Laufen: Jetzt, All In 2021

Dritter Anlauf nach 2019 & 2020

Die Vorgeschichte

2019 für die Hessische Marathon-Meisterschaft auf den Punkt vorbereitet für 3:00 h und Tage vorher aus dem Rennen genommen sowie 2020 im Corona-Pannenjahr ohne einen wirklichen Wettkampf kann ich 2021 in Berlin beim Marathon starten! Die Motivations-Krise ist überwunden, der Trainingsplan nimmt langsam Gestalt an. Und meine Ambitionen in der - mal wieder - neuen Altersklasse M55 werde ich flankieren mit detaillierter Analyse der beiden Läufe in 2011 und 2017, versprochen:-)

Was bedeutet virtuell? Der Lauf oder Wettkampf findet nicht an einem Ort statt, sondern jeder Teilnehmer erbringt die Leistung an einem selbst gewählten Ort. Die Dokumentation davon erfolgt typischerweise durch eine Lauf- oder Sportuhr, die Leistungsdaten wie Dauer, Streckenlänge, Strecke als gpx-Track etc. erhebt. Das Einsenden der geforderten Belege ermöglicht das Erstellen einer Ergebnisliste. I.d.R. sind die erbrachten Leistunden nicht bestenlistenfähig, klar:-)

Alle Bilder mit Namensbestandteil p1000 von Michael Ingenweyen (✝), mit_n_, _n, _o oder _o_ - falls nicht anders angegeben - Quelle: Fratzenbuch

12.9.21: Rodenbacher Lauftag 10 km

Heute (12.9.21) steht der letzte lange Lauf an (36 km). Zu spät versuche ich, meinen Startplatz beim Hamburg Marathon dafür zu verwenden und lasse ihn verfallen (mein Notnagel, falls Berlin ausfällt); stattdessen melde ich mich beim Lauf für mehr Zeit an: Den will ich als Endbeschleunigung laufen, wenn ich aus Hanau-Rodenbach herlaufe; dort will ich Uwe mit Peter beim Start anfeuern. Doch Peter fällt als Begleiter aus, so springe ich ein ..., und lasse auch den Start beim Lauf für mehr Zeit verfallen. ... strange times:-|

Nach 2 Jahren starten wir beide also erstmals wieder bei einem Wettkampf! Da es für Uwe ein reiner Lauf zur Standortbestimmung ist, ist die Zeit zweitrangig; es zählt die experience:-) So starten wir mit zwei Stadionrunden bei Sonne und 25°C, dann geht es auf zwei 5 km Runden im Wald, unterbrochen durch eine Stadionrunde. Aber auch bei Uwe - genau wie bei mir auch - macht sich die wettkampfarme Zeit bemerkbar: 2 Jahre gehen nicht spurlos an einem vorbei. So kommen wir nach gut 55 min in's Ziel; schön gewesen wären 52 min. Geschenkt: Endlich wieder mal ein Wettkampf! Und von den 8 Läufern in der M60 belegt Uwe den 4. Platz: Chapeau! Kurz nach uns kommt auch Patricia in's Ziel und zusammen mit Justino, der verletzungsbedingt nach 5 km aussteigt und uns anfeuert, lassen wir den Lauf Revue passieren: Ein schöner Rodenbacher Lauftag neigt sich dem Ende entgegen ..., aber nicht für mich:-) Auf dem Weg aus dem Stadion quatsche ich kurz mit Werner und Petra, um mich an die 26 km zum Main und am Main auf zum Offenbacher Marktplatz zu machen.

Nach den 10 km mit 5:29 min/km und einer guten Viertelstunde Pause gehe ich mit 5:00 min/km an; zuerst durch den Wald, über Autobahn und Eisenbahngleise in Großausheim an den Main. Dem folge ich vorbei an Steinheim, Dietesheim, Mühlheim, Rumpenheim nach Bürgel: Hier lege ich einen Spurt von 800 m in 4:08 min/km ein ..., und breche beim Biergarten vom Bootshaus Bürgel [14.9.21] geplant ab:-) Nach alk.-freiem Büble-Weizen kann ich dem Tartufo nicht widerstehen. Nach gut einer halben Stunde Pause laufe ich 1,1 km aus mit 6:09 min/km. So stehen 36 km auf der Uhr mit Ø 5:09 min/km! Direkt nach dem Lauf gehe ich behutsam zur S-Bahn und kann beschwerdefrei die Stufen der U-Bahn bei mir hoch und zur Wohnung joggen: Keine Schmerzen, gottlob!

Nachtrag I: Heute am Dienstag (14.9.21) erreicht mich die erlösende E-Mail mit allen Informationen zum Berlin Marathon: Meine Startnummer lautet 15.968! Nachtrag II: Und das Intervalltraining reduziere ich berufsbedingt auf 4.000 m/3.000 m/2.000 m mit 4:20 min/km ..., es reicht jetzt auch:-) Nachtrag III: Zur Abwechslung und Entspannung fahre ich Freitag dank gemeinsam #besserweiter [19.9.21] nach Bamberg, übernachte im Hotel Lieb in Bug [18.9.21]; hier absolviere ich am Samstag (18.9.21) vor dem Frühstück zum/am Main-Donau-Kanal im Nebel den letzten Dauerlauf: 14 km in Ø 4:55 min/km: Gelenke, Sehnen, Muskeln, Atmung ..., alles bestens! Aber auf der zweiten Hälfte kann ich das vorgegebene Tempo nicht halten: Ich laufe immer wieder zu schnell:-) Die Schuhe, der Asphalt, der Drang, jetzt endlich durchzustarten ... Anschließend kommt am Weegmannufer an der Pegnitz (STEREO) auf dem Weg in die Stadt die Sonne raus; um 11 Uhr finde ich mich beim Greifenklau [18.9.21] im Biergarten ein. Dann laufe ich etwas durch Bamberg, um 14 Uhr auf dem Spezi-Keller [19.9.21] im Biergarten zu sein. Und naja, im Dom fanden "liturgische Feiern" statt, so daß ich ihn nicht besichtigen konnte:-|

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST) ... mittlerweile auf Seite 22 von 22!

29.8.21: Halbmarathon Köln (Müngersdorf)

Beendet: Der erste richtige Halbmarathon seit 2 Jahren! Gefühlt bringt mich der ICE schneller nach Köln als die S-Bahn nach Hanau-Rodenbach. Wetter perfekt: 15~16°C, ganz leichter Nieselregen, wolkig, windstill! Doch die AK gewinne ich nicht:-| Meine Zeit ist zwar sehr gut, doch das Starterfeld auch.

Es wird ernst: 4 Wochen vor dem Berlin Marathon steht der letzte Testlauf an, der Halbmarathon Köln. Wiesbaden war gut, doch es könnte besser gehen. Insgeheim will ich eine pace von 4:01,7 ~ 3:55,0 laufen; die Trainingsergebnisse ließen das zu. Doch entscheidend ist ja auch die Tagesform. Was also bringt der Tag ...?

Anreise

Der ICE International Richtung A'dam bringt mich fast ohne Zwischenstopp nach Leverkusen; dort übrnachte ich bei Bruder (und Schwägerin). Zuerst laufen wir aber zusammen 26 min G1, für mich folgen 3 x Steigerung: Was soll ich sagen? Ich fühle mich gut: Atmung, Gelenke, Muskeln, ... Dann die 3 Lachsbrötchen mit Ei:-) Den Nachmittag und Abend gestalten wir u.a. mit der Bundesliga ganz entspannt, während es draußen immer wieder mehr oder weniger stark regnet:-| Aber was heute runterkommt, kann morgen nicht nochmal runterkommen;-) Ein paar Runden Skat runden den Abend ab; ich bereite mein Equipment für morgen vor; dann ist der Tag rum.

Raceday

7 Uhr, der Wecker reißt mich nicht aus dem Schlaf ..., weil ich eigentlich nicht geschlafen habe; eine Tasse Kaffee besorgt den Rest. So mache ich mich auf die Fahrt zum Rhein-Energie-Stadion. Auf dem Weg komme ich schon mit Läufern in's Gespräch, z.B. Daryl. Beim Abholen der Startnummer das gleiche. Ich mache mich warm und stelle mich in den Startblock [30.8.21]: Gefühlt jeder läuft hier in der Vorbereitung des Berlin Marathons, wie auch mein Nachbar Ulf (71) [30.8.21]! Anfangs schaue ich noch etwas skeptisch; aber um mich herum ist immer von einer 4er-pace die Rede. Dann ..., der Startschuß!

Das Rennen

In einer großen Gruppe stürmen wir los und versuchen uns zu sortieren. Ich will im 4er-Schnitt starten, bin aber wie erwartet zu schnell: 3:40, 3:39, 2:56 Und jetzt beginnen die Diskussionen: Die GPS-Uhr-Franktion meint, der letzte km sei 200 m zu kurz! Und nach 4:51, 4:51 ist klar, daß die Schilder nicht stimmen, sie bieten nur eine grobe Orientierung. Ich bin froh, mittlerweile durch's Training ein gutes Tempo-Gefühl entwickelt zu haben. Nach etwas Ziehharmonika lasse ich die große schnelle Gruppe ziehen (ich im Hintergrund mit Kilian und Lennart) [30.8.21]. In unserer Gruppe laufen Irene (hinten) und Julia [30.8.21], Lennart und Kilian sowie Sebastian (verdeckt) und Jörg [30.8.21]: Kilian und Lennart werden später abreißen lassen, wie auch die Damen. Und zwischendurch lasse ich Jörg und Sebastian ziehen, mir ist das nicht geheuer, einfach zu schnell; zumal ich Julia im Schlepptau habe, die auch aus Frankfurt kommt. Doch als Irene von ihrem Trainer angespornt wird, nach vorne aufzuschließen, habe ich mir ein Herz gefaßt: Lauftechnik hat mir geholfen die beiden (Sebastian & Jörg) wieder einzuholen! Und so geht's dahin (auf der 2. Runde:-) [30.8.21] 3 Runden mit positiv split 27:22 (3:53,5) - 27:45 (3:56,8) - 28:02 (3:58,9). Zwischendurch nieselt es dann mal etwas stärker, mal etwas schwächer. Größtenteils laufen wir auf Teer; aber unter den Bäumen hat sich eine dünne Schmier- und Matschschicht gebildet, so daß der Fuß etwas "schwimmt" und in Kurven Obacht walten muß. In der 3. Runde bin ich schon euphorisiert [30.8.21] und wir überholen vermehrt andere LäuferInnen, kommen aber gut durch. Zwischendurch sehe ich auch meinen Bruder an der Strecke: Er hat sich ganz spontan entschieden, herzukommen. Das motiviert natürlich doppelt:-) Wir drei wechseln uns in der Führung ab [30.8.21] und entscheiden, auf der Zielgerade nicht zu sprinten [30.8.21] und gemeinsam über die Ziellinie zu laufen [30.8.21], da wir ohne die anderen beiden nicht zu dieser Höchstleistung imstand gewesen wären!

Nachher

Wir klatschen uns ab, liegen uns jubelnd in den Armen und können diesen Parforceritt gar nicht fassen! Kurz quatschen wir noch mit Irene und Julia; mein Bruder ist da und wir gehen in die Halle, wo ich raus muß aus den nassen Klamotten. Anschließend schaue ich noch kurz beim Zieleinlauf und der Siegerehrung der Damen und Herren vorbei; der Moderator leiht mir ganz kurz die Ergebnisliste aus: Ok, in 1:23:10 mit pace 3:56,5 min/km 2. der AK M55 - mit 7 1/2 min Rückstand! Und zeitgleich mit Jörg - (von 45) und 28. gesamt (von 405 M). Da sehe ich, wie stark das Feld besetzt war! Hier die komplette Ergebisliste MW des HM. Scheinbar wird auch - ich fasse es nicht! - Bier an die Läufer ausgegeben: Krombacher! Ich mache mich lieber auf zum Bahnhof Köln Messe Deutz - vorbei am CSD - und genehmige mir im Deutzer Brauhaus [29.8.21] ein, ach was, zwei richtige Siegerbierchen ... Und das, obwohl ich ja eigentlich nichts gewonnen habe;-) Und der ICE International aus A'dam bringt mich flugs zurück nach Frankfurt.

21,1 km in 1:23:10
MPosition im Feld6,9%22,8%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK4,4%9,9%mehr Zeit als der Erste der AK

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

Nachtrag I: Die letzte reguläre Trainingswoche bricht an! Heute (5.9.21) fiel die Rückfahrt aus Zwingenberg mit dem Zug wegen Streik aus. So bin ich die knapp 50 km mit dem Rennrad zurückgefahren. Eigentlich wollte ich mich etwas schonen für den langen Lauf (28+6=34 km) ..., naja: Die Marathon-Vorbereitung ist kein Wunschkonzert:-) So kommen zur Hinfahrt 85 km noch 47 km dazu, bevor ich zum langen Lauf starte: 27 km in erholsamen 5:11 min/km (die HF im Bereich der Fettverbrennung/G1 ca. 70~85 % der IAS; nur an Steigungen ging die HF kurzzeitig mit nach oben. Ansonsten schön konstant über 2:20 h) plus 5 km in mühsamen 4:36 min/km (hier treibe ich für 0:23 h die HF mit 146 knapp unter den Bereich der IAS von ca. 150; auch wieder schön konstant, obwohl einige Rampen auf mich warten). Damit liege ich zwar gut 5 % hinter dem Plan; doch der Hitze und der Radrückfahrt geschuldet bin ich zufrieden. Zumal ich mich während des Laufs ganz gut gefühlt habe; auch trotz des Wochenendes mit Feier-Charakter! Am Ende ging mir etwas die Kraft aus; und ich denke, den Kompressionssocken werde ich beim nächsten und letzte langen Lauf mit 36 km (ohne Endbeschleunigung) nächsten Sonntag eine Chance geben ... Nachtrag II: Jetzt finde ich einen Anhaltspunkt, was ich beim Berlin Marathon erreichen könnte bzw. anlaufen sollte: Nach Greifs Pamphlet "Heißes Feuer im alten Ofen" liegt meine Zielzeit zwischen 2:58:20 und 3:10:29!

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

14.8.21: 10 km midsummerRUN Wiesbaden

Beendet: Beim ersten Testlauf für den Herbst-Marathon - 10 km midsummerRUN Wiesbaden - kämpfe ich mit den 25~30°C, dem strengen Wind aus West, den ca. 120 Hm und bergan 2,5~3 % Steigung ... Ob sich das Training bisher ausgezahlt hat, steht hier im Wettkampfbericht.

6 Wochen vor dem Berlin Marathon laufe ich den ersten Testlauf im Trainingsplan: Es steht der 10 km-Lauf in Wiesbaden an; einen Lauf, den ich nicht kenne, von dem ich vorher noch nie gehört habe. Aber so ist das in dieser Zeit: Ich wähle nicht die Läufe aus, die ich kenne, die mir liegen. Ich melde mich dort an, wo überhaupt etwas stattfindet. Jetzt also Wiesbaden.

Vorher

Mit Andreas aus dem Verein reise ich öffentlich an; wegen Sperrung unterhalb der Salzbachtalbrücke ist es etwas umständlicher: Gut 7 h werde ich für den Lauf unterwegs sein! Bis 15:00 Uhr müssen wir unsere Unterlagen abgeholt haben; 17:20 Uhr ist unserer Start:-| Ich vertreibe mir die Zeit bei Kaffee & Kuchen mit der FAZ. Dann gebe ich den Kleiderbeutel ab, Zeit absitzen, bißchen Einlaufen - hier sehe ich noch Tinka und Christian - und ab zum Start der Halb- und Marathonis. Wir stellen uns auf; die Sonne brennt vom Himmel, es mögen zwischen 25 und 35°C sein; je nach Sonne oder Schatten. Dann, der ...

Das Rennen

... Startschuß! Vom Schloßplatz über das Dern'sche Gelände laufen wir auf die Wilhelmstraße und machen einen kleinen Abstecher zum Wendepunkt Richtung Kurhaus/Bowling Green. Dann hinaus und links die Taunusstraße hoch (im Hintergrund der Weinberg)! Auf ca. 1,7 km steigt das Gelände Richtung Nerobergbahn 43~54 m an (je nach online-Kartendienst)! Das sind zw. 2,5 und 3 % Steigung! Meine Kehle ist bei der Hitze in der Stadt absolut trocken. Und wie Andreas vorausgesagt hat, geht eine Spitzengruppe von vielleicht 10 Läufern, die ich nicht halten kann. Umblicken tue ich micht nicht und laufe so die 10 km für mich alleine. Die Motivation fällt umso schwerer, da der Wind bergan von vorne kommt:-( Gottlob spenden die Bäume im Nerotal Schatten. An der Talstation der Nerobergbahn wenden wir und laufen zurück runter zum Schloß. Jetzt durchmischen sich auch die Felder der Halb- und Marathonis sowie - später in der 2. Runde - der 5 km-Läufer. Dabei wird auch gerne mal bergan zu viert nebeneinander gegangen:-| Obwohl der Lauf DLV/HLV-vermessen ist, gibt es absolut keine Kilometrierung! Einerseits kann ich meine pace so nicht einschätzen, da ich nur mit Stoppuhr laufe, andererseits vielleicht nicht schlecht, um bergan der langsamen pace nicht gewahr zu werden. Auf dem Schloßplatz ca. 100 m vor dem Ziel stoppe ich 19:30 und läge damit unter 40:00! (Mit 0:24 für die letzten 100 m wären es 19:54; und damit 39:48 für 10 km!) Ich darf nur die zweite Runde bergan nicht einbrechen ... So beginne ich die 2. Runde, laufe fast am Wendepunkt vorbei und begebe mich auf die Steigung der Taunusstraße (im Bildzentrum, rechts) und das Nerotal hoch: Gefühlt stehe ich! Die Walkerinnen überhole ich streckenoptimal. Nach 4 leichten Kurven kommt endlich der Wendepunkt in Sicht; ein 10 km-Läufer überholt mich dort, fällt aber beim Bergablaufen zurück: Jetzt ist Lauftechnik gefragt. Immer wieder muß ich mich motivieren, bergab in den Schritt hineinzufallen und so das Tempo hoch zu halten. Doch bergab dem Ziel entgegen gefällt mir besser, als bergauf laufen zu müssen:-) Jetzt die letzten Kurven, dann einen lockeren Zielsprint hinlegen: Geschafft! Jannis kommt erschöpft ganz kurz nach mir in's Ziel; ihn habe ich nach zwei Einbrüchen (Geh-Pausen!) in's Ziel gezogen (war es der Läufer, der mich am Wendepunkt kurz überholt hatte?). Die Uhr zeigt 39:40,81 an, was auch später in der Ergbnisliste stehen wird (39:41 = pace 3:58; Ziel war 39:10 = pace 3:55). Ich warte kurz auf Andreas, der mit den ersten Frauen in's Ziel kommt ...

Nachher

Wir holen unsere Medallie und den Finisher-Beutel ab , schauen den Läufern zu die in's Ziel kommen oder auf die nächste Runde gehen - dabei feuere ich noch Tinka an - und machen uns auf den Heimweg.

Fazit

Die Ergebnislisten sind draußen: Ich erreiche beim 10 km-Lauf gesamt den 9. Platz (von 156 M bzw. von 239 MW), also Topten, und gewinne die AK M55 (von 22)! Während Andreas die AK M45 und Tinka den Halbmarathon bei den Frauen gewinnt:-) Hier mit der Drittplatzierten Lena.

10 km in 39:41
M/WPosition im Feld5,8%15,6%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK4,5%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag I: Am Sonntag lege ich ein G1-Radtraining ein: Zuerst will ich mir die Radfahrer des Ironman auf der alten Brücke ansehen, erwische aber nur noch die letzte Athletin mit dem Schlußfahrer (hier schon in Bergen-Enkheim an der Steigung The Beast; Videostill aus der hr-Fernsehübertragung) - bei dem stark reduzierten Teilnehmerfeld hatte ich mich verkalkuliert (1.290 statt 2.425). Es geht 143 km über Groß-Umstadt und durch die Felder - mit Pause im Cafe Marbachtal [16.8.21] (lecker Kochkäse und Faust-Bier) - und den Odenwald - wo ich mich auf die am Wochenende motorradfreien Strecken gefreut hatte, leider vergeblich:-( nach Mosbach mit 1.058 Hm bei Sonne und 25~35°C. Rückfahrt mit dem Zug am Neckar und durch den Odenwald z.T. entlang der Radstrecke nach Frankfurt. Nachtrag II: Bei der Rückschau auf den Ironman vom Sonntag stelle ich fest, daß den abschließenden Marathon z.B. sowohl Franz Löschke als auch Patrik Nilsson im Hoka One One Carbon X2 (Videostill aus der hr-Fernsehübertragung) laufen ..., doch der spätere Sieger Patrik in der genau gleichen Farbkombination, wie ich ihn auch laufe. Ist das ein Omen für meinen Berlin Marathon?! Nachtrag III: Und beim Intervalltraining gehen die Einheiten ganz gut von der Hand. Kurze Intervall letzte, lange Intervalle heute (24.8.21); klar, je länger die Intervalle, desto besser gelingen sie mir. Den Halbmarathon in Köln jetzt Sonntag will ich in 4:00 angehen. Während das Wetter gut ausschaut, machen mir allein die 3 x 80 Hm etwas Sorgen:-| Das hält uns aber nicht von einem kleinen Sektumtrunk letzte Woche ab, wo wir Lothars 161,3 km Ultra-Mauerlauf Berlin und die AK-Siege in Wiesbaden von Andreas und mir begießen!

1.8.21: Wiederaufnahme Marathon-Trainingsplan

Am 1.8. lockere ich nach der Bahnfahrt noch die Beine; am 4.8. lockere ich die Beine nach den 2 x 3.000 m vom 3.8. - wobei ich zwischen den Regengebieten herfahre - und entferne noch den letzten Splitter von der Terrasse des Guttenberghauses aus dem rechten Fußballen, der mich dann doch zu sehr gestört hat:-|

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

23.7.-1.8.21: Wandern um den Dachstein

Alternativ-Training: Wir wandern gut 100 km rund um den Dachstein in 500~2.500 m Höhe. Wetter? Gottlob phantastisch:-)

Vorbemerkung: Start in das alternative Höhentraining passend:

"Am Montag hatte das hessische Corona-Kabinett weitere Lockerungen beschlossen. Sie gelten von Donnerstag, 22. Juli, an in Kommunen und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35." Quelle: FR [4.8.21]

Anreise: Mit dem ICE geht es bis Linz, wo wir 2 h Pause machen für das Cafe Traxlmayr mit seiner Kaffeehauskultur, den Hauptplatz sowie Donau; mir dem REX fahren wir weiter nach Bad Goisern, das Hotel ist etwas "rustikal". Den frühen Abend verbringen wir auf dem Weinfest mit Weingut Gleichtheil [3.8.21], Abendessen tun wir beim Moserwirt: Fiakergulasch. Anschließend Kaiserschmarrn in der Goiserer Mühle. 23.7.21

Anstieg zur ersten Hütte: Frühstück drinnen bei Olaf, Anstieg recht steil zur Talstation der Versorgungsbahn, dann sehr schöner Anstieg im oberen Teil mit Blick zurück auf den Weg und Bad Goisern im Tal, Hütte von Max sehr nett, Aufstiegsbier, Abendessen mit Tafelspitz und Semmelkren, Geburtstagsparty bis sehr spät und 4:45 Aufbruch der Partygesellschaft zum Sonnenaufgang:-| 24.7.21 7,89 km 2:40 (3:24) 1.089 Hm+ 30 Hm-

Änderung der Route über Gosau, mit Soleleitungsweg: Frühstück nach schwerer Nacht draußen, aufgrund der Wettervorhersage (ab Mittag Gewitter und Starkregen mgl.) und Max' Einschätzung Abstieg nach Gosau vorbei an der Scharten- und Iglmoosalm recht nett aber unspektakulär, durch Gosau, dann knapp 4 km entlang der Bundesstraße 166, zum Schluß Gosauleitenstraße direkt zum Einstieg des (gesperrten) Soleleitungswegs mit Blick auf Hallstätter See und Hallstatt (Österreich) - nicht Hallstatt (China), mit/nach Regen Kaffee & Kuchen bei Bäckerei & Konditorei Maislinger [5.8.21], Abendstimmung am See mit Uferbebauung, Abendessen im Hotel. 25.7.21 19,17 km 4:30 (5:28) 224 Hm+ 1.198 Hm-

Leichter Anstieg mit Steinitzenalm und Hochmühleck: Hallstatt mit Frühstück auf der Terrasse, Bootsfahrt über den See zum "Bahnhof" Hallstatt, Bahnfahrt Dachboden und Kainisch Bahnhof, Forststraße zur Steinitzenalm, Kaffee dort (Tochter von Marianne) aber keine Übernachtungen mehr (wg. behördlichen Auflagen), erst unspektakulär und später steil an der Goseritzalm vorbei zum Hochmühleck, dort sehr nett, Abstieg (STEREO) mit Wald, Gesträuch und Fels zur Viehbergalm bzw. Ritzingerhütte [5.8.21], Anna mit drei Freundinnen aus dem Allgäu und Marianne, 3 MTB-Jungs bleiben spontan im Heustadl, Knödel vom Fernsehkoch Rauch (Almkulinarik) [1.8.21] (Ritzingerhütte / Gröbming (Viehbergalm) Erdäpfel- Steirerkasknödel / Rettichsalat / Kürbiskernöl) [4.8.21] 26.7.21 14,14 km 3:54 (5:18) 1.034 Hm+ 361 Hm-

Aktiver Ruhe-/Regentag Ritzingeralm: Frühstück draußen, Jungs und Mädchen mit Verabschiedung von Anna, neue Praktikantin Theresa aus Schwandorf mit Oma, Wanderung zum Miesbodensee (STEREO) und auf die Kammspitz (links oben) und zurück: Anstieg zuerst über Wiesen, zuletzt im Fels mit Blick auf den Grimming (STEREO) und den Dachstein sowie hinunter zur Viehbergalm (rechts mitte). Beim Abstieg begegnen wir: Dem kleinen Fuchs und einem Zitronenfalter und weiteren Faltern in Hülle und Fülle und Kühen, die im Wald grasen und den Bierbrunnen bewachen. Melken der beiden Milchkühe und Verarbeitung zu Butter und Steirerkas, Beim Regenschauer verziehen wir uns mit den Radlern in die Stube, später wieder Sonnenscheint (Hüttentoast) Strammer Max draußen (Oma, Theresa und Marianne) und junge und größere Kühe mußten getrennt werden. 27.7.21 11,3 km 3:14 (5:53) 838 Hm+ 841 Hm-

Ritzineralm zum Steinerhaus: Wetter super: Frühstück draußen, Murmeltiere mit Jungen am Wegesrand, Rückblick auf Alm und die Dachsteingruppe Ost mit Kammspitze (ganz links), verlaufen uns nach langer Wiese (rechts, nicht runter gehen!), Bettlersteig, Brandalm privat, abenteuerlicher aufgelassener Weg über die zweite Lichtung (Lechnerwiese), Notgasse mit Vegetation (STEREO) und Ritzungen in den Felsen Richtung Ausgang (STEREO), Weggabelung problemlos, Brünnerhütte (zu), Aufstieg mit Ausblick auf Dachstein und Brünnerhütte und Wolkenstimmungen am Dachstein zum Stoderzinken 2.048 m und Rückblick auf Gipfel und in's Ennstal, Gipfelweg (ohne Klettersteig) zurück, Berggasthof Steinerhaus draußen mit Gösser Märzen und drinnen mit (Eier-)Rahmschwammerln und Kaiserschmarrn, abends mit 2 Leipzigern (1 jetzt Köln) und zwei niderländischen Aushilfen und dem 18-jährigen Sohn einer niderländischen Familie.28.7.21 13,16 km 4:04 (6:29) 926 Hm+ 511 Hm-

Königsetappe zum Guttenberghaus: Frühstück Steinerhaus mit Ausblick in's wolkengefüllte Tal, WALD, direkt zur Brünnerhütte (zu), zurück zur Weggabelung (links), vorbei an Ahorn- und Grafenbergsee, auf dem Weg zur (STEREO) Grafenbergalm (1.783 m), GESTRÄUCH, Wandermarkierung nach Grafenbergalm, Schotterquerung mit Blick in's Tal, vorbei am Silberkarsee, FELS (STEREO), leicht ansteigend durch den Schotter zur Feisterscharte (STEREO), kurzer Ab-/Aufstieg zum Guttenberghaus [5.8.21], 4x2er Belegung mit u.a. zwei 60+ Herren, klar: Niederländer und Tageswanderer, Terrasse mit Strammem Max und Hüttenschmarrn, abends drinnen mit Kölnerin und Innsbruckerin. 29.7.21 14,84 km 4:55 (7:17) 1.056 Hm+ 728 Hm-

Die Hochgebirgsetappe (Abstieg Teil I): Kleines Frühstück mit der Salzburgerin, Anstieg zur Gruber Scharte (2.353 m), "Übernahme" von Cornelius, (Einsteig in's) Hochtal Landfriedtal, Anstieg durch eine Mondlandschaft zur Edelgrießhöhe (2.500 m), Abstieg im Edelgrieß 370 m zuerst am Seil (160 m) und dann durch Geröll (210 m, Rückblick), Anmarsch auf Austriahütte [5.8.21], Zimmernachbarn 60+ vom Guttenberghaus verabschiedet, Aufsteigerbier und mittags Schweinsbraten (gesurt), 2er Zimmer, "Tschechen" mit viel Lärm, abends Surbratenbrot und Kaiserschmarrn. 30.7.21 7,21 km 2:32 (4:35) 498 Hm+ 982 Hm-

Abstieg Teil II: Ruhige Nacht trotz "Tschechen" dank Christoph, letztes Hüttenfrühstück, Blick in's wolkengefüllte Tal, Rückblick auf die Austriahütte, Rossegger-Steig mit Blick in's Tal (STEREO) noch mal anspruchsvoll, nette Begegnung am Alpengasthaus Edelbrunn mit Familie: Jungfrauensteig mit 2 Kindern & Trail-Läufer, oberhalb der Wiesen (mit Blick zum Dachstein) und zum Guttenberghaus - während die Wolken den Dachstein einhüllen - zum Feistererhof schon wieder bei Sonne mit Mittagessen: Spätzle mit Gulasch vom Feisterer Stier, Abstieg nach Schladming (Summe: 1.165 m), Hotel, FAZ, Cafe, Weinfinder (wo ich nach eingehender Beratung - Weinanbau findet wegen der klimatischen Verhältnisse nur im Osten Österreichs statt - zwei Weine von der Sausäler Weinstraße erstehe, die wir damals 2013 und 2016 jeweils gefahren sind: Einen Sämling 88 [11.8.21] vom Weingut Schölzer (St. Andrä-Höch) [11.8.21] bei uns bekannt unter Scheurebe [11.8.21] und einen Weissburgunder [11.8.21] vom Weingeut Potzinger (Gabersdorf) [11.8.21]), Müller (mit Polizeieinsatz nach Randale) voll, 20 Uhr Kirchenwirt [5.8.21]: Steirische Kasnockerln, kurzer Heimweg mit Regen. 31.7.21 14,97 km 3:36 (6:17) 251 Hm+ 1.131 Hm-

Abreise (nach gut 100 km Wanderung): Frühstück, bei Regen zum Bahnhof, durchgehender EC, zuerst schwach besetzt, durch's Enns-/Salzachtal (wie 2012 rückwärts?), ab Deutschland eher voll, mit 20 min Verpätung in Frankfurt

6.7.21: Beginn Spiridon Intervall-Training auf der Babenhäuser

Nach vielen Monaten endlich: Training gemeinsam auf der Laufbahn! Mit unseren beiden Trainerinnen Uli & Jenny, mit Freunden und neuen und alten Trainingspartnern, mit Lauf-ABC und allem, was dazu gehört! Die Zeiten sind zwar ausbaufähig; aber das Gefühl ist einzigartig:-) ... Berlin kann kommen! Nachtrag I: Nach Besuch beim Hausarzt und meinem Sportmediziner sehe ich dem finalen Training und den letzten beiden Hauptwettkämpfen zum Ende der Saison hoffnungsfroh entgegen:-) Ebenso kommt gute Stimmung auf, als ich beim Intervalltraining die 10 x 200 m mit Ø 36,5 sek. absolviere; das sind zwar 1,5 sek. über Plan - was 104 % entspricht - doch altersbereinigt bin ich zufrieden. Zumal ich in den Unterdistanzen ausdauerbedingt immer ein paar Prozentpunkte hinterherhinke ... Und meine Stimmung hellt sich weiter auf, als die Tour gestern (13.7.21) über den Col de Port und den Col de Portet d'Aspet fährt, wo wir 2009 auf unserer Pyrenäen-Tour entlang gekommen sind genau wie heute beim Col de Peyresourde: 2009 haben wir uns dort köstlich unter'm Sonnenschirm verpflegt am Paß selbst mit dem üblichen Gipfelphoto. Hier zum Tourbericht von 2009. Nachtrag II: Heute (15.7.21) geht es auf der Tour über den "höchste asphaltierte Straßenpass der französischen Pyrenäen" - lt. Wikipedia [15.7.21], den Col du Tourmalet: Hier sind wir sowohl 1999 als auch 2009 (Heine) drüber gefahren (mit dem traditionellen Paßphoto); allerdings sind wir immer entgegengesetzt der diesjährigen Fahrtrichtung unterwegs gewesen: Blick 1999 zurück auf die Auffahrt - die es heute hinuntergeht - und die wir auch 2009 hinaufgefahren sind. Hier zum Tourbericht von 1999. Nachtrag III: Die Trainingsgruppe "läuft"! Bei bestem Wetter absolvieren wir gestern (18.7.21) zusammen den langen Lauf in die Schwanheimer Düne [19.7.21] und nutzen den Bohlenweg für ein Photo genau wie diesen umgestürzten Baum in dieser einmaligen Landschaft:-)

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

27.6.21: Halbmarathon Hamburg (virtuell)

Enttäuschend: Einerseits ist die Inzidenz zu hoch, um den Halbmarathon Hamburg - trotz umfangreichem Sicherheitskonzept - durchzuführen; andererseits auch zu niedrig, um aus der wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchs Nutzen ziehen zu können.:-( So wird der Lauf von den Behörden lieber kurzerhand nicht genehmigt! [18.6.21] ... während Tausende im Münchener Fußballstadion die angeordnete - aber kaum durchsetzbare! - Maskenpflicht ignorieren können ohne Konsequenzen:-| [20.6.21]

Anreise nach Hamburg am Freitag problemlos; Wanderung von Dammtor durch die Wallanlage - vorbei an den Tanzenden Türmen, wo der reguläre Halbmarathon auf der Reeperbahn startet, und der Kersten-Miles-Brücke, unter der es früher zweimal, jetzt nur noch einmal die Helgoländer Allee am Stintfang hinauf geht - zu den Landungsbrücken und zur Elbe, an interessanter Architektur vorbei und weiter zur Strandperle [28.6.21] mit Blick über die Elbe und später zum ElbeCamp und zurück nach Blankenese (20,6 km). Samstag mit 1. und 2. Frühstück, Probelaufen der Asics Metaracer, Bummel zur Außenalster und - an Mundsburger Kanal, Kuhmühlenteich und Eilbekkanal entlang - abends zum Griechen Lefkas [28.6.21] mit dem Sportlergericht Leber. ... die Wetteraussichten sind gut.

Sonntag 6:00 Wecker, 6:30 Start des Halbmarathons im Stadtpark: Ich will 14 mal eine 1,506 km-Runde laufen. In der 3. Runde sind meine Beine schon schwer, die Muskeln wenig explosiv:-| Vielleicht ist der Bio-Rhythmus um diese Uhrzeit einfach noch im Keller, vielleicht waren die Wanderungen an den Vortagen zu lang, vielleicht das Laufen gegen die Uhr ohne Mitläufer zu unmotivierend? Zudem hat jeder Runde ca. 10~15 Hm, in Summe ergeben sich 166 Hm; d.h. die durchschnittliche Steigung beträgt gut 1,5 %! Virtuell erreiche ich aus gemessener Entfernung, gestoppter Zeit und Daten der Coros pace 2-Laufuhr 1:30:08~1:31:22 mit einer pace von 4:17~4:18 min/km. (Greifs Höhenmeter-Umrechner [28.6.21] errechnet eine Zeit von 1:27:21 mit einer pace von 4:09 auf flacher Strecke. Und wenn ich 22 Hm pro Runde der Topo-Map zugrunde lege, ergäbe sich sogar die angepeilte Rundenzeit von 6:06 = pace 4:05, und für die 21,1 km eine 1:25~1:26!) Die ersten 12 Runden ist es bewölkt, dann kommt die Sonne raus; allerdings liegt nur ein kleiner Anteil der Strecke nicht im Schatten: Die Temperatur schätze ich anfangs auf 15°C, später auf 18°C.

Anschließend frühstücken wir, radeln wieder zur Außenalster und genießen den schönen Nachmittag sehr entspannt; vor der hanebüchenen Rückfahrt (hier über die Elbbrücken) mit dem ICE 1 (mit Evakuierung auf freier Strecke und Übernachtung in Göttingen) von Altona noch Cafe Stark [28.6.21].

Da auch der Lauf auf Kaltehofe nicht genehmigt wurde, findet der Lauf virtuell statt; in der finalen Ergebnisliste - hier als Tabellenkalkulationsdokument oder hier als PDF, jeweils zusätzlich mit den Merkmalen Platz gesamt, Geschlecht, Platz M/W, Platz AK - werde ich als 18. M (von 804) geführt und belege den 1. Platz in der AK M55 (von 82). Vielleicht sollte ich meinen Frieden machen: Mit der absoluten Zeit in der Altersklasse, den unsäglichen Trainingsbedingungen in den Corona-Zeit, der letztlich unglücklichen Wahl der Laufstrecke und den Umständen eines virtuellen Wettkampfs:-| Denn da das provisorische Ergebnis Bestand hat, gelingt mir der Hattrick zusammen mit dem Frankfurt Halbmarathon und dem runsalzkotten!

21,1 km in 1:31:22 (virtuell)
MPosition im Feld2,0%16,3%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK1,2%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

19.6.21: Team Challenge Sprintstaffel 10 h [20.6.21]

10 h-Staffellauf: Hier ein paar Eindrück von der Team Challenge Sprintstaffel auf der Babenhäuser, zu der ich ursprünglich auch gemeldet hatte. Hochsommerliches Wetter war garantiert!

Für diesen zuerst am 20.5.21 terminierten Lauf habe ich zugesagt; er wurde jedoch auf den 19.6.21 verschoben, was mir einfach zu nah am Halbmarathon Hamburg am 27.6.21 lag. Vor meiner Radausfahrt zum Beinelockern schaue ich morgens auf der Babenhäuser vorbei: Fast 2 Stunden wird dort schon gelaufen (hier Florian) und notiert: 2 Teams vom Spiridon sind am Start und 1 Team von der LG Ultra (im Hintergrund). Die Hitze ist aber mörderisch: Die Teams drehen die Runden in der prallen Sonne bei bis zu 35°C! Ich fahre alldieweil ganz locker - südmainisch - nach Mainz und es geht - nordmainisch - mit Einkehr nach einer gefühlten Ewigkeit beim Weingut Preis, der jetzt auch den Außenbereich bespielt, mit letztem Stop im LiLu [20.6.21] zurück nach Frankfurt. Hier schaue ich nochmals länger auf der Babenhäuser vorbei: Hier übernehme ich für Lothar ab und zu die Buchführung, die Stimmung ist ausgelassen bis heiter, jeder Rundendurchgang wird mit Applaus und Anfeuerung bedacht, die Versorgung mit Bananen und Salzbrezeln und Wasser und Eis (von der LG Ultra: Besten Dank!) ist prima und (hier die Vorbereitung) letztmalig wechselt Michaela mit Pacemakerin Anne auf Clara. Und nach einiger Zeit heißt es dann: Hurra, geschafft!

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

6.6.21: runsalzkotten 10 km

Doppelsieg! Den ersten Präsenzlauf seit dem 1.2.20 - runsalzkotten 10 km - beende ich gleich doppelt gut, denn ich werde anfangs in der Ergebnisliste in der falschen AK geführt ..., die ich aber auch gewinne:-) Aber bin ich mit meinem Ergebnis zufrieden ..., ich bin mir nicht sicher.

Der Brüder-Grimm-Lauf wird abgesagt, so kommt uns die Sport Modellregion Paderborn zupasse: In Salzkotten werden ein 5 und 10 km-Lauf auf einem Innenstadtkurs ausgetragen. Änderung: Kein Massen- sondern eine Art Jagd- oder Rolling Start. Hierbei werden alle 5 min. 10-25 Läufer auf die Strecke geschickt. Auf dem Marktplatz, den wir auf der 5 km-Runde zweimal durchlaufen gibt es aber eine veritable Moderation ...

Zeitige Anreise für ein ausladendes Beiprogramm bei sinkenden Inzidenzen mit Besuchen und Cafe- und Restaurantbesuchen sogar mit Doppelkopfrunde bis nach Mitternacht! Samstag vorher kurz einlaufen mit 3 Steigerungen: Das fühlt sich gut an! Sonntag etwas nervös, gottlob gibt sich das - zuerst grottig angesagte - Wetter, wir gehen zum Festgelände. Kaum Schlangen, alles sehr gut organisiert, der Check-In prüft alle Unterlagen (Startnummer, Personalausweis, negatives Testergebnis, FFP2-Maske) und wir sind auf dem Veranstaltungsgelände; gehen direkt zur Startbox und können kurze Zeit später starten - 10 min. vor unserer Startzeit!

In engen Kurven über Kopfsteinpflaster geht es auf die erste Runde: Bei km 1 lese ich 3:37 ab, bei km 2 3:40. Ich wundere mich etwas über diese Zeiten, freue mich aber auch:-) Am Friedhof geht's steil runter direkt in eine 135°-Kurve hinein und zur Liboriuskappelle hoch: Km 3 mit 3:57 und km 4 wieder mit 3:39. Beim Durchlaufen des Start- und Zielbereichs werde ich namentlich genannt, vergesse dabei fast das Abdrücken der Zwischenzeit und schaue deshalb nicht drauf:-|

Die zweite Runde ist jetzt etwas voller, ich komme aber recht gut durch und schnaufe mir den Weg frei: 3:42, 3:48, 4:04, 3:45; also ganz ähnliche Zeiten wie in der ersten Runde. Bei diesen "guten" km-Zeiten spare ich mir auch, an's Limit zu gehen ...; doch ich habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Die Kilometrierung scheint auf den Start am Bürgerturm, und nicht auf den Marktplatz bezogen zu sein. So ist der 5. Kilometer 1.220 m lang und ich brauche 4:58 bzw. 4:56 dafür! Ich habe mich also in falscher Sicherheit gewogen:-|

Die große Überraschung erlebe ich also im Ziel nach dem Endspurt: Ich stoppe die Uhr und lese unglaubliche 40:06 ab (pace = 4:00,6 min/km)! Da bin ich schon enttäuscht ob der sehr guten km-Zeiten und ärgere mich über die 4 vorne. Denn eine 38 vorne wären sehr gut, eine 39 gut gewesen. So ist es eben nicht mehr gut. Egal, das Wetter war trocken und mit 15~16°C fast optimal; doch der Parcours war winklig mit reichlich Kopfsteinpflaster und bisweilen sehr engen Kurven. So rettet mich etwas, daß die Top-Läufer jeweils auch bessere 10 km-Zeiten vorweisen können; im Schnitt liegen sie hier ca. 2,5 % darüber. Mit dieser Korrektur läge ich bei 39:06 (pace = 3:55 min/km) und wäre ganz zufrieden.

Ich hole meine Jacke, mache ein Photo vom Startbereich, warte auf Matthias und erwische seinen Zielsprint vor seiner "Holger Meier" [6.6.21], dann genießen wir das Siegerbier! Nach einem letzten Kaffee & Kuchen lese ich gegen 19:15 auf der Rückfahrt, daß ich die AK M50 gewonnen habe; etwas später aber werde ich genauso wie Matthias in der - korrekten - AK M55 geführt, die ich aber auch gewinne;-) Und etwas für die Sammlung gibt es auch ...

Die Analyse ergibt: Die markierten Streckenteile waren 890 m, 940 m, 1.000 m, 960 m und 1.220 m lang; der Veranstalter stellt auf Nachfrage auch klar, daß der Lauf nicht DLV-vermessen war. Ich bin 28. M (von 248) und 1. AK M55 (von 27). Anschließen tue ich an die Leistung beim 2. Lauf der WLS Seligenstadt am 21.12.2019, einem der letzten Wettkämpfe: Dort komme ich nach 40:09 in's Ziel. Aber ..., es gibt noch einiges zu tun.

10 km in 40:06
MPosition im Feld11,3%18,9%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK3,7%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

18.5.21: Aussichten auf den Halbmarathon Hamburg und den Berlin Marathon

Es wird ernst! Während es beim Brüder-Grimm-Lauf noch heißt "Es wird derzeit ein alternatives Konzept erarbeitet", stehen die teilnehmerstarken Events in den Startlöchern und scharren mit den Hufen: Die Aussicht auf den Halbmarathon Hamburg - mit dem runsalzkotten 10 km-Lauf zur Vorbereitung - und den Berlin Marathon hier.

Aktuell: Beim runsalzkotten am 6.6. heißt es jetzt "Wir bieten einen Präsenzlauf, die Variante Gelb ..."! Der Testlauf für den HM HH ist also gesichert. Und das Wetter entwickelt sich prächtig: Die Tiefsttemperatur scheint niederschlagsbedingt noch zu sinken und 12°C wären perfekt:-) Anreise, Übernachtung und Rahmenprogramm sowie Abreise stehen: Die Freude ist groß auf den ersten wirklichen Lauf seit 5 Quartalen!

Für den Halbmarathon Hamburg am 27.6. [18.6.21] gibt es eine neue Laufstrecke: Raus aus der zuschauerträchtigen Innenstadt und weg von Reeperbahn und Außenalster hinaus in den Hafen, auf die Elbeinsel Kaltehofe [1.6.21]. Obwohl der Lauf noch nicht - klar! - endgültig ist, gehen die Vorbereitungen auf Veranstalter- und Läuferseite voran: 2.000 m mit Ø 3:47 und 3.000 m mit Ø 4:01! Jetzt fehlen mir nur noch anständige Tempodauerläufe über 5 und 10 km ... Nachtrag IV: Diese Langfristwettervorhersage für Hamburg von heute (13.6.21) wäre natürlich perfekt! Nach dem Beginn des Hochsommers dann Schietwetter, am Lauftag gänzlich ohne Sonne, mit erträglichen 13°C Tiefsttemperatur und einem die Luft reinigenden Schauer in der Nacht vorher:-)

Für das erste Herbst- und Jahreshauptziel, den Berlin Marathon am 26.9., wurden die Teilnahmebdingungen aktualisiert und unter dem § 8 Anpassung im Veranstaltungsablauf der Abschnitt Nachweispflichten ergänzt, der die coronagerechte und sichere Durchführung des Laufs ermöglichen soll. So sind alle sehr zuversichtlich, daß der Lauf stattfinden kann ... (Das zweite Herbstziel sind die Deutschen Meisterschaften Halbmarathon ebenfalls in Hamburg.)

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

Nachtrag I: ... und Grundschnelligkeit: Da sind heute (21.5.21) trotz Sturmböen 8 x 400 m mit Ø 1:19 drin, welches exakt die Vorgabe ist. Das Tempo hätte ich nicht erwartet, gefühlt habe ich mich elendig; doch vielleicht zahlt sich jetzt das kontinuierliche Training über Winter und Frühjahr aus. Nachtrag II: Das Pfingstwochenende stehen drei Wanderungen an; zwar nicht mit Übernachtung, dafür in drei unterschiedlichen Regionen. Samstag: Wir starten in Gau-Algesheim, steigen Richtung Bismarckturm an und machen an der ersten Bank in der Sonne Rast. An dieser Bank mit Blick über's Welzbachtal hinüber zum Rheingau können wir nicht vorbeigehen. Weiter wandern wir an Weinbergen - Lage Appenheimer Hundertgulden [23.5.21] - und durch Wälder, wo Tisch und Bank mit Blick zum Ausruhen einladen. Durch die Weinberge hinuter schauen wir noch auf eine Weinprobe mit Verkauf beim Weingut Dengler [23.5.21] vorbei. (Hiwweltour Bismarckturm [23.5.21]: 14 km) Sonntag: Von Hemsbach steigen wir über den Blütenweg an, vorbei an Weinbergen, mit Blicken aus dem Odenwald über die Rheinebene und zurück in den Odenwald, über Wiesen und durch Wälder, erklimmen den Hirschkopfturm mit 360°-Blick in den Odenwald, die Bergstraße entlang und hinüber in den Pfälzer Wald, kehren ein letztes Mal ein und der Sonne entgegen steigen wir ab nach Hemsbach. (Blütenweg und 2 Türme Wunderbarer Odenwald: 19 km) Nachtrag III: ... und während wir wandern schreibt uns Matthias zum runsalzkotten 10 km-Lauf am 6.6.21 ein: Dies wäre wirklich die perfekte Vorbereitung und der letzte Test vor dem Halbmarathon Hamburg! Montag: Nach Rheinhessen und Hessischer Bergstraße wandern wir heute im Taunus und starten in Oberjosbach. Vorbei an Waldschäden(?) erklimmen wir den Hohlen Stein und steigen ab. Nach Ober- - auf der Streuobstroute - und Niederseelbach und Unterquerung der A 3 bauen wir unser Buffet auf (passend zur Route mit selbstgekeltertem und Apfelwein vom Schneider [24.5.21] jeweils aus historischen Apfelsorten), mit Blick nach Norden Richtung Idstein. Dann weichen wir von der Bembelroute ab steigen auf zur Hohen Kanzel. Hinunter wandern wir dann durch lichten Wald. Nach Umgehen von Niedernhausen machen wir abschließend Rast; das Wetter hat sich zugezogen und es beginnt ein Sommerregen: Gut, daß unsere Wanderung zu Ende ist:-) (Bembeltour [24.5.21]: 17 km)

9.5.21: Wings for Life World Run

Großes Fiasko: Nichts hat gepaßt beim Wings for Life World Run; doch besser jetzt als beim Berlin Marathon oder den DM HM HH im Herbst! "What an empty experience, what a bizarre charade.":-|

Optimistisch angereist, Lothar holt mich ab, mit dem Rennrad geht's die 17 km nach Petterweil. Wir treffen uns an der Sporthalle und ziehen uns um, dann geht es zum Start. Kurze Ansprache von Florian, um 13 Uhr laufen wir los. Um es vorweg zu nehmen: Das Format des Laufs ist schon eigenwillig; man läuft so lange, bis man vom - virtuellen - Catcher Car eingeholt wird und der Lauf zu Ende ist (Details hier)! [9.5.21] Ich wußte von Anfang nicht: Schnell laufen und sehen, wie weit ich kommen? Oder langsamer starten und möglichst weit kommen? Egal, starten will ich mit 4:30, was mit 4:31 auch fast gelingt. Doch dann geht es schnell kontinuierlich bergab: 4:39, 4:56, 5:09, 5:33; Ø 4:53. Ok, das ist heute nicht mein Tag! Über 30°C in der Zeit von 13-14 Uhr, bergan Gegen- und bergab Rückenwind, vorher kaum Training, uralte Schuhe und Socken (meine Glückssocken von der Langdistanz 2010:-), mit schmerzenden Fußsohlen steige ich nach 1:17 h aus bei km 15,7. BTW: Auf ähnlichem Kurs bin ich Ende Januar fast doppelt so weit gekommen. Aber auch Freunde klagen: Die plötzliche Hitze machte eine Anpassung des Körpers unmöglich. Alle sind unter ihrem erwarteten Ziel geblieben, mehr oder weniger. Also, nach vorne schauen: Die Temperature beruhigen sich zwar, doch nach Laufwetter schaut das nicht aus ... Nachtrag I: Vor der Hitze heute (13.5.21) laufe ich gesteigert 3 x 2.000 m (ohne Pausen) im Park; die letzte Runde in 7:33,46! Das versöhnt mich etwas mit Sonntag; und wenn ich mein Material mit Bedacht auswähle, sollte es keine weiteren Probleme geben ... Nachtrag II: Wir nutzen heute (16.5.21) das sich bessernde Wetter für eine Wanderung in den Umstädter Weinbergen: Vom Bahnhof Wiebelsbach über Heubach, die Gewanne Wingertsberg und Kehrmich - mit Picknick in der Wünzer-Hütte - und vor und nach dem Regenschauer und zweitem Picknick im Gewann Hainrich an der Schönsten Weinsicht erreichen wir um Klein-Umstadt die Lage Stachelberg ..., wieder mit Pause. Regen gibt es erst wieder bei Ankunft in Frankfurt: Glück gehabt:-)

24.4.21: Rennradtraining die Zweite

Das Wetter für's Wochenende ist super angekündigt ..., nur etwas frisch. Und so kommt es auch ... Es reicht für knapp 280 km an Main, Nahe und Rhein.

Frankfurt - Langenlonsheim - Rheinböllen

Auf der üblichen Route südlich des Mainz erreiche ich MAINZ und kehre mit Selbstverpflegung ein bei Zum Schorsch. Nicht schön, das riesige Parkhaus; schön allerdings die Kunst am Bau. Nach viel Rückenwind biege ich in Bingen in's Nahetal ab, durchkurve Bad Kreuznach, ohne eine offene Bäckerei zu finden und fahre so auf Langenlonsheim. Doch einen Ort vorher in Bretzenheim kann ich am Weingut Schmidt mit dem Aufsteller 2020er Silvaner feinherb nicht vorbeifahren: Ich probiere und lade eine Flasche auf's Gepäck. Dann erreiche ich Langenlonsheim, wo ich dem Winzer Binzel [25.4.21] einen Besuch abstatte: Hier lade ich je eine Flasche 2020er Riesling -S- Vom Rotliegend. Langenlonsheimer Rothenberg [25.4.21] und auf - gute! - Empfehlung den 2020er Blanc de Noir Langenlonsheimer Steinchen [25.4.21]dazu. So beladen geht es durch die Weinhänge aus Langenlonsheim hinaus und über Stromberg - mit Eisdielenpause! - über die Rheinböllerhütte hinauf durch den Soonwald zur Waldsiedlung Römerstraße. Sa., 24.4.21: 135 km (5:22) Ø 25,1 km/h 810 Hm

Rheinböllen - Oberwesel - Frankfurt

Durch den Hunsrück über Kisselbach und Engehöll - Hell oder Hölle als alte Bezeichnung für Halde oder als Flurname für ein enges Tal [25.4.21] - geht es in rasender Fahrt hinunter nach Oberwesel in's Mittelrheintal, dem ich mit kräftigem Rückenwind an der Burg Pfalzgrafenstein (Kaub) vorbei bis Bingen (Mäuseturm am Binger Loch) folge. Hier verlasse ich den Rhein und durchquere Rheinhessen: Durch die Weinfelder und an Feldern vorbei komme ich wieder zum Rheintal. Ich fahre durch Weinhänge mit Blick bis Frankfurt und nach Süden über das Oberrheinische Tiefland hinunter nach Mainz, überquere den Main nach Mainz-Kostheim und erreiche nördlich des Mains wieder Frankfurt. So., 25.4.21: 137 km (5:51) Ø 23,4 km/h 1.054 Hm

Nachtrag: Ein Tiefdruckgebiet ist im Anmarsch, so nutze ich den schönen Tag heute (27.4.21) für eine finale Wanderung von 20,5 km Länge um Umstadt. Bei der Anreise nenne ich das aber ausgleichende Gerechtigkeit: Das letzte Mal war ich pünktlich und der Zug 25 min zu spät; jetzt ist der Zug pünktlich und ich 5 min zu spät:-| Egal, die Obstbäume am Wingertsberg (Heubach) der Lage Herrnberg weist noch auf die Nutzung bis vor kurzem hin. Der ausgehende April wird durch einen Maikäfer angekündigt. Zwischen den Weinlagen lockert alter Baumbestand die Felder aus, wo der Weg auf die Lage Stachelberg geht (STEREO) und sich dieser hinab- und hinaufwindet. In Groß-Umstadt beende ich die Wanderung vorbei am Darmstädter Schloß und Fachwerkhäusern.

3.4.21: Frankfurt Halbmarathon (virtuell)

Perfekter Lauf: Lange mußte ich zittern, über 2 Wochen; heute steht es fest: 1. Platz AK M55 beim Frankfurt Halbmarathon! Doch mit 646 TeilnehmerInnen ist er weit schwächer besetzt als der Silvesterlauf mit 1.182:-|

Ja, fast genau vor einem Jahr, da hat unser Frankfurt Halbmarathon noch stattgefunden als letzter Lauf überhaupt; mit Markus bin ich die pace 1:29 gelaufen [3.4.21]. Dieses Mal laufen wir virtuell ... also nicht auf dem Laufband, schon real, auf der Strecke, im Wald:-) Das Wetter heute ist klasse! (Nach den Feiertagen ist typisches Aprilwetter angesagt.) So fahre ich spontan zur Laufstrecke; das gestrige Risotto ist sicher eine gute Grundlage:-) Der Wind ist kalt und streng, aus Norden, so treibt er mich auf dem Rad zur Babenhäuser hoch. Im Wald ist's windstiller, die Sonne durch den laublosen Wald wärmt, es mögen 10-15°C sein. Ich dehne mich etwas, ein paar LäuferInnen sind unterwegs. Dann, der Start! Die Strecke ist gut ausgeschildert: Einmal links herum (gelbe Schilder), dann rechts herum (blaue Schilder). Die erste Runde ist identisch mit der des Silvesterlaufs. Leicht profiliert, zuerst runter, zum Ende hin rauf. Es ist nur ein wenig Volk unterwegs, die Vögel zwitschern und zwischen den kahlen Bäumen blauer Himmel und Sonne! Dann biege ich auf die zweite Runde ab. Hin und zurück geht es über die Autobahn, die Rampen sind aber nur leicht ansteigend, gottlob! Im Wald zu laufen ist schon toll; es geht auch an einem Weiher oder ... Teich vorbei. Langsam lassen die Kräfte nach ..., vor dem "Schlußspurt" nochmal der kleine Anstieg, dann: Das Ziel! Es stehen - zuerst erschreckende - 1:28:20 auf der Uhr! Sie zeigt 20,37 km an, es sollen aber 21,1 sein. So ergibt sich einen pace von gut 4:11 min/km. Immerhin, denke ich; denn es ich nicht meine Spezialität, alleine schnell zu laufen. Und ohne TDL'e oder die Wettkämpfe der Winterlaufserien fehlt mir doch etwas Kondition:-| So mache ich meinen Frieden, lade später den Lauf in die Ergebnisliste hoch; Überraschung: 1. der AK und 3. Mann gesamt! ... bis jetzt;-) Nach kurzer Zeit bin ich schon auf Platz 5 gesamt abgerutscht, verteidige aber die AK; 14 Tage haben die Aspiranten noch Zeit, den Jäger zu jagen! Hier die aktuellste Ergebnisliste! [3.4.21] Nachtrag II: Bis heute (14.4.21, 24:00) verteidige ich meinen 1. AK-Platz noch; doch in welcher AK läuft Michael Waraus oder Justino da Costa in diesem Jahr? Und treten sie noch an? Hoffentlich macht sich hier mein durchgehendes, bisweilen auch enervierendes Training seit dem 16.12.20 bemerkbar; denn der 2. der AK folgt erst auf Platz 56! Nachtrag III: Noch schlage ich mich wacker mit einem 13. Platz M gesamt, mit dem ich - noch - auf der ersten Ergebnisseite lande:-) Nachtrag V: Tschakka! 1. der AK M55 (von 37)! Zum Ende wurde es nochmal richtig spannend: Der zweite der AK rückte mir mit Platz 43 auf den Pelz, wobei ich auf Platz 30 (M gesamt) abgerutscht bin.

21,1 km in 1:28:20 (virtuell)
MPosition im Feld6,8%20,8%mehr Zeit als der Erste im Feld
Position in der AK2,7%0,0%mehr Zeit als der Erste der AK

Nachtrag I: Einen Tag später (4.4.21) nutzen wir das noch recht stabile Wetter für eine Wanderung auf dem Rheinsteig. Mit der Bahn und dem - unerwarteten - SEV wegen des Hangrutsches im Mittelrheintal nahe Kestert [5.4.21] erreichen wir St. Goarshausen mit der menschenleeren Rheinpromenade. Über den Treppenaufstieg erklimmen wir den Loreleyfelsen mit Ausblick zurück auf St. Goarshausen, folgem dem Weinlehrpfad mit Blick flußaufwärts und zurück zum jetzt hotellosen Loreleyfelsen. Nach der nächsten Flußbiegung haben wir schon einen Blick auf Oberwesel, folgen den Wanderzeichen des Rheinsteigs. Dabei lugt der noch blaue Himmel durch den blattlosen Wald. Gegen 13 Uhr legen wir die Mittagsrast ein - hier ist der Himmel dann bewölkt - doch macht das nichts; wir lernen auf der Nachbarbank den Nahe-Winzer Andreas Binzel mit Frau Ursula [5.4.21] aus Langenlonsheim kennen: "Wir haben unseren eigenen Wein mitgebracht." Und können so den Riesling -S- Vom Rotliegend. Langenlonsheimer Rothenberg (feinherb) [5.4.21] kosten:-) ... also vielleicht doch mal wieder eine Weinlagenwanderung an der Nahe planen? Für uns geht es am gesicherten Fels an Oberwesel vorbei und dem nachfolgenden - schon gut besuchten - Aussichtstempel (aka Weintempel;-) über die angrenzenden Felder: Hier bleibt der Rhein mit seinem Tal absolut verborgen, wie er sich in die Landschaft geschitten hat. Nach kurzer Zeit klart der Himmel auf ..., und bleibt es auch! Wir folgen dem Rhein weiter flußaufwärts, Richtung Kaub. Beim Passieren von Dörscheid - vor Kaub - erinnern wir uns beide unabhängig voneinander an den Winzer Fetz: Die Öffnungszeit der Vinothek ist zwar schon überschritten, doch das Winzerehepaar hat eh noch dort zu tun, so öffnen für uns die Türen und wir können - zwar ohne Probe - einen Riesling (klar: Feinherb!) [5.4.21] und einen Tresterbrand [5.4.21] erstehen. Zum Weingut gehört auch ein Restaurant mit Hotel. Wir folgen dem Rheinsteig weiter auf Kaub mit der Pfalz im Rhein (Burg Pfalzgrafenstein), kommen am ehem. Gasthaus Stadt Mannheim vorbei: "Der Ort gegenüber, Kaub, sah das historische Ereignis des Rheinübergangs des schlesischen Armee in der Neujahrsnacht 1813-14, dem Blücher aus dem noch bestehenden Gasthof 'Stadt Mannheim' leitete." Zitat aus: "Der Rhein im Farbbild" 1969 Umschau Verlag Briedenstein KG, Frankfurt am Main (Noch ohne ISBN - Internationale Standardbuchnummer!). Hier, kurz vor 18 Uhr und nach knapp 20 km entscheiden wir uns ob des klasse Wetter für eine Verlängerung der Wanderung bis Lorchhausen. Durch Kaub und am Bahnhof - und dem Weingut Bahles [5.4.21] - vorbei folgen wir dem Zuweg zum Rheinsteig (in Abkürzung einer 22 %-Rampe und Umgehung eines weiteren Aussichttempels) und steigen letztmalig an zum perfekten Rheinblick auf die Pfalz. Etwas später nehmen wir mit diesem Rückblick (STEREO) auf der Bank Platz für ein letztes Picknick. Mit der letzten Abendsonne gehen die verbleibenden 1,5 km leicht von der Hand - gesamt 27 km mit 1.100 Hm in 6:30 h - und pünktlich sitzen wir im RB 10 nach Frankfurt, durchgehend! Nachtrag IV: Das Wetter dreht, so nutze ich den Donnerstag (15.4.21) für alternatives Training: Ich wandere 25+ km um Umstadt. Zuerst über Feld und Flur, durch's Ockerstal, durch den Weinberg Herrnberg Lage Kehrmich (im Hintergrund links die Lage Heubach); dann hinüber zur Lage Umstädter Herrnberg (rechts), wo Sonne und Wolken schöne Lichtkontraste zeichnen. In der Lage Steingerück zeigt der April sein wahres Gesicht, genau wie auf der Verbindung nach Klein-Umstadt nach Kleestadt (Weinlagen Stachelberg Gewann Hörnig und - hier kurz vor - Groschling). Auf dem Rückweg, vorbei an der Kapelle St. Wendelinus (Weinlage Stachelberg), kommt wieder die Sonne raus - und ich passiere Stationen des Geopark-Pfads [17.4.21], die mich nach Groß-Umstadt begleitet. Und vor der Rückfahrt bleibt sogar noch Zeit für die Einkehr bei der Odenwälder Winzergenossenschaft:-) [17.4.21] Die Wanderung kann man hier als zip-Datei herunterladen: Flyer, Track und Karte (1,2 MB)

13.3.21: Perfektes Wetter, heute!

Perfektes Wetter: Einerseits für die Radpflege, andererseits für die erste längere Ausfahrt. ..., kein April-Scherz;-) ... und natürlich den Frankfurt Halbmarathon im Stadtwald.

Dauerregen, einstellige Temperaturen und starker Wind mit orkanartigen Böen wird angesagt:-) Das ist kein Wetter zum Laufen, sondern zum Renovieren des GIOS! Nach rund 15.000 km wird der Antrieb erneuert, das Lenkerband und Außenhüllen getauscht und grundlegend sauber gemacht, u.a. auch die Bremsen. Reifen, Bremsbeläge und Züge sind noch ok. So lege ich alles bereit, es kann losgehen ... Und da Samstag ist, geht's demontiert auch ab in's Bad (Shampoo & Conditioner nicht vergessen:-) Nachdem alle Komponenten gereinigt sind tausche ich alte gegen neue Teile, so entsteht das GIOS A 70 neu und erstrahlt - nach einer kurzen Probefahrt - in neuem Glanz ... nach jetzt knapp 100.000 km! Nachtrag I: Heute (20.3.21) kommt Lothar vorbei und wir testen unsere 'neuen' Räder: Er sein 6,54 kg-Carbon-Renner und ich mein renoviertes Gios. In Gustavsburg trennen wir uns; für mich geht es über die Staustufe Kostheim hinüber, wo eifrig geschleust wird. Nachtrag II: Heute (1.4.21) wirklich perfektes Wetter! Sonne pur bei 20-25°C! So starte ich eine Test-Tour für meine Oster-Rundfahrt: Mit viel Rückenwind fahre ich von Frankfurt nach Süden auf der 'Stammstrecke' über Groß-Umstadt - durch den Odenwald auf einsamen Straßen - zur Schmucker-Brauerei nach Ober-Mossau; klar, geschlossen. Von hier arbeite ich mich über Krumbach (mit Bäckerei-Pause) und Lindenfels zum Rheintal vor. Über Pfungstadt durch die landwirtschaftlich geprägte Rheinebene schwenke ich nach Norden: Über Goddelau (Bäckerei-Pause) und Trebur erreiche ich jetzt im heftigen Gegenwind Bischofsheim, wo gut 160 km mit 1.400 Hm und Ø 25 km/h auf dem Tacho stehen. Mit untergehenden Sonne nutze ich die S-Bahn für die Rückfahrt nach Frankfurt ..., wo ich am Folgetag doch einen leichten Sonnebrand festellen muß:-)

12.3.21: Planungen für den Herbst - Das DLV-Präsidium hat entschieden:-|

Endlich? Das DLV-Präsidium hat heute (12.3.21) entschieden: So rücke ich meine Planung der Wettkämpfe zurecht. Die Deutschen Marathonmeisterschaften entfallen; dafür rücken die Deutschen Meisterschaften Halbmarathon in den Fokus! Alle Details für den Herbst hier!

Der zögerliche Start und Fortgang der Impfungen und die sich ständig ändernden Bedingungen (Lockerungen, Mutanten, Einschränkungen) haben auch Auswirkungen auf die Planungen des Lauf-Kalenders in 2021. Jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht!

Hier chronologisch die Details:

Quelle: DLV News [12.3.21]

3.3.21: Rückblick und Ausblick

In der Wintersaison sind eigentlich alle Wettkämpfe abgesagt worden:-( 16.1. WLS Seligenstadt [14.1.21], 17.1. Marathon-Mannschaftslauf Mörfelden (ehem. Marathonstaffel) [5.1.21] Und Bundesgesundheitsminister Spahn meint: "Veranstaltungen mit mehr als zehn, fünfzehn Personen sehe ich in diesem Winter nicht mehr." Quelle [12.11.20] 21.2. Halbmarathon Mörfelden [21.1.21]. Doch für den ausgefallenen Frankfurter Halbmarathon vom 14.3. soll es - wie auch beim Silvesterlauf - eine virtuelle Ersatzveranstaltung geben: Vom 27.3. bis 18.4. soll die Strecke individuell gelaufen werden. Ein Lichtblick! Mal sehen, wozu mein Training derzeit reicht ... Nur wegen des Radtrainings Anfang April mache ich mir Gedanken: Ein G1-Training im Ausland kann ich mir sicher gänzlich abschminken; und selbst in Deutschland wird keine Hotel-Übernachtung möglich sein:-| So werde ich wohl nochmals auf meine Freunde und Familie zurückgreifen müssen ..., wenn es denn das Wetter hergibt. Nachtrag I: Heute (6.3.21) variiere ich das Alternativtraining: Das klasse Wetter nutze ich für eine G1-Ausfahrt mit dem Rennrad. Um kein Risiko einzugehen kombiniere ich 3 Lagen Hosen und Trikots; zum Einsatz kommen auch die Winterhandschuhe Pearl Izumi P.R.O. AmFIB Lobster Glove und der Zwölfender Classic Neopren Überschuh. Den Mainradweg nehme ich bis Mainz, folge dem Rhein südwärts, biege ab nach Bodenheim und nehme ein paar Hügel Rheinhessens mit: Zuerst Harxheim, Mommenheim und Schwabsburg (ganz rechts) mit Weinanbau. Dann Dexheim, Oppenheim und Dienheim. Jetzt nehme ich den Rheinradweg. Bisher habe ich meist strammen Rückenwind aus Ost-Nordost (und abends wird sich der Wind eher legen:-) Mit der Fähre setze ich über nach Gernsheim und fahre auf Zwingenberg: Hier besuche ich Bruder, Freundin und Forscherkollegin; es gibt Kaffee & Kuchen und Käsebrötchen zur Stärkung! Nach 16 Uhr fahre ich weiter nach Jugenheim, treffe mich mit Uli und wir statten der Eisdiele einen Besuch ab mit den letzten Sonnenstrahlen dort. Dann nehme ich die letzten Kilometer unter die Räder; dabei lege ich einen Endspurt hin, um den Zug in Darmstadt um 18:07 zu bekommen ..., der dann nach 90 Sek. abfährt:-) ... Nachtrag II: ... und am Sonntag (7.3.21) ziehe ich den langen Lauf nach. Um 9 Uhr starte ich mit Michaela, da ist es mit 2°C noch schattig; in der Sonne geht es aber. Wir laufen etwas im Niddapark, bis es für Michaela heim geht. Ich suche die Nidda (Punkt A), an der will ich bis Bad Vilbel laufen. Jetzt habe ich allerdings die Rechnung ohne den Wind aus Nordost gemacht:-| Im Flußlauf der Nidda bläst er unmerklich, aber beständig, bis ich in den Windschatten vom Bad Vilbel laufe (Punkt B)! Dies zeigt auch die Analyse: Nach 30 min erreiche ich den "Aussichtspunkt" im Niddapark. Ab Punkt A laufe ich an der Nidda: Ab hier liegt die Herzfrequenz im aneroben Bereich und die Leistung liegt über dem Durchschnittswert. Eigenwilligerweise liegt auch in genau diesem Bereich die pace über dem Durchschnitt! Wozu erhöhe ich die Leistung, um gerade im Gegenwind schneller laufen zu können? Naja, die 24,88 km spule ich in 2:11:43 mit pace 5:18 min/km ab. In Bad Vilbel kann ich duschen und werde bei 25°C auf der Terrasse mit allem versorgt: Kaffee, Kuchen, Grüne Soße mit Kartoffeln und Ei, isotonisches Erfrischunggetränk auf Hefebasis; und selbst einen Ramazotti (wegen der Verdauung) und einen Apfel Schnaps (wegen dem Geschmack;-) von Born in the Wetterau [7.3.21]. Zu Hause angekommen, bemerke ich, daß das sonnige Wetter beim Wilden Wein die ersten Knospen austreiben läßt: Der Sommer kann kommen! Nachtrag III: Heute (10.3.21) will ich probieren, die Schrittfrequenz zu variieren [10.3.21]: Dazu wiederhole ich 4 mal 1.000 m mit hoher Schrittfrequenz (und kürzeren Schritten) und 1.000 m mit niedriger Schrittfrequenz (und längeren Schritten) bei mglst. konstantem Tempo (welches mir mäßig gelingt: Gestartet im Bereich 4:35 bin ich auf einen Schnitt von ca. 4:40 abgefallen). Gelesen habe ich, daß längere Schritte mehr Kraft benötigen, es daran aber gerade zum Ende eines Wettkampfs (Marathon) mangelt. Dann sollte man die Geschwindigkeit durch Erhöhen der Schrittfrequenz halten (besser noch steigern) können. Das Ende vom Lied: Es korreliert i.d.T. - modulo den Meßungenauigkeiten des Coros Pace 2 - die größere Schrittlänge mit mehr Energieeinsatz.

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

19.2.21: Trainingserfolge & Rennradtraining mit Lichtblick

Rennrad-Training: Nach dem Kälte- folgt jetzt ein Frühlingseinbruch mit Wärmerekord [26.2.21]! Trotz ausstehender Renovierung des Gios nutze ich das Wochenende so für gut 280 km durch den Odenwald.

Vor zwei Wochen habe ich gerade mal 7 Wiederholungen der 400 m-Intervalle geschafft (Ø = 90 sek); jetzt liegen schon 10 Wiederholungen an (Ø = 81 sek)! Der Dreischritt aus DL, Intervallen und langem Lauf scheint zu wirken:-) Vielleicht liegt es aber auch nur am Ausblick für's Wochenende: Das sieht ja nach einem frühen Frühling aus! Hier muß das - bisher unrenovierte - Gios dann nochmal herhalten ...

Frankfurt - Odenwald - Mosbach-Neckarelz

Das Wetter hält, was die Vorhersage verspricht! So fahre ich am Wochenende mit dem Rennrad nach Mosbach und besuche einen alten Studienfreund mit seiner Familie: Samstag fahre ich 9 Uhr los, es ist mit 8°C noch etwas frisch; auf der traditionellen Strecke (in Richtung Groß-Umstadt) - Main, Offenbach, Heusenstamm, Dietzenbach, Rödermark - komme ich nach Eppertshausen. Hier wartet Markus auf mich und gemeinsam ... äh, ich in seinem Windschatten, fahren wir weiter; Dieburg, Habitzheim, Klingen, Brensbach, Nieder- und Ober-Kainsbach. Hoch zur B 47 schwächel ich in den Serpentinen aber schon. So hat Markus ein Einsehen mit mir und kürzt den Weg (Mossau-Tal/Ober-Mossau) ab direkt nach Erbach: Hier wartet das formidable Mittagessen bei seiner Mutter mit einer Pause von 1:30 h, das kann ich brauchen! So gestärkt folge ich der B 45 nach Süden und entscheide mich - etwas im Übermut - in Hetzbach gegen die B 45 und für das sehr ruhige Sensbachtal (Einstieg)! Das heißt aber nochmal 200 Hm zusätzlich hoch fast bis zum Reußenkreuz ... Dann aber folgen knapp 20 km Abfahrt vorbei an Schnee- und Eisresten in Schattenlagen hinunter bis Eberbach am Neckar. Dem folge ich vorbei an Zwingenberg und der Schleuse Guttenbach (wo gerade gescheust wird) nach Neckarelz mit dem Wahrzeichen, der Alten Posthalterei (von 1551). Sa., 20.2.21: 133 km (5:24) 7:45 h Ø 24,7 km/h 1.023 Hm

Mosbach-Neckarelz - Odenwald - Frankfurt

Den nächsten Morgen liegt zum Frühstück noch dicker Nebel im Neckartal:-| Zur Abfahrt um 10 Uhr löst der sich aber auf; bei 5°C starte ich durch's Neckartal und passiere wieder Zwingenberg, später auch Hirschhorn. Nach einer Umzieh-Pause geht es in den Anstieg nach Wald Michelbach (190 Hm); hier treffe ich Lothar ..., vor der Weiterfahrt muß ich mich aber an der Tankstelle stärken! Nach weiteren 100 Hm erreichen wir die Kraidacher Höhe, fahren Richtung Rimbach ab - mit dem schönen Blick in's Mörlenbachtal (wie 2020) - und kommen über Fürth und Brensbach nach Reinheim, wo wir nochmals eine Pause einlegen (Backhaus/Cafe Bickert). Und über Dieburg und Münster schließt sich der Kreis - bei nachmittäglicher Sonne - nach Eppertshausen. Lothar biegt nach Darmstadt ab und ich nehme die gleiche Route zurück nach Frankfurt wie auf dem Hinweg. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreiche ich Frankfurt. So., 21.2.21: 150 km (5:45) 7:00 h Ø 26,1 km/h 708 Hm

Nachtrag I: Bei bestem Wetter nutze ich heute (25.2.21) die Freiheiten der Regenerationswoche für Alternativtraining auf dem Rennrad; südlich des Mains fahre ich nach Mainz und nördlich zurück nach Frankfurt. So kommen 86 km zusammen. Nachtrag II: Das sonnige Wetter hält heute (27.2.21) an, nachdem gestern temporär diagonal über Deutschland ein Regenband gelegen hat:-| So komme ich wieder zu einem langen Lauf am Wochenende ..., auch wenn es deutlich kälter geworden ist: Keine 20, sondern nur noch 10°C. Die 28 km spule ich mit einer pace von 5:12 min/km ab. Nachtrag III: Heute (28.2.21), Alternativsport! Die Temperatur zwar frisch, doch super sonnig: So machen wir uns auf in den Rheingau. Der Öffentliche bringt uns mit ein paar Komplikationen nach Bingen (Rhein) ... nicht Stadt, sondern Hauptbahnhof:-| So wandern wir uns ein zurück zur Fähre; dann steigen wir in die Weinberge, zuerst der Rüdesheimer Rottland mit Rückblick stromaufwärts. An Burg Ehrenfels vorbei mit Blick auf das Binger Loch erreichen wir Assmanshausen (im Hintergrund der Schriftzug Assmanshäuser Höllenberg). Nach dem Ort wandern wir auf die Rotweinlaube - vorbei am Schriftzug - und halten Picknick ... nicht ganz stilecht; aber mit Blick zurück auf die scharfe Rechtskurve des Rheins. So gestärkt folgen wir den Wandwegsymbolen, wandern um den Bacharacher Kopf herum vorbei am Weingut König und durch Aulhausen vorbei am Weinbau Hirschel, um oberhalb auf Rüdesheim zu blicken. Nach Geisenheim folgen wir dem Rhein und nach einer Pause am - natürlich geschlossenen - Weinprobierstand vorbei am Rheingauer Dom erreichen wir nach gut 23 km (6:30) mit ca. 600 Hm den Bahnhof für die Rückfahrt.

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

30.1.21: 50 km-Ultramarathon RLT Rodgau

Beendet! Aber wie weit komme ich beim 50 km-Ultramarathon des RLT Rodgau? Klar, 50 km will ich nicht laufe, hier jetzt die ganze Wahrheit:-)

"Wegen Verlängerung des Lockdowns bis zum 31. Januar 2021 findet der Lauf nicht statt", heißt es auf der Website, klar! Florian ist aber fest entschlossen, den 50 km-Ultramarathon auch alleine zu laufen, schließlich hat er sich akribisch darauf vorbereitet. Ich entschließe mich dazu, ihn so weit wie möglich zu begleiten; das ist erlaubt:-) Das Wetter ist nicht meins; aber er will den Lauf nicht auf Sonntag verschieben. So klingelt wie in guten alten Wettkampfzeiten der Wecker am Samstag um 6:20, Kasse Taffee ... äh, Tasse Kaffee, Anreise mit dem Öffentlichen. Zu meiner Überraschung warten schon Lauffreunde auf dem Parkplatz der Sporthalle in Petterweil! Eigentlich sollten wir doch ganz ohne Entourage laufen ... Florian trifft ein und wir ziehen uns um, leider erfahre ich, daß die Schlußbegleitung abgesagt hat. Der leichte Regen hat jetzt sogar aufgehört ..., nur um beim Lauf gleich wieder anzufangen. Wir laufen auf einem 3 km-Rundkurs (GPX-Track von Florian), zuerst bergab zum Heitzhoferbach, dann in mehreren Etappen wieder hoch. Der Fan-Block hat sich vor der Lilienwaldschule aufgebaut; alle 12 Min. kommen wir dort vorbei und werden angefeuert! Bis wir unsere Geschwindigkeit gefunden haben, vergehen ein paar km; dann gibt Florian aber schon Gas und ich werde schweigsam:-| 4 Runden kann ich seinem Tempo folgen: 10 km in 4:07 min/km! Dann lasse ich abreißen und suche mein eigenes Tempo. Obwohl der Regen jetzt in Schnee übergeht will ich weiterlaufen, so weit ich komme: Eine so gute Tempolaufumgebung werde ich schwerlich finden, auch wenn die Temperatur von 6 auf 1°C absinkt!

Nach 1:55:39 steige ich bei knapp 27 km aus (pace = 4:17 min/km, Ø 159 HF, Ø 250 Watt), ziehe mich um und werde im Bulli versorgt: Heißer Tee, Decke, Wärmflasche, Kuchen, trockene Handschuhe, Stuhl zum Sitzen mit Blick durch die offenen Hecktüren auf die Strecke, perfekt! Verschiedene Freunde vom Lauftreff des TV Petterweil schauen vorbei - klar, mit Abstand und Maske! Florian geht auf seine letzte Runde und wir brechen auf zum Ziel vor der Sporthalle. Hier nehmen wir Florian nach 50 km im Zielbereich in Empfang. Wo ihm aber auf das Siegerpodest hinauf- und hinuntergeholfen werden muß. Bereinigt steht eine Zeit von unter 3:30 h auf der Uhr: Chapeau, Florian, gut gemacht!

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

9.1.21: Lichtblick in der dunklen Zeit

Heute, nach vielen bewölkten und dunklen Tagen, dazu kalt und manchmal naß, läßt sich die Sonne - so wie endlich mal korrekt angekündigt! - blicken. Ich nutze das Wetter für eine kurze Ausfahrt: Mit Rückwind "vom Russen" zuerst schnell Richtung Mainz entscheide ich mich aber in Flörsheim schon umzudrehen (ich hätte doch die etwas wärmeren Handschuhe anziehen sollen). Natürlich Lockdown beim Cafe am Flörsheimer Ruder Verein 08:-| Auf der Rückfahrt dann mehr und mehr Wolken, dazu der Gegenwind mit Blick in den Taunus mit Schneekappe. Und da die Villa Meister an einen Investor verkauft [9.1.21] ist, kann ich nicht durch den Park fahren [17.1.21] sondern muß außen rum, wo mir die Typographie des ausgehenden Jugendstils am Gebäude (des Reitvereins) auffällt. Dank eines Plattens kurze Zeit später beende ich die Ausfahrt schon nach 44 km mit dem ÖPNV:-|

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

7.1.21: Intervall-Trainingsrunde im Niddapark

Da die Laufbahn des Fachbereichs Sport der Goethe-UNI weiterhin geschlossen ist, habe ich Strecken der Länge 400 m, 800 m, 1.000 m, 1.200 m und 2.000 m für Intervalle abgemessen, die ich auch miteinander kombinieren kann mit Gehpausen. Z.B. ist dann die Pyramide Spezial 800 m, 1.000 m, 2.000 m, 1.000 m, 400 m möglich (grundlegend flache Laufstrecke), siehe Plan hier:

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31.12.20: Spiridon Silvesterlauf 10 km (virtuell)

Meine Premiere auf einer historischen Strecke! Wegen Corona fällt die reguläre Austragung des Silvesterlaufs auf der neuen Strecke aus - klar! - wie auch mein Rennradtraining über die Feiertage. So kann ich hier erstmals starten:-) Das Wetter hält von allem was bereit. Ich laufe mich die 2,2 km zum Eisernen Steg - treffe Markus, der mich aber nur bis zum Hainer Weg begleitet - und die 3,5 km hoch zum Stadtwald ein. Hier am Start ist schon mächtig was los, treffe sofort Tilo. Dann läßt sich auch Thomas, unser Präsident, blicken, denn um 11 Uhr will die Gruppe um Patrick starten, der heute 50 wird! Nachdem diese gestartet ist, mache auch ich mich auf den Weg; mal sehen, was auf dieser mir unbekannten Strecke heute geht. Schnell laufe ich die Grüppchen auf und werde angefeuert. Da keine Kilometrierung vorliegt, laufe ich in's Blaue hinein. Aber schon bald habe ich die Orientierung verloren: Ich kann nicht abschätzen, wieviele km ich schon habe und was noch vor mir liegt und wie schnell ich eigentlich bin:-| Die kalte Luft, die ich schnell atme, kühlt meine Nebenhöhlen(?) aus; ansonsten läuft es recht rund. Doch meine Motivation nimmt ab, als nach jeder Biegung - und davon gibt es 14! - nicht das Ziel, sondern die nächste Biegung erscheint. Und zum Schluß läßt auch die Kraft nach ..., klar! So komme ich in's Ziel (hier empfängt Thomas gerade Patrick) und stoppe 40:46,75 für eine Strecke von 9,8 km, 9,85 km, 9,95 km oder 10,0 km. Ich orientiere mich an den von mir nachgemessenen 9.946 m auf dem Geo-Portal Frankfurt [31.12.20]. So ergibt sich eine pace von 4:06 und auf 10 km gerechnet eine Zeit von genau 41:00!

Nachtrag: In der Ergebnisliste werde ich in der AK MU60 geführt; hier belege ich - mal wieder - den 4. Platz (von 186), immerhin direkt hinter Frank Zimmer:-) Gesamt stehe ich auf Platz 82 von 1.222 (M/W) und Platz 77 (M), also - direkt vor der - 6. Frau:-) Und, von den Spiridonis bin ich 15. (M/W) bzw. 13. (M) gesamt und 1. der AK.

10 km in 41:00 (virtuell)
M/WPosition im Feld6,7%36,7%mehr Zeit als der Erste im Feld
MPosition in der AK2,2%8,5%mehr Zeit als der Erste der AK

In der offiziellen Statistik [2.1.21] tauche ich aber nur als "unbestätigt" auf; verifizieren müßte ich mittels eines per Lauf-App hochgeladenen und teilbaren Ergebnisses, welche ich aber nicht habe, da ich diese Plattformen ablehne.

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16.12.20: Der Trainingsplan

Zitterpartie! ... jetzt nach quälenden Wochen beendet: 2021 starte ich in Berlin! Der Gott der Startplatz-Lotterie war gnädig: Da meine Vorleistungen nicht für einen Startplatz der Schnellen Läufer - ja, wirklich! - gereicht haben, mußte ich zittern: Ich ..., in meinem Alter ..., unglaublich! Aber ich kann starten: Und hier ist mein Plan!

Nach der Startplatzzusage für den Marathon in Berlin lege ich den Köln-Marathon (3.10.21) und die Deutsche Meisterschaft Halbmarathon in Hamburg (19.9.21) auf Eis. Die DM HM HH wäre die Ersatzveranstaltung für den Berlin-Marathon gewesen; den Köln-Marathon wäre ich dann in der Superkompensation [28.12.20] gelaufen (wie es mir schon 2016 beim Bodensee HM und dem anschließenden Offenbacher Mainuferlauf 10 km gelungen ist); hier recht locker & flockig erklärt. Quelle: Hier [28.12.20]. Falls Berlin nicht stattfinden kann, würde ich noch auf diese beiden Läufe versuchen umzuschwenken.

Einen Start im Herbst will ich aber strategisch planen; so lege ich einen Trainingsplan zurecht,

Der Trainingsplan wird laufend aktualisiert. (SOLL / IST)

WLS'n Jügesheim / Seligenstadt / Goldbach

(Ausgefallen im Winter sind bisher: 7.11. & 5.12. Rodgauer WLS [28.11.20], 13.12. Adventlauf Mörfelden [28.11.20], 2.1. Rodgauer WLS [28.12.20]) "Großveranstaltungen bleiben gemäß der Einigung zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Bundesländer bis mindestens Ende Dezember grundsätzlich untersagt." Quelle [29.8.20] Und so ist es auch, der Lockdown wird fortgeschrieben:-(

G1-Wintertraining mit dem Rennrad

Traditionell verbringe ich die Tage zwischen den Jahren auf dem Sattel. Doch dieses Jahr wird das nichts:-| So will ich die Zeit zum Laufen nutzen ...

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