgerufen, direkt vor mir will Maximilian 3:25 laufen: Ich stehe hier genau richtig:-)

Eine Startmatte gibt es nicht und der Start wird lautstark ... 10 9 8 ... heruntergezählt ... 3 2 1 ... und die Pistole abgefeuert! Wir schießen aus dem Stadion heraus [19.3.24] und es geht auf die Laufstrecke im Lahntal 3:49, 3:57, 3:56 Das Feld zieht sich hier vorne arg auseinander und ich verpasse dummerweise den Anschluß an eine gut laufende kleine Gruppe mit der späteren 2. Frau:-( So werde ich viel alleine laufen, muß mir aber auch keine pace aufzwingen lassen! Jetzt passieren wir das Salinental ... 3:51 Bei km 4,4 komme ich angeflogen [19.3.24] (Till 1043 mit Baby-Jogger schon enteilt) und die später zweite Frau Janina Sophie 1187 noch hinter mir [19.3.24] 3:57 ... und durchlaufen den Start/Ziel-Bereich. Insgesamt gibt es ein paar scharfe unübersichtliche Ecken, zumal Kurgäste unterwegs sind. Zu Beginn der 2. Runde breche ich etwas ein auf dem Weg zur Wende in Bad Münster am Stein und zurück auf der langen Gerade zum Salinental 4:07, 4:14, 4:04 Jetzt im kurvigen Parcours will ich mich aber nicht hängen lassen; und auch wenn keine 3 ganz vorne stehen sollte, will ich den bisher guten Lauf im tiefen 40er-Bereich halten: So gebe ich auf den letzten 2 km nochmal Gas: "Sei diszipliniert. Sei präsent. Sei geduldig." (Zitat Eliud Kipchoge) [22.4.24] - Rückwirkende Analyse: Sowohl nach dem Start und auch in's Ziel spurte ich (Während des Laufs dagegen erhöhe ich die Kadenz kontinuierlich ganz leicht auf dem flachen Kurs: 24 Hm) ... 3:58, 3:55 ... und ab in's Stadion in's Ziel! Handgestoppt (es gibt keine Zeit im Ziel) habe ich 39:51 auf der Uhr: Das ist knapp, könnte aber reichen, mein selbstgesteckten Ziel zu erreichen! Maximilian sitzt im Gras: Es wird 2. gesamt mit 34:43! In der Zieleinlaufliste werde ich später mit 39:54,04 gelistet, also pace 3:59,4 min/km.

Die Dusche ruft, dann zum Kaffee- & Kuchenbuffet mit Blick auf den Zieleinlauf. Im Zielbereich laufen jetzt vornehmlich Halbmarathonis ein: Bart (gelbe Kompressionssocken) erreicht eine neue PB mit unter 1:40 h und will in 4 Wochen in Saragossa beim Marathon antreten. Während sich die Schlange am Kaffee- & Kuchenbuffet stetig verlängert warte ich auf die Ergebnislisten des 10 km-Laufs ..., vergebens. An den Salinen vorbei gehe ich die Laufstrecke entlang zum Bahnhof, während die Hinweistafeln des Laufs abgebaut werden (im Hintergrund der Weinberg des Weinguts Jung [17.3.24], welcher mir während des Laufs nicht aufgefallen ist;-) Auf der Rückfahrt steige ich in Mainz-Bischofsheim aus, gehe die 3,6 km hinüber nach Hochheim zum Hoffest zur Weinprobe beim Weingut Hück [17.3.24] Auf der Weiterfahrt nach Frankfurt immer noch keine Ergebnisse:-|

Fazit: Gut habe ich mich gefühlt; Vorbereitung war kurz & knackig. Auch wenn der 'Einbruch' ohne Gruppe bei km 6, 7 und 8 nicht hätte sein müssen. HF Ø 149 und HF max 162: Auch bei unauffälligen Werten kann ich eine gute Leistung abliefern. Die Bedingungen beim Lauf waren perfekt: Leichte Sonne und die richtige Temperatur! Und: "Ein weiteres Indiz für den großen Andrang: 'Unser Kuchen war komplett ausverkauft, das gab es auch noch nicht', erzählt Jana Eisenbrandt [Anm.: Die Vorsitzende der Lauffreunde-Naheland] ..." Quelle [19.3.24] Hier der aktualisierte Rückblick auf die letzten 3 Monate:

Datum10 km-Wettkampf Ortca.-Zeitpace
Mitte Dezember '23Adventlauf Mörfelden43:004:17,7
Anfang Februar '24WLS Rodgau-Jügesheim42:304:15,5
Mitte Februar '24WLS Seligenstadt41:304:08,9
Anfang März '24Lahntallauf Marburg41:004:05,6
Mitte März '24Seppel-Kiefer-Lauf Bad Kreuznach40:003:59,4

Mittlerweilen sind auch die Ergebnislisten online: Zieleinlaufliste und Ergebnisliste MW+AK Ich werde also 2. der AK M55 (von 10) und 16. gesamt MW (von 126) sowie 14. gesamt M (von 85).

Nachtrag XLVI: Der Frühling scheint sich durchzusetzen; der Wilde Wein und der richtige Wein treibt die Blattknospen aus, einige Blätter entfalten sich schon. So nutze ich die Sonne mit 16°C (19.3.24) für einen regenerativen Lauf auf meiner Hausstrecke: 12 km mit pace 5:00 min/km, HF max 159 / Ø 136. Freitag mit dem Bogenmarkt scheint es noch gut auszusehen; doch der Schnelle Zehner in Niederrodenbach [19.3.24] wird wohl dem Wetter zum Opfer fallen: Wolken und Regen (wie sich dann herausstellt) bei 6°C sind nicht mein favorisiertes Laufwetter:-| ... und so ist es dann auch: "Die Bedingungen waren mit Wind, Regen und Kälte alles andere als optimal." [25.3.24] Nachtrag XLVII: "Zuvor solle man sich noch einmal ausgiebig im Freien aufhalten." Quelle [22.4.24] Leider versteckt sich die Sonne oft hinter den Wolken und zwinkert uns nur selten durch die Lücken zu (22.4.24). Egal, ich laufe durch Grüneburgpark und Niddapark zur Nidda und treffe dort den alten Eintracht-Kollegen Jürgen: Wir laufen ein Stück zusammen; er hat 3 x 10 km auf dem Programm. Wettkämpfe läuft er nicht mehr, hat sein Arzt ihm geraten. Gut, Jürgen ist 83:-) Dann läuft er rechts, ich an der Nidda geradeaus ... So komme ich auf 15,5 km mit pace 5:00 min/km, Kadenz Ø 179, HF Ø 110: Sehr regenerativ in der Fettverbrennung! Gut, es sind 17°C, und der Wein vom Hees schmeckt ...; abends kommt wie vorhergesagt die Sonne noch dauerhaft raus! Heute am Montag (25.3.24) dagegen brennt die Sonne regelrecht vom Himmel! Ich laufe eine 12,5 km-Runde mit pace 5:15 min/km (1:05 h) bei ca. 15~25°C! Die HF Ø 162 deutet bei dem Tempo vlt. auf eine Erkältung hin.

Alternativtraining: Wanderung in den Alpujarras

Die Reise im Überblick: Wir reisen statt mit dem Flugzeug in mehreren Etappen mit der Bahn (prinzipieller Verlauf) zum Startpunkt der Wanderung in Lanjaron an. Zwischen Granada und dem Mittelmeer, genauer zwischen der Sierra Nevada und den Bergketten Sierra de Lujar & Sierra de la Contraviesa (Quelle) [28.4.24] - hier mit Wanderroute (GROSS): Ein Überstieg der Sierra Nevada war wegen Bauarbeiten auf dem geschlossenen Rifugio Poqueira nicht möglich:-| Auf einer verschlungenen "8" wandern wir ca. 155 km in 8 Etappen von Lanjaron nach Nigüelas. Die Abreise von Nigüelas nach Frankfurt wieder in mehreren Etappen (prinzipieller Verlauf) dann wieder mit der Bahn. Alle Zugtickets kosten zusammen gut 400 EUR.

Anreise in 5 Tagen über Paris, Barcelona, Cordoba und Granada nach Lanjaron

Di., 26.3. Frankfurt über Paris nach Barcelona Bei der Anreise in unser Wandergebiet entscheiden wir uns für die Bahn und planen einige Zwischenstops ein: Pünktlich fahren wir von Frankfurt nach Paris Gare de l'Est, sehen uns dort bei anfänglichem Nieselregen die Rue de Rivoli [14.4.24], die Baustelle der Notre-Dame [14.4.24], die KFZ-freie Uferpromenade der Seine an und essen bretonisch galettes [14.4.24], bevor wir am Gare de Lyon in den Zug nach Barcelona steigen. Pünktlich erreichen wir Barcelona Sants und kehren gegenüber vom Hotel abends noch in der Cerveseria Frankfurt Sanabria kurz ein ...

Mi., 27.3. Besichtigungstag in Barcelona Gottlob, in Barcelona erwartet uns Sonne! Wir machen uns auf einen Rundgang durch die Stadt vorbei am ehemaligen Gefängnis [14.4.24] Antiga preso Model (erst hatte ich den Bau für eine aufgelassene Markthalle gehalten:-) und besichtigen einige Superblocks, passieren herrliche unterschiedliche Fassaden und Gaudis Casa Batllo, eine jugendstilverzierte Forn de Pa Pastisseria (die auch schon mal bessere Tage gesehen hat), kommen zu Gaudis Sagrada Familia bei wechselnden Lichtstimmungen, wir kommen am Plaza de toros Monumental de Barcelona (ehemalige Stierkampfarena) vorbei wie am ehemaligen Estacion del Norte (jetzt Busbahnhof) und landen im Parc de la Ciutadella [14.4.24] mit seinem Umbracle (Tropisches Gewächshaus für Schatten liebende Pflanzen von 1888) und Hivernacle (Wintergarten aus dem Jugendstil von 1884). Nach dem gemütlichen Teil in einer Cava-Bar erreichen wir über den Hafen (mit Hafenseilbahn von 1931 [14.4.24] und Bofills W Barcelona Hotel von 2009) und durch reiche Vegetation den Montjuic mit Aussicht über die Stadt (Mitte Sagrada Famlilia, rechts hinten der Torra Glories (ehem. Agbar), rechts der Hafen) und Castell (mit Zugangsbereich), nach dem Abstieg fallen mir auf dem Gelände der Weltausstellung von 1929 [14.4.24] dieses Wandrelief und diese Hallenfassade auf. Auf dem Rückweg zum Hotel dann: Alltag in der Vermuteria La Lola.

Do., 28.3. Barcelona nach Cordoba Der AVE der spanischen RENFE fährt von Barcelona nach Granada durch; doch unser Ticket nutzen wir nur bis Cordoba: Für Freitag, Samstag und Sonntag ist feinstes Regenwetter vorhergesagt:-| So planen wir um und wollen uns zuerst zwei Tage Cordoba ansehen und anschließend über Granada nach Lanjaron weiterfahren, um dann die Wanderung verspätet zu starten. Denn ab Montag ist bestes Wanderwetter angkündigt:-) Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke - an Madrid vorbei - erreichen wir - nach frühem Sonnenaufgang kurz nach Barcelona - Cordoba. Schon auf dem Weg zum Hotel erwischt uns ein Schauer und wir kommen nicht ganz trocken an:-| Anschließend läßt leichter Regen mit Regenpausen sogar einen Stadtbummel zu: Prächtig geschmücktes Eingangstor der Mezquita, typischer Innenhof mit Brunnen, der Plaza del Potro, die Taberne Los tres Califas versüßt uns bei Ensaladilla Rusa und Lektüre der Tageszeitung die Stimmung. Regenpause: Wir werfen einen Blick in den Kirchhof der Iglesia de San Francisco y San Eulogio (später mehr dazu). Beim weiteren Rundgang fallen mir auf: Typographie am Teatro Gondora [16.4.24] (1929-1932, ausgehender Modernisme/span. Jugendstil bzw. beginnender Art deco) und Alt & Neu (Türlaibung und -sturz, Fenstergitter und Balkongeländer). Nach dem Abendessen im El Paseo [15.4.24] folgen wir den Menschen in den Kirchhof der Iglesia de San Francisco y San Eulogio, reihen uns ein, um überwältigt dem Ritual der offenbar ausgefallenen [15.4.24] Prozession beizuwohnen (die Nazarener mit ihren typischen Hüten Capirotes: Quelle [15.4.24]; hier die Bruderschaft Real Hermandad y Confradia del Senor de la Caridad) [15.4.24]. In der recht typischen Atmosphäre des Los tres Califas nehme ich zum Abschluß des Tages noch ein Postre.

Besichtigung, Cordoba, Regenwetter
Besichtigung, Cordoba, Regenwetter

Fr., 29.3. Besichtigungstag in Cordoba Tagelanges Regenwetter lassen den Guadalquivir anschwellen wie lange nicht (Quelle) [16.4.25]. Wir besichtigen die Mezquita-Catedral [16.4.24], ein Bauwerk erster Güte: In eine Moschee von 784 (Baubeginn) wurde - nach ersten christlichen Umbauten 1236 - ab 1523 (Baubeginn) eine gotische Kathedrale hineingebaut! Prunkstück ist im Bereich der Maksura (Gebetsraum des Kalifen) der Mihrab (Gebetsnische). In der Gebetshalle mischen sich Hufeisenbögen mit christlischem Schmuck (STEREO). Anschließend besichtigen wir den Alcazar de los Reyes Cristianos (Baubeginn 1328) unweit der alten römischen Brücke (im Hintergrund) mit seinen Gärten und die alten Banos del Alcazar Califal (STEREO). Auf dem Plaza de la Corredera (im kastilischen Stil des 17. Jahrhunderts) nutze ich die Sonne für ein Getränk ..., dem bald darauf viele Spanier folgen;-) Und abends gönnen wir uns noch den Blick über die Puente Romano (römische Brücke von 45 v.u.Z.) zur Mezquita-Catedral (rechts der Torre de la Calahorra).

Sa., 30.3. Cordoba nach Granada Wir wechseln die Stadt: Von Cordoba - an der Mezquita (mit dem Orangenhof) und der Fassade des Casa del Indiano (vom 15. Jahrhundert am Plaza de Angel de Torres) - vorbei vertreiben wir uns - ja: Dauerregen! - die Zeit im Bahnhof, bis unser Zug geht. Nach dem Bezug des Hotels haben wir nur die Kathedrale [16.4.24] auf dem Zettel: Hier beeindruckt mich - neben dem monumentalen, aber recht schlichten Baukörper selbst - das Nordportal der Capilla Real im isabellinischen Stil; der Grüne Michelin-Reiseführer Andalusien schreibt dazu: "... Nordportal der Capilla Real *, über dem eine Marienfigur thront. [...] Über dem Torbogen sind rechts und links vom Wappen der Katholischen Könige [mitte] die königlichen Embleme zu sehen (das Joch [..., links], die Pfeile [..., rechts])." Zum Einstieg in den Abend erwies sich der Besuch des "Schnellrestaurants" 100 Montaditos eher als Reinfall: Crema de queso de cabra, tomate, cebolla crujiente y salsa mostaza miel (rechts) sowie links Carrillera al vino tinto, tomate y aceite de oliva virgen extra hört sich gut an. Und obgleich frisch zubereitet (das Brot war knusprig), kein Vergleich zu den Montaditos in Balaguer! Entschädigen tuen dann die weiteren Bars; hier unsere vorletzte Fino-Bar Taberna Granados [16.4.24] und gegenüber die etwas bodenständigere Cafe-Bar Casanova. Übrigens, der Blick in die Regenvorhersage (Schneefall in pink) verspricht auch für morgen nichts Gutes:-|

So., 31.3. Granada nach Lanjaron Mittlerweilen sind wir so genervt; vom regnerischen Wetter, von Wolken und Wind, so daß selbst das Bummeln in Granada keinen Sinn mehr macht:-| Wir wollen wandern! Das Spa im Hotel findet keine Anwendung. Also vertrödeln wir die regnerische Zeit (wo ich die erste und zweite Etappe mit Osmand plane (... und wir dem Höhenprofil noch keine Aufmerksamkeit schenken): Die GPX-Tracks der großen Wanderwege GR 7 (blau) und GR 240 (rot) habe ich geladen, denen wir abwechselnd folgen wollen. Daß Osmand in der Datenbasis auch ganze Buslinien samt aller Haltestellen enthält, ist mir neu; später mehr dazu), alleine erfreut durch die Wetteraussichten (im Vergleich dazu), finden uns früh am Busbahnhof ein, fahren Richtung Parque Nacional de Sierra Nevada und während sich das Wetter aufhellt weiter Richtung La Alpujarra nach Lanjaron, beziehen unser Hotel Andalucia [17.4.24] und finden nebenan am Platz das nette Cafe Heladeria Creperia sowie das Restaurant Bodega Gonzales (das einzig offene am Ostersonntag?).

Vorbemerkungen: Da es nicht wie in den Alpen Hütten zum Übernachten gibt, orientieren wir uns bei den Übernachtungen - und damit bei den Etappen/-längen - an den Ortschaften. Nicht jede Ortschaft bietet aber - um diese Jahreszeit - Übernachtungen; wie z.B. Canar oder Soportujar. Die Unterkünfte, die in Buchungsportalen angezeigt werden, haben aber i.d.R. immer Zimmer frei; wir hätten gar nicht online buchen müssen ... Die Wanderwege sind i.d.R. gut ausgeschildert (wenn man sich mit den Wanderzeichen ausreichend vertraut gemacht hat und z.B. die Bezeichnung Direccion equivocada aus dem Kopf mit "gleichwertige Wegstrecke" übersetzt statt mit "Wegstrecke aufgelassen/gesperrt" (equivocada = "falsch, irrtümlich, verkehrt":-) Zu dieser frühen Wanderzeit waren aber einige Stellen doch arg verbuscht und zugewachsen ..., mit dornigem Brombeergestrüpp:-| Aber nie auf lange Strecke. Wasserläufe mußten bisweilen übersprungen, durchwatet oder anderweitig kreativ umgangen werden:-)

Wanderung in 8 Etappen durch die Alpujarras südlich der Sierra Nevada von Lanjaron nach Nigüelas

Mo., 1.4. 1. Etappe: Lanjaron - Pampaneira - Bubion Kein Aprilscherz: Das Wetter ist wirklich erstklassig:-) Frühstück im Frühstücksraum mit etwas Aussicht; dann Aufbruch! Wir folgen dem Wanderweg GR 7 [17.4.24]: Rückblick auf Lanjaron, unser Wanderweg nach dem Aufstieg (links die Sierra Nevada, rechts die Sierra de Lujar und Sierra de la Contraviesa), auch als Single-Trail. Canar durchqueren wir, der Ort ist fast wie ausgestorben: Rückblick (STEREO) Auf dem weiteren Weg nach Soportujar überqueren wir den Barranco del Chico ohne Brücke, da der Fluß außerhalb der Schneeschmelze weniger Wasser führt [17.4.24]. Beim 30 m hohen (künstlichen) Wasserfall (Dique 24) ergibt sich dann ein Regenbogen. Wir passieren Soportujar (Parking Hansel & Gretel etc.) und halten zielstrebig auf Pampaneira (Zwischeneinkehr, unten rechts) und Bubion (oben) zu. In Pampaneira kühlen - im Sommer - kleine Rinnsale die Barbesucher. Wir kehren - wegen der schönen Atmosphäre & Sicht auf die Iglesia de la Santa Cruz - auf dem Platz Plaza de la Libertad im Altaahuna Restaurante ein (halb so viele ungenügende wie ausgezeichnete Kritiken); bei einem Glas Alpujarra-Wein kann man ja nichts falsch machen:-) Naja, no tapas, no tip ... Wir nehmen die letzten Höhenmeter hinauf nach Bubion, unserem Tagesziel, in Angriff; durch die Gassen des fast ausgestorbenen Ortes zu unserem Hotel Villa Turistica Bubion [17.4.24] etwas außerhalb. Beim Rundgang mit tollem Blick hinunter nach Pampaneira erkunden wir den menschenleeren Ort, nehmen ein Getränk in der Sonne vor der Rezeption des Hotels und machen uns abends auf in den Ort: Ab 20 Uhr wird schon ein Restaurant aufmachen. Und in der Tat, das Restaurant La Artesa hat offen; neben ein paar Gästen an der Bar sind wir die einzigen Gäste - neben später noch einem Paar: Ich bestelle die Plato Alpujarreno (die - je nach Restaurant wechselnd - verschiedene Spezialitäten der Alpujarra enthält: Huevo, patatas, lomo, longaniza, morcilla y jamon). Abends der Blick in's Wetter gibt Gewißheit: Die weiteren Etappen können kommen! ➚ 1.718 Hm ➘ 989 Hm (max. 1.366 m) 22,0 km (5:46) GPS-Track (4,4 MB)

Wanderung, Alpujarras, Sonnenschein
Wanderung, Alpujarras, Sonnenschein

Di., 2.4. 2. Etappe: Bubion - Trevelez Der Ausblick aus unserer Villa ist phantastisch! Wir wechseln heute vom GR 7 auf den GR 240, der etwas höher verläuft. dabei übersehen wir geflissentlich, daß wir eine Höhe von über 2.300 m erreichen werden ..., naja. Wir verlassen Bubion und ein Zuweg bringt uns zum Einstieg in den GR 240; nach kurzer Zeit schon erste Schneereste wie dieser Schnee... äh, Yeti (STEREO:-) Die Schneefelder werden länger (Rückblick); bisweilen trete ich durch die Schneedecke in eine darunterliegende Pfütze: Jetzt vermisse ich die Speedcross v6 Gore-Tex [18.4.24] Dies waren sowohl meine Trail- und Crosslaufschuhe als auch meine Wanderschuhe in den Alpen. Wandern tue ich jetzt in den Speedcros v3 (ohne Gore-Tex). Wir steigen durch z.T. Matschschnee, folgen einem Flußlauf und wechseln öfters die Flußseite: Schuhe und Füße sind schnell klitschnaß, egal. Folgen tuen wir dabei Spuren von einem oder zwei anderen Wanderern; ohne diese Spuren hätten wir jetzt ein derbes Problem! Wegen mutmaßlicher Unpassierbarkeit folgen wir den Spuren und verlassen dazu den GR 240. Nach dem Passieren des Hoya del Portillo nimmt die Schneemenge zu; klar, wir gewinnen immer noch an Höhe. Dann verlassen wir den Wald (Rückblick) und folgen den Fußspuren und dem GR 240 weiter Richtung Trevelez - wenn die Schneedecke bisher z.T. getragen hat versinken wir hier aber bis zu einem halben Meter im Schnee; entsprechend mühsam ist das Vorankommen - und erreichen den schönsten Abschnitt: Mit weitem Blick haben wir eine Freifläche und unseren höchsten Punkt erreicht! Nach dem schneereichen Abstieg erreichen wir schneefreie Gefilde, wo das Schmelzwasser tolle Farben produziert. Sehnsüchtig erwarten wir, unseren Zielort Trevelez zu erblicken ..., bis es dann endlich soweit ist! Beim Einmarsch in die Stadt (kolportiert die höchstgelegene ganz Spaniens) wollen wir im Barrio Alto nicht zur Bar Virgen de las Nieves [18.4.24] zurückgehen und lassen sie links liegen; ein Fehler, wie sich später herausstellen wird. Denn vor 20 Uhr haben alle Läden zu und wir bekommen im Barrio Bajo eigentlich nur etwas zu trinken "zum Mitnehmen":-| Nach dem Beziehen des Zimmers im Hotel La Fragua II [18.4.24] im oberen Barrio Medio steuern wir zielstrebig die Meson Pizzeria "El Goteron" an: Ich entscheide mich gegen Pizza und gegen die Plato Alpujarrena und für Conejo a la Campesina; ein sehr entspanntes Lokal mit nettem Wirt! Auf dem Rückweg zum Hotel kehren wir in der Cafe-Bar Celemin ein, die mit "Vino de la tierra: 1,20 Rosado 1,80 Tinto Dulce Blanco" wirbt: Sie wird zu unserer "Home-Base" im Ort auch dank des entspannten Wirts und netter Gäste:-) ➚ 1.218 Hm ➘ 1.016 Hm (max. 2.244 m) 21,1 km (6:08) GPS-Track (4,7 MB)

Mi., 3.4. 3. Etappe (aktiver Ruhetag): Trevelez - Trevelez An das Rifugio Poqueira trauen wir uns nicht ran; so kombinieren wir eine kurze "Runde" nach Süden; "hin" auf dem GR 7, "zurück" den GR 240. Von Trevelez, Barrio Bajo, steigen wir - über den Acequia de Castaras (Bewässerungsgraben) [23.4.24], wo wir einem ersten Acequiero (Hier das (mit Aquarellen künstlerisch ausgestaltete!) Manual del Acequiero; in spanisch; 13,6 MB) [23.4.24] begegnen: Diese Leute inspizieren (täglich) den Zustand der Kanäle - an, mit Blick (STEREO) zurück auf Trevelez (STEREO) und in die wildromantische Bergwelt gen Süden. Vom Aussichtspunkt haben wir später einen klasse Blick zurück auf Trevelez und die Sierra Nevada! An der Stelle, wo GR 7 und 240 sich dann weiter entfernen (Cerrillo Redondo) drehen wir eine kleine Runde und schlagen uns im wahrsten Sinne des Wortes durch, um zum Acequia de Castaras (Rückblick) zu gelangen. Diesem folgen wir lange Zeit mit Blick auf die Sierra Nevada, ein sehr gemütliches Wandern auf dem bisweilen sehr schmalen Weg (wo es links steil runter geht) ..., bis Trevelez wieder in Sicht kommt. Nach dem kurzen Besuch der Einheimischen-Bar im Barrio Alto entscheiden wir uns heute für das Abendessen für ein anderes Restaurant ..., und finden uns anschließend in der Cafe-Bar Celemin ein:-) ➚ 618 Hm ➘ 609 Hm (max. 1.802 m) km (3:14) GPS-Track (2,4 MB)

Do., 4.4. 4. Etappe: Trevelez - Busquitar - Portugos - Pitres Für den beginnenden "Rückweg" entscheiden wir uns für eine Kombination aus Stücken des GR 240 und 7, die wir noch nicht gegangen sind. Im Barrio Alto fallen mir noch diese Transportmittel auf, die wir auf unseren Wanderungen immer wieder in Aktion gesehen haben auf den schmalen Pfaden. Wir verlassen Trevelez und haben einen schönen Rückblick auf den Ort (Barrio Alto links, unser Hotel rechts oben) und die terrassierten Felder vom hier höher gelegenen GR 240. Nach einem Abstieg und einem verbuschten, mit Brombeergestrüpp zugewachsenen Zuweg zur Flußüberquerung und anschließendem Aufsteig gelangen wir recht unproblematisch über Wege mit Aussicht und schöner Vegetation am Wegesrand über Busquitar (in der Mittagshitze) nach Portugos: An der Ermita de la Virgen de las Angustias kosten wir das Wasser der eisenhaltigen Quelle - Fuente Agria y El Chorreon. Im Ort Portugos selbst passieren wir einen der vielen Schinken-Händler und kehren im Restaurant Mirador de Portugos ein: "Bajo el nucleo de poblacion." Den Ort verlassen wir mit einem Spiegelbild in Richtung Atalbeitar und mit einer letzten Flußüberquerung (Rio Bermejo) erreichen wir unseren heutigen Zielort Pitres: Hier nächtigen wir im Hotel San Roque extrem gut! Im Ort selbst ist kaum was los, wir werfen einen Blick in die Iglesia parroquial de San Roque und bekommen ein Getränk - aber auch nicht mehr! - im Restaurant La Carretera [23.4.24] auf der Veranda mit Blick in's Tal [23.4.24]: Genau wie Bubion (zwischen Pampaneira und Capileira) liegt Pitres (wie auch Portugos) zwischen den "drei weißen Dörfern" Pampaneira, Bubion und Capileira und Trevelez. Touristen fahren allenfalls durch! So sammeln sich abends eine Kollektion an Unikaten des Dorfes Pitres auf der Plaza Iglesia:-) ... wo wir auch essen von der Bar La Alpujarra aus. Abends versichern wir uns mit Blick in's Wetter: Fast perfekt! ➚ 845 Hm ➘ 1.142 Hm (max. 1.739 m) 19,8 km (5:02) GPS-Track (3,9 MB)

Fr., 5.4. 5. Etappe: Pitres - Pampaneira - Bubion - Capileira Im Hotel San Roque bekommen wir ein 1a-Frühstück - sehr zu empfehlen! - und wir werfen einen Blick auf das Wetter an unserem Zielort Capileira heute: Perfekt! Durch den Ort über den Kirchplatz mit Markt, durch die typischen Durchgänge und über Capilerilla erreichen wir schon nach gut 6 km unseren Zwischenzielort Pampaneira (STEREO) auf der heute sehr kurzen Etappe: Hier erkundigen wir uns nach dem Rifugio Poqueira und kaufen eine Wanderkarte morgen für unseren aktiven Ruhetag. Auf dem schönen Dorfplatz Plaza de la Libertad kehren wir diesmal im Etablissement Belezmin ein; auch nett. Durch den Ort nehmen wir die Fährte auf ➀ ➁, streifen diesmal nur Bubion ➂ ➃ ➄, um nicht auf dem direkten Weg nach Capileira zu kommen; wir bauen eine Verlängerung ein und folgen dem PR-A 70 [24.4.24]: ➅ ➉ ➈ ➇ ➆ Am Wegesrand immer wieder diese leutend grüne Pflanze. Wir gelangen zur Puente del Molino de Bubion über den Rio Poqueira (heute, am Wochenende, begegnen wir insgesamt 4 Wandergruppen, die wir später auch in den Bars in Capileira wiedersehen). Mit einem Schlenker und Blick auf erreichen wir unseren Zielort Capileira: Hotelzimmer im Hostal El Cascapenas beziehen, durch den Ort bummeln und bleiben direkt in der Bar El Tilo hängen (eine Art Altrocker-Kneipe, bei der AC/DC und B.B. King läuft;-) Zum Abendessen wechseln wir - auf Anraten von Gästen - nebenan in's La Trastiende de la Monja [24.4.24]: Die Caldereta haben es uns angetan, eine Art Gulasch oder Ragout von Ciervo (Hirsch) oder Toro (Stier). Mit der Blauen Stunde ist der Tag für uns zu Ende ... ➚ 972 Hm ➘ 765 Hm (max. 1.547 m) 13,6 km (3:44) GPS-Track (2,7 MB)

Sa., 6.4. 6. Etappe (aktiver Ruhetag): Capileira - Rifugio Poqueira - Capileira Hmm ..., der Himmel ist neblig verhangen:-| Und über den Sierra Nevada hängt das Wolkenband statisch. Heute wollen wir dem lokalen Wanderweg PR-A 69 in einer Runde folgen, der uns vom Parque Natural Sierra Nevada in den Parque Nacional Sierra Nevada führen wird. Die Informationen vor Ort sind erstklassig: Höhenprofil, Dauer, Streckenlänge, Schwierigkeit, Landkarte, benachbarte Wanderwege etc. ist alles vorhanden! Im Gegensatz zum bisher strahlend blauen Himmel ergibt sich jetzt mal ein anderes Bild: Rückblick auf Campileira. Auf einfachem Weg erreichen wir am Ende des Fahrweges das Central Hidroelectrica del Rio Poqueira. Dann steigen wir an mit Blick in die verschneiten Berge. Und wegen der Schneeschmelze immer wieder Bachüberquerungen (der Wanderweg unten links ist überschwemmt; wie in der Openstreetmap-Karte vermerkt) auf Alternativrouten durch aufgeweichtes und wasserdurchtränktes Terrain; dabei will ein Sprung vom Stein zum Ufer wohlüberlegt sein. Wir nähern uns der Baumgrenze; Schnee erwarten wir auf der Wanderung unterhalb von 1.800 m eigentlich nicht. Der Wanderweg ist hervoragend gekennzeichnet, vielleicht der Nähe zu den drei weißen Dörfern geschuldet. Wir erreichen den Point of no Return: Cortijo de las Tomas (2.100 m). Hier entscheiden wir uns aber, den kurzen Weg zum Rifugio Poqueira anzuhängen [25.4.24] (oben rechts). Über den Acequia Alta de Pitres steigen wir auf mit bestem Blick in's nebelige Tal und die unwitliche Landschaft! Und dann, endlich, nach einigen kleineren Schneefeldern, die Schuhe schon halb durchnäßt, der Blick: Das Rifugio Poqueira (STEREO) kommt in Sicht! Wir arbeiten uns noch bis zu den durchgehenden Schneefeldern vor (2.428 m) entscheiden uns aber gegen das Weitergehen, da uns nur eine Baustelle (auf 2.500 m) erwarten würde (seit 1 1/2 Jahren wird am Rifugio gebaut). Wir machen uns auf den Rückweg durch die losen Schneefelder und haben Ausblicke in die verschneite - und leider wolkenverhangene - Bergwelt! Wieder in Capileira angekommen kehre ich wieder in der Bar El Tilo ein; doch: "No Tapas, no Tip." Und zum Abendessen finden wir uns nebenan wieder im sehr guten La Trastiende de la Monja ein:-) Später werfen wir noch einen Blick in's Wetter: Warmes, aber wolkiges Wetter wird uns erwarten:-| ➚ 1.349 Hm ➘ 1.344 Hm (max. 2.4.28 m) 19,4 km (5:31) GPS-Track (4,1 MB)

So., 7.4. 7. Etappe: Capileira - Lanjaron Das Wetter ist heute zu Beginn der Etappe nicht der Brüller, wie erwartet: Das Wolkenband scheint sich kaum zu bewegen:-| Wir folgen nach dem Frühstück im Hostal Moraima (wie auch gestern schon) dem GR 240: Nach dem Anstieg folgen wir dem Acequia de Almiar durch eine Art "Märchenwald" (STEREO). Etwas später, am Haza Llana, einem kleinen Teich oder Small Reservoir [25.4.24], treffen wir wieder einen Acequiro, der sich als "Presidente" der freiwilligen Inspizienten vorstellt: Wir unterhalten uns in brüchigem Spanisch über die Arbeit und die Wichtigkeit der Acequieros. Im Weiteren wechseln wir auf eine Forststraße, passieren die Casa Forestal de Canar und verlassen später den GR 240: Wir steigen im Tal des Rio Lanjaron nach Lanjaron ab. Nach einer recht spektakulären Überquerung des Rio Lanjaron - der Weg wird recht steil, eine mögliche Querung machen wir nicht aus, andere Wanderer sprechen von einer weggerissenen Brücke! ... die dann doch vorhanden ist, im engen Tal aber nicht ohne Weiteres auszumachen war - folgen wir zuerst dem Acequia Montalban, später dem Acequia Cecarta, oder auch Sendero Acequia Aceituno [25.4.24] genannt: Links die Olivenbäume, rechts der Bewässerungsgraben! Hier am Wasser immer wieder: Üppige Vegetation! Abgestiegen nach Lanjaron beziehen wir unser Zimmer im Hotel Andalucia und kehren gegenüber dem Hotel Espana ein im Restaurante Meson El Salado am Rande der Area Balneario. Die Wolken haben sich im Laufe des Tages verzogen und die Sonne ist präsent: So soll es dann morgen weitergehen:-) Abends entscheiden wir uns gegen das Restaurante Mariscos und für die uns bekannte Bodega Gonzalez ein. Später im Hotel fällt mir der klassische Stil des Hotels im Treppenhaus auf (60er Jahre?). ➚ 625 Hm ➘ 1.383 Hm (max. 1.784 m) 24,8 km (5:49) GPS-Track (4,7 MB)

Mo., 8.4. 8. Etappe: Lanjaron - Nigüelas Da wir am Anfang aus 3 Etappen 2 gemacht haben (wegen mangelnder Übernachtungsmöglichkeit in Soportujar) können wir jetzt - bei bestem Wetter und tadellosen Aussichten! - noch eine Extra-Etappe anhängen. Durch den Hotel-Garten erreichen wir den Frühstückssaal. So gestärkt wandern wir - größtenteils auf anspruchslosen Wegen - in Richtung Westen; in Richtung Zivilisation:-) Durch ausladende Mandelplantagen, wo die Früchte schon reifen. Zum Schluß steigen wir ab auf schönem Weg mit Blick auf unseren Zielort Nigüelas (STEREO) mit weitem Blick über Durcal, den nächsten Ort, hinaus! Hier in dieser trockenen Zone einmal ganz andere Vegetation. Hinunter durch das Valle de Lecrin steigen wir zum Ort wieder hoch: Über den Platz vor der Iglesia San Juan Bautista (leider immer zu bis auf die 7 Uhr-Messe dreimal die Woche und scheinbar die einzigste Attraktion in dem 1.225 Seelen-Ort) marschieren wir zum Hotel Alqueria de los Lentos [26.4.24], unserer Unterkunft etwas außerhalb: Ein Zentrum der Entschleunigung (lentos = gemächlich, was gut zum Ende unserer 155 km-Wanderung paßt:-) Wir beziehen die Junior Suite La manzanilla real und lauschen dem Gequake der Frösche im Gartenteich. Leider haben am Montag alle Kneipen zu (bis auf die Rincon de Muguel [26.4.24], wo wir dann auch kurzerhand einkehren auf Getränk und Tapas:-), so daß wir im Supermarkt einkaufen - sich auf dem Rückweg ein Wolkenhimmel ergibt über den Olivenbäumen - für ein Abendessen in der/m Gemeinschaftsküche/raum der Hotelanlage. ➚ 848 Hm ➘ 625 Hm (max. 1.287 m) 20,4 km (4:25) GPS-Track (3,8 MB)

Abreise in 3 Tagen über Granada, Madrid und Marseille nach Frankfurt

Di., 9.4. Nigüelas nach Granada mit Besichtigung Den Kaffee nehmen wir in der Cafe-Bar El Molino am Kirchplatz (links im Hintergrund die Kirchturmspitze); auf dem Weg zur Bushaltestelle werfe ich noch einen Blick in den Mercado de Abastos (= der Großmarkt:-), der eine kleine Fisch- sowie Fleischtheke beinhaltet, das war's. Apropos Bushaltestelle: Nach anfänglicher Recherche der Buslinien von Granada nach Lanjaron und den entprechenden Busbahnhöfen sowie Haltestellen im Internet finde ich - eher durch Zufall - Buslinien in der Datenbasis von/m Openstreetmap/Osmand! Hier die Linie 360/361 mit allen Haltestellen, offline ohne Funk nur auf dem lokalen Gerät! Kombiniert mit dem Routing vom Hotel zur Bushaltestelle (932 m), der Bar El Rincon de Miguel (nahe der Bushaltestelle) [26.4.24], dem Wanderweg GR 7 (in blau) und der Buslinie (in rot) bleiben keine Wünsche offen! Wie gesagt: Alles offline und ohne Funk! Gut, den Fahrplan [26.4.24] recherchiere ich vorab im WLAN: 10:10 Uhr ist unsere avisierte Abfahrtszeit, der Bus superpünktlich! Wir steigen an der ersten Haltestelle ein, sitzen ganz vorne und erreichen den Busbahnhof in Granada; von hier aus machen wir uns zu Fuß an der Kathedrale vorbei auf zum Hotel: 6. Stock mit Blick hinüber zur Alhambra und der Sierra Nevada! Auf dem Weg in die Stadt gleich ein Frühstück mit Blick in die Zeitung: Alles gut! Die Gegensätze der Stadt überwältigen mich: Ein Hauseingang (im Bauhausstil?), der - kontrastreicher geht es ja kaum! - Eingang zum Corral del Carbon (Karawanserei) [26.4.24]. Vom Zentrum gehen wir durch das Granatapfeltor und die Puerta de la Justicia hinauf zur Alhambra: Hier sehen wir uns in dem ganzen Touristenrummel das Bano de la Mezquita de la Alhambra an sowie den kreisrunden Hof des Palasts Karls V. mit umlaufendem Gewölbe an. Durch die Puerta del Vino verlassen wir die Alhambra und steigen über die Cuesta del Rey Chico mit Blick hinauf zum Nasriden-Palast hinunter. Im Stadtteil Albaicin [26.4.24], dem ehemaligen maurischen Wohnviertel mit engen Gassen und Treppengängen, steigen wir auf zum Mirador de San Nicolas mit Blick hinüber zur Alhambra (ganz links die Generalifen, ganz rechts die Alcazaba) und der Sierra Nevada! Beim Abstieg passieren wir die Puerta de las Pesas und gelangen auf den Plaza Larga: Doch statt die süßen Köstlickeiten der Casa Pasteles Albayzin zu kosten, nehmen wir auf dem Platz platz. Wir bummeln weiter durch die Stadt und später finden wir uns abends wieder in der Taberna Granados ein, um die verschiedenen Finos zu probieren.

Mi., 10.4. Granada über Madrid nach Marseille Früh brechen wir mit dem AVE auf, der Bahnhof ganz nah am Hotel. Madrid Atocha erreichen wir pünktlich. Das Besichtigungsprogramm hier in der Stadt (Plaza Mayor, Krypta der Almudena-Kathedrale, Jardines del Campo del Moro, Plaza de Espana, Palacio de Cristal [27.4.24] im Parque del Retiro) [27.4.24] erwies sich dann aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer, der weiten Wege (z.B. im Vergleich zu Granada, Cordoba oder den Dörfern der Alpujarra:-) und der Tatsache, daß wir noch formidabel frühstücken wollten, also zu ambitioniert. Nach Plaza Mayor, Krypta und einem kurzen Blick in die Jardines (mit Königspalast) - in einer nicht nur an Touristen übervollen Stadt! - haben wir zurück auf dem Weg zum Bahnhof Atocha eingekauft, einen Kaffee in einer Bar in Bahnhofsnähe genommen und einen Blick in die alte Bahnhofshalle (die gerade renoviert wird), jetzt mit botanischem Garten geworfen, bevor wir zum (verspäteten) Zug eilen. Insgesamt kann ich sagen; wie für Mailand gilt: "Eine Stadt für den zweiten Blick!" Will heißen: Man muß sie mögen. Auch die deutschen Seiten der Stadt finde ich leidlich gepflegt: Über die Krypta erfahre ich gar nichts genau wie über den Garten am Königspalast:-| Nach Marseille geht es über Barcelona; in Frankreich fahren wir dann die schöne Küstenstrecke entlang (Perpignan, Narbonne, Sete, Montpellier) und kommen spät im Hotel Toyoko Inn nahe Bahnhof St. Charles an. Das Wetter für morgen ist wieder perfekt angesagt!

Do., 11.4. Besichtigungstag in Marseille Der Blick aus dem Fenster: Super! Beim Frühstück im Hotel stelle ich einen Rundgang zusammen: Gottlob haben wir im Vergleich zu Madrid hier den ganzen Tag Zeit! Wir beginnen - Blick von Place des Grands Carmes Richtung Place Sadi Carnot (Rue de la Republique) [27.4.24] - im Viertel Le Panier [27.4.24], dem historischen Zentrum von Marseille; hier haben die Deutschen im 2. Weltkrieg arg gewütet in den Jahren 1943:-| [27.4.24] Hier sehen wir uns die Vieille Charite [27.4.24] an. Wir bummeln weiter durch das Viertel und besichtigen das Fort St. Jean [27.4.24] mit der Galerie des Officiers (im Hintergrund das Palais du Pharo [27.4.24]. Die Brücke bringt uns hinüber auf's MuCEM (im Hintergrund die Chaine de l'Estaque) [27.4.24] und wir gehen hinter der Vorhängefassade hinunter in's Museum. An der Villa Mediterranee [27.4.24] (ganz rechts), MuCEM, Brücke, Palais du Pharo und Fort St. Jean - mit interessanter Ansicht - kommen wir am alten Hafen (Vieux Port) am alten Rathaus vorbei, schauen beim alten römischen Hafen vorbei und nehmen einen Mittagsimbiß im Comptoir Dugommier, eine Insel im hektischen Treiben unterhalb des Bahnhofs St. Charles! Denn jetzt steht uns der lange strech bevor: Am Kartell-Store [27.4.24] vorbei erreichen wir nach ca. 4,5 km die Cite Radieuse von Le Corbusier [27.4.24]: Es empfängt uns der Modulor, der Eingangsbereich (oben links die doppelstöckige Ladenzeile, daneben der Balkon des Cafes) [28.4.24], die Eingangshalle, künstlerisch gestaltetes WC im Cafe, Ausblick aus der Ladenzeile bis zum Meer und der Flur der Wohneinheiten! Auf der Dachterrasse (2015) haben wir einen tollen Ausblick in die umliegenden Berge und das Meer; wir werfen noch einen Blick in die ehemalige Turnhalle, jetzt ein Kunst-Zentrum (viele Photos hier) [28.4.24]. An der L'Huveaune entlang gelangen wir zum Park Borely, streifen durch den Rosengarten und den Jardin botanique, um wieder mal Pause zu machen am Chateau Borely im Cafe Borely [28.4.24]. Am Meer entlang setzen wir unseren Rundgang fort zu meiner Sundowner-Location Nummer 1: Cafe de l'Abbaye (in der Nähe der Abtei Saint-Victor de Marseille [28.4.24], sehr lohnenswert!) mit unaufgeregtem, französischem, meist jungem Publikum und bester Sicht (auf alten Hafen und Fort St. Jean)! Von hier ist es jetzt nicht mehr weit zum Chez Jeannot [28.4.24], wo wir zu Abend essen auf der Terrasse mit bestem Blick! Dann neigt sich der Tag dem Ende zu, die Blaue Stunde beginnt (am Vallon d'Auffes). Auf dem Rückweg zum Hotel schauen wir noch bei POLIKARPOV vorbei: Im Le Poli drinken wir the Rainbow; beim Rausgehen fällt mir noch das Wandgemälde auf ...

Fr., 12.4. Marseille nach Frankfurt

Frühstück im Hotel, ein kurzer Weg zum Bahnhof St. Charles, der Zug steht bereit und mit z.T. 330 km/h erreichen wir Frankfurt pünktlich.

Fazit

Glück gehabt: Das Regenwetter zu Beginn der Reise, welches uns 2 Wandertage gekostet hat, führte zu Schneefall in den Bergen, so daß die Sierra Nevada ihren Namen zu Recht trugen! Gottlob rechtzeitig wechselte das Wetter dann zu Sonnenschein: Die Art Vorsaison in den Alpujarras führte dazu, daß sich Tourismus in Grenzen hielt; so waren wir häufig völlig alleine in der wildromantischen Bergwelt unterwegs. Wanderstrecken, Übernachtungen und Gastronomie waren klasse! Und bis auf Madrid auf der An- und Abreise bleiben die Mezquita-Cathedral und die Festtagsstimmung in Cordoba genauso in Erinnerung wie die beiden Besichtigungstage in Barcelona und Marseille.

Nachtrag XLVIII: Die Laufpause war lang genug; die Sonne scheint und ich entscheide mich heute (14.4.24) für einen längeren Lauf nach Bad Vilbel (20~25°C). So bin ich 1:31 h (Kadenz Ø 176, HF Ø 134, HF max 149) für die 18 km mit pace 5:04 min/km unterwegs. Dort grillen wir im Garten mit Nachbarn; ein schöner Abschluß der Urlaubszeit ..., nach dem Frühstück in Sachsenhausen im Cafe Glücklich:-) [14.4.24] Nachtrag XLIX oder IL [18.4.24]: Nach dem längeren Lauf steht heute (18.4.24) des Nageltest an bie 13°C und böigem Wind auf den Geraden; Einlaufen, Lauf-ABC, dann 4 x 1.000 m mit P: 2:30 (P immer Gehpause), Auslaufen, Dehnen. Geplant = 3:50, gefühlt 4:00, gelaufen 3:43,68 - 3:45,91 - 3:43,18 - 3:43,43 = Ø 3:44,05! Besser als gedacht, der Lauf in Hamburg kann kommen:-)

Hamburger Halbmarathon durch das Alte Land - 10 km

Hamburg ruft! Mit Christian starte ich am 21.4.24 in Hamburg beim Hamburger Halbmarathon durch das Alte Land [23.3.24] auf der 10 km-Strecke. Als Beiprogramm haben wir uns für die Indie-Hoffnung aus Brighton [24.3.24] LIME GARDEN [24.3.24] im Molotow entschieden wie für den Liederabend Ole allein zu Haus [24.3.24] im Thalia Theater.

Anreise und Beiprogramm

Am Samstag reise ich nach Hamburg, will Freunde besuchen; wegen neuer Baustellen, daraus resultierendem Umweg & Verspätung verlängert sich die Bahnfahrt enorm:-| Dann Kaffee, Mittagessen und Bummel mit Christian bei bestem Wetter an Außen- (mit Einkehr auf der Barca Alster Sommerterrasse) [22.4.24]/Binnenalster, mit Besuch des Stadthauses [22.4.24] mit Seufzergang zum Hafen, Zwischeneinkehr im Deck & Deli Plaza Cafe der Elbphilharmonie mit bestem Hafenblick und lecker Abendessen im Old Commercial Room [22.4.24] am Michel. Anschließend erreichen wir über den Kiez das Molotow: Hier verbringen wir den Abend bei The Sprees (Vorband) [22.4.24] und Lime Garden, der "Indie-Hoffnungen aus Brighton" [22.4.24].

10 km-Lauf im Alten Land und Beiprogramm

Linlins Kaffee macht mich wach, Christian bereitet den Pizzateig vor, dann machen wir uns auf den Weg: Es geht nach Neugraben im Südwesten Hamburgs. Direkt an der S-Bahnstation der Start/Ziel-Bogen neben der Cu Arena: Startnummer abholen, umziehen, warm machen, dem Start der Halbmarathonis beiwohnen bei fast absolut perfekten Laufbedingungen: 7~8°C, Sonne, blauer Himmel & leicht böiger Wind aus Nordnordwest! (... während in Hessen Schnee fällt und anderswo die Traubenernte vernichtet wurde [31.5.24], wie ich wenig später auch von einem Miltenburger Winzer erfahren habe!) Dann stelle ich mich (hier bei der Wettkampfbesprechung) recht weit vorne in den Startblock, um mich wollen sie 'unter 39' laufen. Ich würde auch gerne eine 38 vorne stehen haben wollen; mal sehen, ob ich mir das nach gestern zutraue ..., denn das wäre eine pace 3:53,9 min/km:-| Der Startschuß, es geht los: 3:54, 3:54 Das Feld hat sich sortiert: Die drei schnellen Damen habe ich überholt und mit Klaus-Peter, Nick und Frieder (letztere von der TSG Bergedorf) vor mir habe ich eine gute Gruppe gefunden! 3:51, 3:51 Den Windschatten nutze ich gut aus; ich fühle mich ganz gut, obwohl es mein Limit ist. 3:53 Jetzt die Wende bei km 5! Gemeinsam machen wir uns an den Rückweg, tendentiell mit Rückenwind. 3:49 Klaus-Peter und Nick geben mächtig Gas, Frieder muß langsam abreißen lassen: Was soll ich tun? Ich löse mich von Frieder und schließe zu den anderen beiden auf nach dem Motto: "Auch wenn Du keine Chance hast: Nutze sie!" (Zitat: "Alles auf Zucker") Allerdings beginnen mir die Beine - trotz Rückenwind! - langsam schwer zu werden:-| 3:56, 4:01 ... und Frieder holt mich ganz langsam wieder ein; ich hänge mich dran ... 3:57, 3:57 ..., obwohl mir Frieder zum Ziel noch 9 sek abnimmt. Meine Zielzeit: 39:09 (pace 3:54,9 min/km, Kadenz Ø 188, Ø 288 Watt, HF Ø 159) Naja, keine 38 vorne, doch eine tiefe 39, ich bin zufrieden! Frieder beglückwünsche ich zu seinem Lauf (brutto 39:01, netto 39:00) und seiner besseren Taktik. Gesamt belege ich Platz 9 (von 83) und Platz 1 in der AK M55 (von 11)! Hier die Ergebnisse Gesamtwertung 10 km-Lauf und der Altersklassen.

Datum10 km-Wettkampf Ortca.-Zeitpace
Mitte Dezember '23Adventlauf Mörfelden43:004:17,7
Anfang Februar '24WLS Rodgau-Jügesheim42:304:15,5
Mitte Februar '24WLS Seligenstadt41:304:08,9
Anfang März '24Lahntallauf Marburg41:004:05,6
Mitte März '24Seppel-Kiefer-Lauf Bad Kreuznach40:003:59,4
Mitte April '24Alte Land Hamburg39:003:54,9

Ich dusche, ziehe mich um und versorge mich mit Kaffee & Kuchen: So begrüße ich Christian im Ziel! Gemeinsam essen und trinken wir noch etwas, während wir den Zieleinlauf im Blick haben und Wolken beginnen durchzuziehen. Dann geht's zurück: Gemeinsam essen wir Pizza, Christian weist mich anhand eines konkreten Beispiels in das (bash-)Programmieren mittels Copilot ein und wir setzen den - jetzt eher wolkigen - Tag mit Volker fort: Zur und mit der U-Bahn fahren wir Richtung Thalia-Theater [22.4.24] bzw. Nachtasyl [22.4.24] und essen im Hans im Glück. Jetzt folgt mit "Ole allein zu Haus" [22.4.24] unser Abendprogramm: Wieder - wie schon im Molotow, nur ganz anders! - sehr familiär, fast schon privat die Atmosphäre, eine sehr angenehme Location! Zum Schluß setzen wir das Abendprogramm daheim fort ...

Beiprogramm und Abreise

Wir frühstücken ausführlich und nutzen das gute Wetter für einen Spaziergang: Wandse & Eilbek(kanal), Außenalster mit Einkehr, Wallanlagen, Blanten un Bloomen, Hafenviertel und Hafen. Zurück fahre ich dann an der "neuen Elbphi" vorbei: Der Bauruine des Elbtowers. Ungewöhnlich pünktlich erreiche ich Frankfurt!

Nachtrag L: Dieses Wochenende habe ich frei;-) Ich gebe meinem Körper Zeit zum Regenerieren nach den letzten Läufen. Doch die Temperatur steigt, so starte ich heute (27.4.24) bei 20°C und Sonne (mit paar Wolken) zu einem lockeren Lauf durch den Niddapark: 11,6 km mit 4:45 min/km pace sind für den Anfang nicht schlecht (Ø 242 Watt; Ø 178 Kadenz, Ø 141 HF, HF max 151, 55 min). Nachtrag LI: Gestern nach der alternativen 1. Mai-Weinlagenwanderung (3,6 MB; abschließende Weinprobe im Weingut Zum Lamm) [3.5.24] um Oberwesel (Photo von Michael K) bei schönstem Wetter (Aussichtsturm Spitzer Stein) - ➚ 760 Hm; ➘ 733 Hm; 20,4 km - und Gewitter, Sturm und Hagel abends [3.5.24] geht gar nichts mehr bzgl. Intervalltraining für Sonntag:-| Heute (3.5.24) dagegen stehen die Sterne besser; so gehe ich abends auf die Bahn: Geplant habe ich - nach den alten Trainingsvorgaben - 2 x 3.000 m, P: 5:00, pace 3:55~3:50. Kurzes Lauf-ABC, dann kommt die leichte Abendsonne raus bei 16°C, also los:-) 3:50,35 - 3:56,81 - 3:50,32 = Ø 3:52,49 / 3:55,40 - 3:57,16 - 3:54,21 = Ø 03:55,59 mit pace Ø 3:54,04! Wenn übermorgen das Wetter mitspielt (und es nicht regnet), könnte es vielleicht mit einer 38 vorne klappen ...

Frankfurter Lauf im Enkheimer Ried 10 km

Vorbemerkungen: Nach einer Erholungsphase nach Hamburg und zwei Trainingseinheiten (11,6 km mit 4:45 min/km / 2 x 3.000 m mit 3:54 min/km) stimmt die Papierform! Ich reise nicht mit dem Rad, sondern mit dem Öffentlichen an, obwohl es die Vorhersage zulassen würde. Von der U-Bahn-Endhaltestelle zum Sportgelände einlaufen, Jörn begrüßen, Matthes hat meine Startnummer schon, funktionales Warmmachen und alte Sportlerkollegen begrüßen ... Das Wetter entwickelt sich prächtig: Trocken, leicht bewölkt bei 14~15°C! Dann, ab zum Start: Ich schaue noch recht skeptisch, genau wie Kerstin [833] (... und eigentlich alle; während Marius [841] mit Dominic [749] ratscht, dem späteren Zweiten). Dann löst sich die Spannung ..., und Robert [751] geht voran. 10, 9, 8, ... 3, 2, 1: Startschuß! Während Jens [752] fast zu platzen scheint, ist das Rennen eröffnet!

Der Lauf: Aus dem Stadion heraus geht es in's Enkheimer Ried, landschaftlich traumhaft schön! Doch so wie ich die Gegend im Kopf hatte, ist die Strecke leicht profiliert; und Matsch, Pfützen und Biomasse auf dem Weg erschweren den Lauf. 4:00 Es steigt weiter leicht an, über den Tränkebach geht's runter. 3:57 Insgesamt fühle ich mich nicht so beweglich ... 4:01 Die bisherige Gruppe mit Valentin muß ich langsam ziehen lassen; der Waldweg ist z.T. steinig, mit Schulter und uneben:-| 3:55 Ich bin recht froh, als ich km 5 passiere: 4:03 Ich fühle mich kraftlos; und nach der 180°-Kehre kommt jetzt die erste Passage der Autobahnbrücke: 4:05 Die Lauftechnik hilft etwas dabei. Dann die Wende - vorher feuere ich zwei der ersten drei an: Robert (klar, mit einem Grinsen im Gesicht;-) und Marius! - sehr ungewohnt: Rechts herum! Und wieder die Autobahnbrücke (jeweils ca. 6 Hm) 4:04,5; 4:04,5 Ich laufe jetzt schon viel alleine, alleine die Distanz zum Ziel unter 2 km motiviert mich. 4:18 Und eine - hoffentlich tiefe - 40er Zeit ist auf diesem Terrain nicht ehrenrührig! Jana (die spätere 5. Frau) will mich überholen, ich muß aber den Pfützen und matschigen Passagen ausweichen, dann klappt es: Endspurt kurz vor dem Stadion! 3:56 ... und natürlich auf der Zielgeraden bis zum Ziel, unter dem Applaus von Robert! Auf der Uhr stehen 40:26, was sich in der Ergebnisliste bestätigt, mit pace 4:02,6 min/km. Naja, was willst Du machen ...

Datum10 km-Wettkampf Ortca.-Zeitpace
Mitte Dezember '23Adventlauf Mörfelden43:004:17,7
Anfang Februar '24WLS Rodgau-Jügesheim42:304:15,5
Mitte Februar '24WLS Seligenstadt41:304:08,9
Anfang März '24Lahntallauf Marburg41:004:05,6
Mitte März '24Seppel-Kiefer-Lauf Bad Kreuznach40:003:59,4
Mitte April '24Alte Land Hamburg39:003:54,9
Anfang Mai '24Frankfurter Lauf Enkheim40:304:02,6

Nachbetrachtungen: Im Zielbereich greife ich mir ein, zwei Krombacher alkoholfrei o,0% Pils, gratuliere Valentin, Robert (1. gesamt), Marius (3. gesamt) und Lena. Dann Jens, Werner - mit dem ich 2015 in Obertshausen meinen ersten Wettkampf für Spiridon Frankfurt gelaufen bin, rechts und links Justino (mit Petra), Ulrich, Laura, Jörn und später Matthes, Julian und Hans. Anschließend plündern wir - die Sonne kommt jetzt durchweg länger raus und es wird regelrecht warm! - das Kuchenbuffet: Für mich gibt es Erdbeerboden, Nußkuchen und Kaffee, doppelt:-) In den offiziellen Ergebnislisten belege ich den 36. Platz gesamt (von 393 MW) und den 1. Platz AK M55 (von 29): Heureka! Beim Blick in die Auswertung macht mich dann stutzig: Während ich in Hamburg vor 2 Woche mit Ø 159 HF gelaufen bin, sind es hier wieder Ø 159 HF! Gut, in Hamburg war der Lauf geradlinig, ohne 16 90°-Kurven [5.5.24], und vollständig sehr gut asphaltiert, ohne zweimalige Autobahnbrücke! Also hier, ein guter Tempodauerlauf, mit dem ich - meine halbjährige Aufholjagd und - die Frühjahrssaison beenden möchte. Vielleicht sollte ich mich mal wieder auf's Rennrad setzen ...;-) Hier noch die offizielle Zieleinlaufliste und Ergebnisliste AK

Kreisstadt-Lauf 10 km in Begleitung von Uwe

Zu früh aufgewacht, dann Anreise bei frischen 12~13°C mit dem Öffentlichen nach Hofheim; auf der Fahrt treffe ich schon Tanja von der Eintracht. In Hofheim mache ich gleich Uwe, Patricia, Klaus und Frank aus, es kann losgehen. Die Sonne wärmt, wir laufen uns etwas ein und dann ab zum Start. Robert geht gleich durch zur 1. Startreihe (und, klar: Gewinnt den Lauf in 32:53, unglaublich! [12.5.24] Und Jana gewinnt die Frauen-Wertung!) [12.5.24], Hans und wir reihen uns lieber weiter hinten ein ...

Dann der Startschuß! Doch Uwe will es diesmal nicht übertreiben (Stichwort: Kotzgrenze); schnell ja, aber nicht zu schnell. Was die Konstitution halt hergibt im Alter;-) Rechts, links, Anstieg hoch, oben rechts: Jetzt beginnt der Lauf! Wetter super: Sonne, fast schon zu warm! Breite Straßen und schmale Fuß-/Radwege wechseln sich ab. Uwe hält die pace, hat sein Tempo gefunden. Irgendwann laufen wir die ersten Walker auf, das macht die Wege bisweilen eng:-| Eisenbahnbrücke, rechts, links, Unterführung und ab auf's Höchst-Gelände; am Behrens-Bau [9.5.24] der Hoechst AG (jetzt Industriepark Höchst) [9.5.24] vorbei und weiter runter zum Main; hier Endspurt über die läuferunfreundliche Strecke und rauf durch das Zolltor (im Hintergrund) [12.4.24] auf den Höchster Schloßplatz [9.5.24], das Ziel [12.5.24]! Die Uhr zeigt 56:50 (netto) an, Hans läuft eine Sekunde später ein (netto 56:48): Er wird 2. in der AK M70: Herzlichen Glückwunsch! ... nur 18 s hinter dem 1.

Wir verlassen den Schloßplatz und starten an Main und Nidda das Auslaufen nach Hause: Bei Uwe grillen wir traditionell im Garten; vorher bereiten wir alles zu und es gibt schon mal ein Krombacher alkoholfrei für alle:-) Am Nachmittag bringt mich der Öffentliche wieder zurück. Leider, leider, das letzte Mal: Das Finale [9.5.24] sozusagen, denn nach 25 Jahren wird der Lauf eingestellt:-| Hier die offizielle Ergebnisliste.

Nachtrag LII: "Wetterwende in Hessen: Nach heftigen Unwettern kommt jetzt die Sommer-Hitze" [11.5.24], so titelt die Hessische/Niedersächsische Allgemeine. Und so kommt es auch: Doch ich verbringe das Wochenende im arbeitsreichen Homeoffice:-| Heute (11.5.24) schaffe ich es zwischen 19 und 20 Uhr (24°C und leichte Abendsonne) gerade mal für lockere 6 auslaufende km in den Grüneburgpark ... Nachtrag LIII: Ich kann es kaum glauben! Aber es ist jetzt Wochen, ja Monate her, daß ich mit dem Rennrad gefahren bin: Genau 130 Tage, also gut 4 Monate oder 1/3 Jahr:-| Das Lauftraining stand in diesem Jahr immer im Vordergrund, das Wetter für eine lange Rennradausfahrt fehlte und das Lauftraining braucht nur die Hälfte der Zeit. So war die Radausfahrt heute (12.5.24) von 18-20 Uhr bei 27~24°C schon etwas ungewohnt: 48 km mit Ø 23,9 km/h bei 116 Hm stehen auf der Uhr. Nachtrag LIV: "Unwetter in Südhessen - Auch über Pfingsten Dauerregen in Frankfurt und Rhein-Main" titelt die Rundschau! "lebensgefahr" in dem URL ist vielleicht etwas übertrieben gewesen; aber ja, geregnet hat es schon am Wochenende. Unsere Wanderung am Freitag haben wir ausfallen lassen; ich habe die Odenwald-Therme in Bad König vorgezogen. Wir wandern 3 Rundwege im Odenwald von Grasellenbach aus (Landgasthof Hagen) [21.5.24]: Samstag (18.5.24) bei wechselndem Wetter - das ist nicht fair - (leichter Sommerregen, Wolken, z.T. Sonne) 25,4 km nach Hüttenthal mit Einkehr in der Molkerei [21.5.24], weiter zum Marbach Stausee und zurück zum Cafe Marbachtal [21.5.24] - wo uns das Kuchenbuffet [21.5.24] dann doch überwältigt! - um Güttersbach zum Rotes Wasser von Olfen und am Nibelungen-Gedöns vorbei zurück nach Grasellenbach. Sonntag (19.5.24) wieder bei sehr wechselhaftem Wetter (mit Schauer, Wolken und Sonne) 22,8 km über Hammelbach zur Tromm - und Einkehr beim Regenschauer in der Zur Schönen Aussicht [21.5.24] - auf den neuen Trommturm [21.5.24] - mit toller Sicht in das umliegende Wetter - und mit Regenschauer weiter über Wald-Michelbach - mit Einkehr im Cafe In der Gass [21.5.24] - und von Affolterbach bis Wahlen (die Lok stand früher in Hetzbach-Beerfelden) auf dem Bahntrassenradweg der ehemaligen Überwaldbahn [21.5.24] zurück nach Grasellenbach. Montag (20.5.24) ist das Wetter - nicht nur in der Vorhersage - durchweg sonnig (bis heiter) und wir wandern 16,6 km durch die Litzelbacher Steinbrüche nach Hammelbach und folgen dem Klangweg [21.5.24] an Weschnitz-Quelle vorbei zur Waldgaststätte Alt-Lechtern [21.5.24] - mit Einkehr; auffällig: Kaum Wanderer auf den Wegen, dafür 23 KFZ auf dem Parkplatz - vorbei an der Klangharfe und zurück nach Hammelbach und mit kleinem Umweg vorbei am Cafe Bauer [21.5.24] - die zwar mit "Fernab vom Durchgangsverkehr." werben, 36 KFZ aber bis vor die Haustür fahren - zum Nibelungen-Cafe [21.5.24] zurück in Grasellenbach. So kommen bei diesem Alternativtraining 64,8 km zusammen. Nachtrag LV: Da ich nicht zum Lauftraining gekommen bin (wegen Unlust aber auch den instabilen Wetterverhältnissen) und das Wetter Samstag & Sonntag eine Rennradtour zuläßt (Radtraining fehlt mir immens) lasse ich den 10 km-Lauf in Steinberg ausfallen. Samstag (25.5.24) starte ich am Main nach Offenbach, fahre aber wegen besserer Sonnenscheinaussichten nicht weiter am Main, sondern über Ober-Roden nach Groß-Umstadt (im Hintergrund schon der Odenwald) (Weinprobe und -bestellung in der Winzergenossenschaft und Einkehr im italienischen Bistro La dolce vita, 40 km). Durch den nördlichsten Odenwald erreiche ich wieder den Main und lege in der Rotweinstadt Klingenberg im Main-Cafe [26.5.24] eine zweite Pause ein (70 km). Über Großheubach, Miltenberg und Bürgstadt erreiche ich am Main entlang Dorfprozelten; hier habe ich ein Zimmer reserviert. Sonnenschein und Wolken wechseln sich ab; abends gibt es noch einen leichten Sommerregen (von dem ich während der Tour verschont wurde, obschon es über den Spessart dunkle Wolken zogen und der Wind ein paar Tropfen herüberwehte). Vor dem Abendessen genieße ich aber die letzten Sonnenstrahlen und erledige die Post:-) Anschließend erregen Anglerboote meine Aufmerksamkeit: Der Angelsportverein veranstaltet ein 'Wettangeln' und der Fang wird angelandet; ... was es nicht alles gibt! 102 km Ø 23,8 km/h 548 Hm Frühstück, und die Sonne scheint schon! Beim Losfahren wird mir erst bewußt: Gestern Gegenwind, heute Rückenwind:-) Ich passiere die Sandsteinflanke und folge dem Main heimwärts: Bürgstadt, Miltenberg, Wörth, quere an der Staustufe Obernau den Main, Aschaffenburg, am Pompejanum vorbei (die Wolken im Hinterrgund könnten fast auf den Vesuv hindeuten:-), Einkehr in Kleinostheim im Biergarten Zum Schwanen [26.5.24], für Kuchen bin ich allerdings noch zu früh:-| (65 km). Da ich mir die Plätze in Hanau ansehen möchte nutze ich den Rückenwind auf dem direkten Weg (L 3308) vorbei am Pioneer Park: Wallonisch-Niederländische Kirche, Markt mit ehemaligem Kaufhof (der jetzt zum Stadthof werden soll [26.5.24] mit Tag der offenen Tür), Freiheitsplatz, Altstädter Markt und Schloßplatz. Nach einer Kaffee- & Kuchen-Pause am Schloß Philippsruhe beeile ich mich, nach Frankfurt zu kommen: Ich möchte das Geburtstagspicknick um 16 Uhr am Main nicht verpassen. 109 km Ø 25,1 km/h 324 Hm Nachtrag LVI: In Anbetracht des Wetters ab Mittwoch - meiner geplanten Radanreise nach Berlin - nutze ich heute (27.5.24) lieber die Sonne zu einem Lauf meiner Standardrunde von 12 km in Grüneburg- und Niddapark; ... obwohl meine Beine nach dem Wochenende noch schlapp sind und mein Biorhythmus so früh am Morgen im Keller:-| Nachtrag LVII: Und in der Tat - heute wäre ich von Fulda über Bad Langensalza und Eisenach nach Erfurt unterwegs gewesen - gestaltet sich das Wetter als extrem wechselhaft: 20~30 min Sonne wechseln sich in rascher Folge mit 20~30 min Regenschauer ab. Ich nutze heute (30.5.24) einen Sonnenabschnitt für 4 x 400 m HIIT (Geh-P: 2:30 = 200 m; windstill bei 22~27°C) auf der Bahn der Goethe-UNI ..., und laufe im leichten Sommerregen zurück:-| (Beim Einlaufen hatte ich eigentlich noch einen langen Lauf von 30 km im Kopf; bei den aufziehenden Wolken allerdings bin ich auf die Bahn abgebogen:-) 1:25 - 1:21 - 1:19 - 1:21, das sind Ø 81,5 sek.; für spontan mit den falschen Schuhen ganz ok. ... und die FAZ titelt: "Meteorologen erwarten Dauerregen für das Wochenende" [30.5.24] Nachtrag LVIII: Obwohl eigentlich Radtraining angesagt wäre, zieht es mich heute (6.6.24) in den Grüneburg-/Niddapark für einen längeren Lauf von 17,7 km mit pace 5:05 min/km, Ø HF 136, HF max 150 sowie Ø 222 Watt bei 22~27°C; wobei ich mich pro Segment ganz leicht steigern konnte: 5:09,6 - 5:05,7 - 5:04,6 - 5:00,3

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