Jetzt, 5 Jahre nach meinem Marathon in Berlin - meinem letzten! - und den zurückliegenden Jahren, in denen ich dran geblieben bin, will ich - ohne Risiko! - wissen: Was geht noch im letzten Jahr, wo noch keine '6' vorne steht ..., denn 59,9 = 60;-) Jaja, und Uwe wird mir vorrechnen, der wievielte Rücktritt vom Rücktritt das jetzt ist, egal.
Der erste Lauf: Markus hat meinen Ehrgeiz geweckt, im Januar in Rodgau-Jügesheim zu starten (zumal ich den ja regelmäßig wegen dem Rennradtraining im Winter verpasse). Nach dem letzten Lauf in Griesheim sei dies nun der erste Lauf. I.d.T etwas Besonderes: Ich will mich zwar nicht hängen lassen, schlußendlich fehlen mir aber 22 s, nur 22 s! Naja, hier mein Bericht zum 3. Lauf 10 km der WLS Rodgau-Jügesheim.
... kein richtiger Wettkampf - so fühle ich mich - sondern ein Tempodauerlauf ...
Ganz leichter Schneefall, doch der Öffentliche ist pünktlich; an der Hauptwache treffe ich schon Michi und Frank vom Spiridon, später an der Konstabler lerne ich Ilka und Gesa kennen. Gemeinsam ist die Anreise kurzweilig, die Sonne kommt teils raus:-) Einlaufen zum Sportgelände (dabei treffe ich Markus, der die 5 km gelaufen ist, mich über den Zustand der Strecke aufklärt und mir meinen Preis für den 3. AK-Platz aus Griesheim übergibt:-) Ich entscheide mich für die Speedcross 6 (unter'm Ballen leider ohne Profil), Startnummer entgegennehmen, umziehen und einlaufen: Vereinskollege Jesus spricht mich an und fragt jetzt mich nach der Streckenbeschaffenheit. Wir laufen etwas gemeinsam, dann 2 x Steigerung. Es windet leicht bei 0°C, der Stadionsprecher erwähnt "etwas Schlittschuh auf der Strecke", naja, ich reihe mich in den Startblock ein: Mein Nachbar Alexander will 42 min laufen, ich erhöhe auf 41 bis 42:-) Wie versprochen bricht die Sonne beständig unter den Wolken durch, eine tolle Atmosphäre im verschneiten Stadion! Spoiler: Keine Schneeschauer und toller Sonnenuntergang auf der Rückfahrt! Dann, meine Uhr sucht noch den Puls, der ...
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| Laufstrecke mit Kilometrierung |
Startschuß mit wehenden Fahnen aus West! Entgegen dem Start in Griesheim will ich hier die Bälle flach halten, mich nicht verletzten - Thomas Laut schreibt auf riedgras.de [4.1.26] später (aus dem Video sind die Stills oben mit Namensbestandteil 'VON_THOMAS_LAUT'): "Der Sieger über 5 Km, Jannik Harms, rutschte ins Ziel, und [...] Sam Blake, besuchte nach seinem Sieg [4.1.26] über 10 Km zuerst die Sanitäter, war er doch im Wald etwas unsanft" zu Boden gegangen - und lieber hinten nicht einbrechen. Meine Geschwindigkeit fühlt sich gelinde gesagt bescheiden an 4:17 Gegenwind (nach 1 km Ø 4:17,00) [4.1.26] Die Laufstrecke ist wirklich z.T. flächig rutschig mit Eis unter Schnee:-| Am Wasserwerk spielt eine Klarinette live! 4:18 (nach 2 km Ø 4:17,50) Ich werde zu Anfang langsam durchgereicht:-| 4:23 (nach 3 km Ø 4:19,33) Beim Blick auf die pace überschlage ich eine 45 min-Zeit:-| Ich werde von Lucie überholt ... 4:20 (nach 4 km Ø 4:19,50) ... nach kurzem Intermezzo überhole ich aber wieder sie: Ich weiß ja, daß ich eher der Ausdauertyp bin und erstmal meine pace gefunden haben muß 4:27,5 (nach 5 km Ø 4:21,10) Kein Wettkampf im eigentlichen Sinne für mich, aber ich will den Lauf anständig beenden 4:27,5 (nach 6 km Ø 4:22,17) Jetzt geht es auf die 3,5 km lange Gerade Richtung Ziel: Der Hals ist mir dank Buff zu warm, die Arme trotz langem, dichtem Trikot zu kalt 4:23 (nach 7 km Ø 4:22,29) Auf dem Rückweg sammel ich vereinzelt 2, 3 Läufer auf 4:20 (nach 8 km Ø 4:22,00) Scheinbar geht es mit der pace auf den glatten Wegen, wo ich meine Lauflinie immer wieder ändern und anpassen muß, nicht nur mir so; ein zweites Mal Livemusik 4:16 (nach 9 km Ø 4:21,33) Je näher ich dem Ziel komme, umso mehr Läufer kann ich überholen; ca. 400 m vor dem Stadion habe ich auch meinen Startblocknachbarn Alexander eingeholt 4:16 Rückenwind (nach 10 km Ø 4:20,80) Im Ziel steht eine unglaubliche Zeit von 43:25 min mit pace 4:20,5 min/km auf der Uhr! Alexander meint im Ziel nur: "Das ist ja nichts geworden." ... mit unseren angepeilten 41 oder 42 min. Klar, die rutschige Strecke war nicht förderlich, zumal ich ohne meine PUMA gelaufen bin. Ø HF 153, HF max 165, Ø 261 Watt.
Ich gehe sofort duschen und mich umziehen, werfe nur einen Blick auf die Kuchenausgabe, will aber die S-Bahn um 16:08 Uhr kriegen und laufe mich zum Bahnhof etwas aus. Die Rückfahrt mit tollem Sonnenuntergang versöhnt etwas; und besser so ein Lauf statt gar keinem.
Dies alles beschreibt Jörg im LaufReport. [5.1.26] Doch der Zahlenmystik genug, werfen wir einen Blick in die Ergebnisliste: Ja, und hier fehlen mir i.d.T. 22 s absolut, um auf die erste Seite der Ergebnisliste zu kommen! Relativ werde ich 56. M (von 158 = 35,4 %) und erreiche den - Heureka! - 2. Platz in der AK M60 (von 14 = 14,3 %)! Das versöhnt am Ende doch etwas:-) (Genau wie der im Nachhinein nachgerechnete Negative Split gleich zu Beginn des Jahres 2026: 21:45,5 - 21:42,5) Der Vollständigkeit halber hier die Gesamtplatzierung und die Altersklassenplatzierung.
Nachtrag: Das vom salzhaltigen Spritzwasser der letzten Ausfahrt mitgenommene Gios will ich reinigen; verbinden tue ich das mit dem Wechsel des Schaltauges und dem Umbau des Schaltwerks. Anschließend stelle ich die Schaltung ein und das Rad macht wieder was her:-) Nachtrag: Bei super Winterwetter und -3°C wandere ich einen Halbmarathon in den Weinlagen Groß-Umstadts; der Öffentliche ist sowohl bei Hin- als auch Rückfahrt nicht verläßlich! Starten tue ich am Bahnhof Wiebelsbach, über den Hügel durchqiere ich Heubach, steige über Wingertsberg zu Kehrmich und Kissinger-Wünzer-Hütte mit Blick hinüber zur Veste Otzberg. Ich umrunde den Eselsberg, quere das Wächtersbachtal, Schönste Weinsicht nach Süden und nehme nach Steingerück die Lage Stachelberg Gewann Hönig in Angriff. Nach der Umrundung mache ich kehrt, passiere am Stachelberg die Kapelle St. Wendelinus und nach dem letzten Anstieg passiere ich den Ziegelwald am Waldfreidhof vorbei und erreiche die Weinzeit vom Weingut Brücke-Ohl. Nachtrag: Wieder so ein singulärer Sonnentag im ansonsten tristen Winter! So laufe ich zu unserem Frühstückstreffen und zurück und direkt mit Michi eine verkürzte Runde am Main entlang: Bei super Sonne und Ø -2°C kommen 24,1 km zusammen mit einer pace 5:34 min/km "Ich denke so 5:35 ist realistisch mehr geht nicht ..." Volltreffer! 2:14 h, Ø 203 Watt, Ø HF 144, HF max 176. Nachtrag: Ich laufe mich zur UNI-Bahn ein, heute (16.1.26) will ich nach dem Lauf-ABC eine Pyramide laufen: 200 m, 400 m, 600 m, 800 m, 1.000 m, 800 m, 600 m, 400 m, 200 m:
| Strecke [m] | pace Vorgabe [min/km] von [*] | pace [min/km] | Zeit [m:ss,ss] | Abweichung zu [*] | Pause |
|---|---|---|---|---|---|
| 200 | 3:21 | 3:29 | 0:41,86 | 104,1 % | 200 m Traben = 1:15 |
| 400 | 3:31 | 3:43 | 1:29,13 | 105,7 % | 400 m Traben = 2:21 |
| 600 | 3:45 | 3:43 | 2:13,72 | 99,1 % | 200 m Gehen = 1:58 |
| 800 | 3:57 | 3:46 | 3:00,55 | 95,2 % | 400 m Gehen = 3:56 |
| 1.000 | 4:04 | 3:43 | 3:42,89 | 91,3 % | 400 m Gehen = 3:54 |
| 800 | 3:57 | 3:42 | 2:57,99 | 93,9 % | 400 m Gehen = 3:54 |
| 600 | 3:45 | 3:35 | 2:09,18 | 95,7 % | 200 m Gehen = 2:02 |
| 400 | 3:31 | 3:32 | 1:24,99 | 100,7 % | 400 m Traben = 2:27 |
| 200 | 3:21 | 3:14 | 0:38,76 | 96,4 % | |
| [*] Pyramidentraining Rechner [16.1.26] bei 41:30 min für 10 km | |||||
Auslaufen, Dehnen, fertig! Das alles bei 12°C und leichter Frühlingssonne ... Die Marathonstaffel kann kommen:-)
"Wie der Tiger gesprungen ... doch als Bettvorleger gelandet!" Nach drei Jahren starte ich wieder in einer Marathonstaffel in Mörfelden. Die Ernüchterung der letzten Läufe sitzt mir noch in den Kochen, obwohl die Papierform ganz gut scheint. Auf einen ersten Platz hatten wir wohl alle geschielt; "doch die Realität sieht 'nen Tick grauer aus", passend zum Wetter:-|
Bei meinem Laufclub frage ich rum, ob wir eine Marathonstaffel zusammenbekommen: Nach anfänglichen Rückschlägen steht die dann aber doch! Organisieren & anmelden tue ich dies das erste Mal, so ist etwas Nervosität dabei: Habe ich irgendwas vergessen oder brauchen wir einen Ersatzläufer? Denn zwei Läufer sind Marathonstaffelnovizen, Vincenzo ist die Staffel das letzte Mal 1997(!) gelaufen:-| Egal, wird schon gut gehen:-) Nach anfänglich gemeldeten Sonnenanteilen löst sich die hochnebelartige Wolkendecke aber nicht auf:-| Sonst recht optimal ohne viel Wind bei 2-4°C. Aber fair ist das nicht ...
Ich reise mit dem Öffentlichen an, am Bahnhof hole ich noch einen Kaffee, das erste Mal stehen wir vor der Neuen Niederräder Brücke und lassen einen ICE durch, das zweite Mal passiert in Zeppelinheim der ECE 151: Gut, nach Mailand, es sei ihm gegönnt:-) Mit 3 min Verspätung erreiche ich Mörfelden und laufe mich zum Sportlerheim ein, Markus hat die Startnummern schon abgeholt und es ist wahnsinnig voll: 133 Staffeln haben gemeldet! Ein wenig Lauf-ABC und 2 x Steigerung muß reichen, die Zeit ist knapp; dann der ...
Startschuß! In einer Gruppe verlasse ich das Stadion, der Waldweg, die Lichtung 3:57 Die Lange Schneise laufen wir in einer 3, 4, 5er-Gruppe 4:02 Jetzt die links-Hügel-rechts-Kombination 4:04 Von der Rüsselsheimer Straße biegen wir links ab und ich komme ich die Führung 3:55 Bei km 5 - Halbzeit! - biegen wir rechts ein in die 680 m lange Wendepunktstrecke 4:02 Dann, die Wende, abbremsen und gleich wieder beschleunigen, auf halber Strecke zurück erreichen wir km 6 3:52 Nach dem Beenden der Wendepunktstrecke überholt ein Läufer mit Patrick im Schlepp 3:56 Wir sammeln vereinzelt Läufer ein, doch auf Dauer halte ich das Tempo nicht durch und lasse abreißen 4:02 Die links/rechts-Kombination, die anderen Läufer immer in Sichtweite und die letzte Kuppe 4:06 Den Schwung leicht bergab nehme ich mit, die Lichtung, doch auf dem Waldweg geht schon gar nichts mehr ..., während Markus im Stadion dem Wechsel von Julian auf Tina etwas skeptisch (37:52, im Hintergrund warten Giulia und Johannes, der als 3. wechseln wird) und dem Wechsel von Marco auf Giulia (38:56) zusieht und ... 4:06 ... noch 3:25 min auf mich wartet. Die letzten zig Meter zum und im Stadion fallen dann sehr schwer (Im Nachhinein scheint mir, daß der Einbruch 2 km vor'm Ziel viel weniger ausgeprägt war als noch beim Silvesterlauf!) 2:19 Gottlob, das Ziel! Ich übergebe den Chip an Markus und schicke ihn auf die Reise. Auf der Uhr stehen 42:21 mit einer pace 4:00,85 min/km. Und das ist 2 % besser als erhofft:-) (Ø HF 155, HF max 165, Ø 280 Watt)
Für mich heißt es nach Begrüßen von Vincenzo und Steffen erstmal ab unter die Dusche, herrlich! Dann mit Kaffee & Kuchen und Blick auf den Start/Ziel-Bereich nach draußen. In der Wechselzone bereiten wir uns vor für den Welchsel von Markus auf Steffen. (Alle Photos mit Namensbestandteil 'image' von Steffen.) Kurze Zeit später gesellt sich Steffen zu Vincenzo, Markus läuft ein und übergibt an Steffen. Um den Start/Ziel-Bereich ist immer viel los; ich treffe Anna, Dörte und Olaf, vorher schon Christian, Jenny, Patrick und Johannes vom Spiridon. Unser schnellstes Pferd im Stall Steffen fliegt in den Zielbereich, und übergibt an unseren Schlußläufer Vincenzo. Alldieweil haben wir die Übersicht über den Rennverlauf verloren, verköstigen uns mit Kaffee & Kuchen und spekulieren, ob wir denn noch einen 1. Platz erringen können bei den AK SE M40 oder der Wertung Ü200. Dann läuft Vincenzo über die Ziellinie ganz knapp unter den 2:50 h! Im Ziel sind wir vereint, es war eine Freude, mit euch zu laufen! Hier die Zieleinlaufliste, Ergebnisliste AK und Ergebnisliste Ü200 [PUMA=137].
Doch schon jetzt ist nach einem Blick auf die Zieleinlaufliste klar: Die We run Wiesbaden-Staffel ist uns in die Quere gekommen mit ihrem superschnellen Schlußläufer (vorher lagen wir noch in Führung) und 38:18 min ≙ 3:38 min/km: So schnell rennt keiner von uns! Ein kleiner Trost ist, daß diese Staffel nur 202 Jahre, wir dagegen 229 Jahre auf die Waage bringen! Eine bessere Planung war aber nicht möglich; denn ich war schon froh und stolz, daß wir überhaupt eine Mannschaft an den Start gebracht haben. Evtl. die erste SSC-Staffel in der Geschichte der Mörfelder Marathonstaffel ...? Anschließend nehmen wir bei der zügigen Siegerehrung Urkunden und etwas Süßes für den 2. Platz in der AK SE M40 (von 23) in Empfang (ganz rechts Christian, mit dem ich 2017 die Ü200 und 2022 die Ü200 und die SE M40 gewonnen habe); auch Recht, denn für den Sieger gibt es "eine Art schäumendes Weingetränk", "Keller-Seccolino entalkoholisiert **". Vincenzo bringt mich schnell zur S-Bahn, alles läuft pünktlich und etwas erledigt aber ganz glücklich erreiche ich Frankfurt.
Nachtrag: Zur Regeneration nutze ich heute das sonnige Wetter für die Weinlagenwanderung um Groß-Umstadt. Die Wolkengrenze verläuft haarscharf: Von Klein-Umstadt fahre ich in die Wolken über Mitte nach Wiebelsbach. Über den Hügel - die Schafe haben sich wohl vertan - erreiche ich Heubach schon bei Sonne (Rückblick), während die hochnebelartige Wolkendecke über dem Odenwald liegt! Anstieg zur Kissinger-Wünzer-Hütte durch das Gewann Kehrmich. Anschließend im Abstieg Blick nach Süden und hinüber zum Gewann Hainrich (links). Über das Gewann Eselsberg und durch das Tal des Wächtersbach, Blick zur Veste Otzberg und durch die Lage Steingerück blicke ich hinüber zur Lage Stachelberg (mit der Kapelle St. Wendelinus). Nach Besuch der Winzergenossenschaft zeigt sich: Die Wolkengrenze hat sich langsam nach Westen verschoben. Der Zug kommt pünktlich, nach Hainburg-Hainstadt queren wir den Main zum ersten Mal und in Frankfurt zum zweiten Mal. Auf der Uhr stehen 20,2 km mit einer Geschwindigkeit 5,85 km/h (3:27 h, Ø 117 Watt, 623 Hm, Ø HF 109, HF max 132). Nachtrag: Bei 0-5°C und viel Wintersonne laufe ich heute (21.1.26) die Standardrunde im Niddapark; 12 km mit pace 4:55 min/km (58:49 min, Ø 230 Watt, Ø HF 144, HF max 163). Dabei steigt die pace in jedem Abschnitt:
| Segment | Strecke [km] | Zeit [min] | pace [min/km] |
|---|---|---|---|
| 1 | 3,12 | 16:08 | 5:10 |
| 2 | 5,725 | 27:57 | 4:53 |
| 3 | 3,12 | 14:44 | 4:43 |
| Σ | 11,965 | 58:49 | 4:55 |
Dehnen, fertig! Nachtrag: Das Abholen des Dura-Ace-Schaltwerks in Bad Camberg verbinde ich mit einer kleinen Wanderung im Taunus bei Sonne und um 0°C. An der Grillhütte vorbei über die Felder und durch den Waldrand erreiche ich das Brunnenhaus der Seltersquelle [22.1.26] am Bahnhof Niederselters. 7,65 km (1:13 h, Ø 121 Watt, Anstieg 142 Hm, Abstieg 191 Hm) Nachtrag: Nach einem arbeitsreichen Samstagvormittag gehe ich auf die Bahn. Ich laufe mich zum Sport-Campus der Goethe-Uni ein, hier Lauf-ABC und 5 x 400 m (P 200 m Traben = 1:15 min): 1:26,14 - 1:27,35 - 1:27,60 - 1:29,25 - 1:28,66 Ø 1:27,80 min/km = 87,8 s. Das Wetter aber war klasse: 4~5°C und Wintersonne! Auslaufen & Dehnen. Nachtrag: Als Alternative zum Laufen wandere ich am 1.2.26 mit gut Schnee rund 10 km - hier im Anstieg über die Weiße Mauer - zum Altkönig auf unserer traditionellen Glühweinwanderung. Nachtrag: Gestern schneit es überraschend; und genauso überraschend verspäten sich Züge und fallen aus: Mein erstes Training in der Halle beim SSC muß warten:-| So nutze ich das Wetter heute (4.2.26) nach 10 Tagen ohne Training: Bei 4~5°C und Wintersonne laufe ich mit etwas tauendem Eis und Schnee zum Sport-Campus der Goethe-UNI, hier Lauf-ABC auf verschneiter und -eister Laufbahn:-| Dann 2 x 2.000 m-Intervalle (P 4:10 min = 400 m Gehen) mit avisiertem WK-Tempo: 8:02,89 (4:02,50 / 4:00,39) - 8:04,11 (4:04,53 / 3:59,58) Ø 8:03,50 mit pace 4:01,75 min/km; wegen Schnee und Eis auf der Bahn aber ok. Auslaufen und Dehnen. BTW: Die Aussicht auf den 7.2. mit 10°C und zwar ohne Sonne, aber auch ohne Regen stimmt positiv!
Wow! Jetzt, zum Ende der WLS'n, jetzt endlich zahlt sich die Schinderei, das Training, das Durchhalten über den Winter aus: Antreten tue ich beim letzten Lauf 4 in Rodgau-Jügesheim 10 km. Trotz wenig Training zuletzt und eines Capcanes "Mas Donis" Rosat 2024 [7.2.26] abends zuvor gelingt mir Außergewöhnliches: Mein Bericht zum Lauf ... mit ärgerlichen Panne:-|
Der Öffentliche bringt mich pünktlich nach Rodgau-Jügesheim Bf, zum Stadion laufe ich mich mit dem zukünftigen Seriensieger der AK M65 Matthias ein; hier nachmelden und umziehen, dann etwas Lauf-ABC und 2 x Steigerung: Das muß reichen. Fühlen tue ich mich super; zumal mir das vorfrühlingshafte Wetter mit etwas Sonne bei 8~10°C entgegenkommt: Ich laufe - nach langer Zeit endlich wieder! - Singlet/kurze Hose; keine Handschuhe, keine doppelte Hose, keine Mütze! Die Strecke soll im Kurvenbereich matschig sein, egal. Ich reihe mich in den Startblock ein, es wird voll bei 375 Startern, Clara (37:05) lächelt herüber, etwas vor mir Moritz und Steffen ... Dann der Startschuß! [9.2.26]
Ein paar Hasadeure überhole ich schon im Stadion, dank der Leistungsdichte finde ich sofort eine große Gruppe mit meinem Tempo 3:56 - 3:51 - 3:56 Ich fühle mich hier sehr wohl, wir sind ca. 6-8 Läufer, dazu auch Meike: Doch links läuft ein Rennen im Rennen (unten mehr dazu) 3:50 - 3:57 Halbzeit: Eigentlich müßte ich mich fragen, ob ich dieses Tempo wirklich durchlaufen möchte. Doch irgendwie stellt sich mir die Frage nicht, es fühlt ich einfach zu gut an:-) Ø pace 3:54 min/km, 19:30 min 3:56 Die Gruppe wird kleiner und wir sammeln von vorne ein paar Läufer auf. Jetzt freue ich mich auf die lange, knapp 4 km lange Gerade! 3:55 - 3:54 - 3:51 Da ich mich den ganzen Lauf nicht richtig am Limit bewegt habe (Ø HF 150, HF max 164, Ø 293 Watt), gehe ich das höher werdende Tempo mit, welches von hinten Kommende anschlagen: Endspurt in's Stadion 3:43! Ich selbst stoppe 38:54 min, in der Gesamtplatzierung werde ich mit 38:49 min geführt, Heureka! Das ist eine pace auf nicht ganz leichtem Terrain - z.T. mit Matsch und etwas Eis/Schnee - von 3:52,9 min/km.
Ich erreiche Platz 75 M (von 268 = 28,0 %), aber es reicht für AK M60 Platz 1 (von 15 = 6,7 %) und - Achtung! - die zweite Hälfte laufe ich in 19:19 min: Das bedeutet einen zweiten veritablen Negative Split:-) [7.2.26] Und angetreten bin ich mit einer 40 min-Zeit; jetzt steht sogar die 38 vorne:-) [PUMA=147] Hier die Gesamtplatzierung und die Altersklassenplatzierung - selbst in den AK'n M45 und M50 wäre ich als 3. platziert gewesen. Michael im Zielbereich gratuliert, dann duschen (hier löst sich das Rätsel: Bei km 3 sehe ich links Läufer im Eiltempo abseits der offiziellen Strecke. Ich denke, laufen die sich aus? In dem Tempo? Hier? Nein, das Führungsfahrrad Erster Mann hat sich verfahren! An der zweiten Abbiegung zwischen km 2 und 3 hat wohl der Streckenposten gefehlt, das Rad ist geradeaus weitergefahren; dies hat zu einem Umweg von 232 m geführt! Und Aaron Bienenfeld - gerade aus den USA eingetroffen - wollte die 500 EUR-Prämie für den neuen Streckenrekord angehen: Hochgerechnet wäre Aaron mit unter 29 min [9.2.26] unter dem Streckenrekord von 29:11 geblieben, aber so ...) und ab zur S-Bahn ... (hier klagen mir Prämierte der Serie ihr Leid, als sie nach dem Umweg auf der Originalstrecke das Führungsfahrrad Erste Frau vor sich sehen), die mich pünktlichst nach Frankfurt bringt. Ausblick: In 2 Wochen steht der die Vorbereitung der Laufsaison 2026 abschließende Halbmarathon in Mörfelden an. Avisieren tue ich ja für die DM im März eine 1:25 h; mit meiner Zeit in Rodgau-Jügesheim jetzt wäre schon in Mörfelden - modulo der Streckenverhältnisse im Wald - eine (1:27:09,95 ~) 1:26:17,37 ~ 1:25:53,33 h drin. Ich werde gespannt sein ...
Nachtrag: Der Nahverkehr bringt mich heute (10.2.26) in 1 h nach Hanau zur August-Schärttner-Halle zum SSC-Training. Hier laufen wir uns knapp 3 km draußen ein bei 7°C und etwas Nieselregen. Drinnen 'tropische' Temperaturen! Nach etwas 'Fußarbeit' und Lauf-ABC stehen die Intervalle an: 15(!) x 400 m (also 2 Runden auf der 200 m-Bahn; P 1:11,11 min mit workout): 1:26,16 - 1:25,07 - 1:26,95 - 1:25,31 - 1:24,79 - 1:24,41 - 1:27,96 - 1:25,15 - 1:30,04 - 1:24,31 - 1:28,29 - 1:26,60 - 1:26,50 - 1:27,65 - 1:27,69 Das sind Ø 1:26,46 = 86,46 s; aufhören wollte ich nach der 8. und nach der 10. Wiederholung - ich bin noch nie 15 x 400 m gelaufen! - und dann konsekutiv jede weitere Wiederholung. Durchgehalten habe ich bis zur 15. Wiederholung: Die Atmosphäre war einfach zu mitreißend:-) Auslaufen und Duschen. Außerdem: Die Möglichkeit, auf der Indoor-Bahn mit den Koryphäen des SSC zu trainieren hat schon etwas 'Magisches' ... Nachtrag: Die Wolkenlücke heute bei 4~6°C und Sonne/leichter Sonne (15.2.26) nutze ich für einen längeren ruhigen Lauf (mit 2,6 km Endbeschleunigung) in Grüneburg- und Niddapark auf meiner Standardstrecke.
| Segment | Strecke [km] | Zeit [min] | pace [min/km] |
|---|---|---|---|
| 1 | 3,12 | 16:15 | 5:13 |
| 2 | 5,725 | 28:43 | 5:01 |
| 2 | 5,725 | 28:01 | 4:54 |
| 3 | 3,12 | 14:09 | 4:32 |
| Σ | 17,69 | 1:27:08 | 4:57 |
Ø 228 Watt, Ø HF 149, HF max 168. Dehnen, fertig. Nachtrag: Heute knistert es in der Halle! Neben anderen schnellen Läufer ist auch Marius am Start:-) Aber klar, ich werde nur den Staub einatmen, die sie vor mir aufwirbeln; aber es kommt noch schlimmer ... Der Nahverkehr heute: Pfui (+ 40 min)! 3 km Einlaufen, Lauf-ABC; Sascha gibt das Programm vor: 3 x (50 m Lauftechnik + 100 m Steigerung), 3 x 200 m Steigerung, 5 x 1.000 m (2 x 10 km-Tempo, P 30 s; 3 min Pause; 2 x 5 km-Tempo, P 60 s; P 3 min; 1 x 3 km-Tempo): 3:43,40 - 3:53,86 - 4:18,61 - 3:57,40 - 3:52,82 Das läuft ja überhaupt nicht! Habe ich die kurzen Einheiten vorher überzockt? Ø 3:57,22 min/km 5 x 200 m P ~ 2 min: 41,32 - 39,26 - 38,49 - 37,94 - 37,00 Die einzelnen Runden machen jetzt mehr und mehr Spaß, eine Wiederholung schneller als die andere: Das Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht, während die Waden schmerzen: Ø 38,80 s! Auslaufen, Ratschen und Duschen. Rückfahrt: Hui! Der RMV kann auch pünktlich:-) Nachtrag: Super Wetter, ich ziehe das Abschlußtraining vor dem ersten Halbmarathon der Saison am Sonntag auf den Vormittag vor. Bei um 0°C und viel Sonne laufe ich mich über z.T. gefrorene und vereisten Boden zum Sport-Campus ein; dort will ich 2.000 m im HM-WK-Tempo 4:06 min/km laufen. Hier die Ernüchterung: Es sind zwar zwei Bahnen geräumt, doch das Tauwasser ist über Nacht gefroren und so spiegelglatt! Ich laufe - ohne große Hoffnung - weiter zu meiner 400 m-Strecke auf der Lindenallee (aus Corona-Zeiten), um diese Distanz gezeitet zu laufen: Die Strecke hier ist vollkommen puckelig mit gefrorenem Schnee und Eis bedeckt:-| Ich möchte weder ausrutschen noch umknicken, so laufe ich zurück und hänge wenigstens 3 Steigerungen an.
Wintersaison ade: Der Halbmarathon Mörfelden schließt die WLS'n ab. Die nach der Papierform möglichen 1:25 reiße ich aber genauso wie die 1:26:-| Und auch die schlechteste errechnete Zeit von 1:27:09,95 ist nicht drin! Am Ende hoffe ich nur, besser abzuschneide als 2025: Hier mein Bericht zum ersten Halbmarathon des Jahres.
Viel zu früh wach, es reicht daheim noch für einen Kaffee. Der ÖPNV bringt mich - die S 7 fährt zudem wieder ab Hauptbahnhof - pünktlichst nach Mörfelden. Hier leichtes Eintraben zum Sportgelände. Matthes ist schon da, ich hole meine Startnummer, umziehen und Einlaufen. Hier treffe ich Frank (HM-Bestzeit = 1:13:33 h ..., vor 20 Jahren), er klagt mir aber sein Leid, nach der länger zurückliegenden Erkältung nicht richtig reinzukommen:-| Zwei Steigerungen müssen reichen, dann fängt es bei 11~12°C leicht an zu tröpfeln, wie vorhergesagt: Muß das sein?
Der Startschuß (ich stehe in der 5. Reihe): Im Stadion überhole ich schon, um vor den 1:30 h pace-Läufer zu kommen ..., und rutsche in der scharfen Kurve auf schmierigem Untergrund fast aus, autsch! Auch nach der ersten Linkskurve auf der Lichtung: Schweres Geläuf:-| Ich habe eine 'gute' Gruppe gefunden 3:59 ... nur leider 'zu gut': Sie laufen - mit der späteren 1. Frau! - konstant auf unter 4:00 min/km; da verabschiede ich mich lieber gleich und laufe ab jetzt alleine für mich 4:04 - 4:04 - 4:04 - 4:04 - 4:04 Auf der Wendepunktstrecke kommt mir Frank entgegen 4:04 Der ganz leichte Regen hört immer mal wieder auf und fängt wieder an 4:08 - 4:09 - 4:09 Ich passiere das Tor zum Sportgelände; mein Ziel, mit 4:06 min/km die 1:26:30 h zu erreichen, scheint möglich: 10,55 km = 43:07 min (nur 46 s über meiner Zeit vor 5 Wochen bei der Marathonstaffel). Hier werde ich vom Stadionsprechen mit Altersklasse und Jahrgang namentlich genannt: Mit Applaus und Gejohle vom Balkon verlasse ich das Stadion:-) 4:11,50 - 4:11,50 (km 12) Die schmierige schlangenlinienartige Strecke und über die Lichtung: Hier wird's bisweilen eng wegen Matsch und Pfützen und dem entgegenkommenden 1:30 h pace-Pulk 4:13 - 4:13 - 4:13 - 4:13 (km 16) Auch hier kommt mir Frank wieder entgegen 4:16,67 Jetzt fangen die Oberschenkel an zu schmerzen ... 4:16,67 ... und ich werde von 2 Läufern überholt 4:16,67 Doch 'schon' die vorletzte Kurve, ich bin etwas überrascht 4:16,67 - 4:16,67 Die matschige Strecke und schmierige Passage liegt hinter mir, ich laufe in's Stadion ein ..., und die Uhr zählt runter: 1:27:50 - 1:27:51 - 1:27:52 - 1:27:53 - 1:27:54 - ... ich lege einen Endspurt hin, um wenigstens noch unter der 1:28 h zu bleiben, die Hoffnung stirbt zuletzt! 0:25,67 Im Ziel!
Da ich falsch bzw. zu spät auf der Uhr gedrückt habe, steht dort etwas von 1:28:42 h, was sicher nicht stimmt:-| Den Transponder tausche ich gegen die Medallie und gehe etwas gefrustet sofort duschen; hier bin ich scheinbar Dritter (und vergesse, auf Frank zu warten)! Anschließend hole ich mit Teller, Gabel und Tasse bewaffnet am Buffet Kaffee und zwei Stück Kuchen und verziehe mich auf den Balkon. Dann begebe ich mich in den Zielbereich, beobachte das Treiben und etwas später läuft Matthes auf der Gegengerade durch's Stadion sowie kurze Zeit später schon im Ziel ein! Einem Finisher-Selfie kann selbst ich mich heutzutage nicht erwehren:-) Dann beginnt schon die Siegerehrung, die wir - Matthes jetzt auch mit Würstchen, Radler, Kaffee und Kuchen versorgt - gespannt verfolgen; Matthes hat schon meine Zeit recherchiert: Heureka! 1:27:53 (netto; brutto 1:27:57) mit pace 4:09,91 min/km! Für die Streckenverhältnisse, ich bin zufrieden. Zuerst die Damen, dann die Herren. Frank gewinnt die AK M55, anschließend werde ich für die M60 aufgerufen: Heureka! 1. Platz AK M60 (von 22 = 4,5 %; hier mit dem Zweitplatzierten Thomas und Gruppenphoto, Frank ganz rechts, dessen AK M55 ich auch gewonnen hätte: Dies zeigt, die Leistungsdichte war gering.) und 21. gesamt M/W (von 383 = 5,5 %) bei 21,1 km. Hier die Zieleinlaufliste - Heureka! Ich habe es (im Gegensatz zum letzten Jahr) auf die erste Seite geschafft! - und die Ergebnisliste AK. Die Auswertung meiner Laufuhr ergibt Folgendes: Ø 270 Watt, Ø HF 153, HF max 166 (die Werte sind fast identisch mit alle vorherigen Wettkämpfen); allerdings fallen die Kurven Pace, Running-Power und Herzfrequenz recht konstant aus! Interessanter ist schon der Vergleich mit dem Lauf aus 2025: Dieses Jahr verliere ich zwar konstant an Geschwindigkeit, ich hätte mich nach dem letzten SSC-Hallentraining vielleicht realistischer einschätzen sollen; doch bleibt ein Einbruch am Ende eher aus. (Sehr schön ist um km 10 und 20 zu erkennen, welchen Einfluß der rutschige Untergrund auf die pace hat.) [PUMA=168]
Meine Anspannung von vor dem Lauf ist völlig verflogen; so freue ich mich darüber, daß Matthes mich auf dem Weg nach Bad Vilbel zu Hause vorbeibringen will! Entspannt lassen wir unsere Läufe und Erfahrungen Revue passieren ..., und schon bin ich daheim.
Hmm ..., die Teilnehmerliste umfaßt 480 Meldungen (der Lauf ist ausgebucht); doch auf der Zieleinlaufliste erscheinen nur 383 Finisher:-| 20 % starten nicht bzw. kommen nicht in's Ziel: Dabei war das Wetter zwar nicht sonnig, aber auch nicht garstig. Wegen fehlender Leistungsdichte - im Gegensatz zur WLS Rodgau-Jügesheim - bin ich eigentlich komplett alleine gelaufen: Mußte mich zwar selbst immer wieder motivieren, konnte aber meinen Stiefel laufen. Offenbar muß ich mit steigendem Alter kleine Brötchen backen: Den Beinen fehlt einfach die Flockigkeit:-) ... oder das ausgefallene Wintertraining auf dem Rennrad?
Nachtrag: Heute (24.2.26) streiken U-Bahn- und Tram-Fahrer, die Straßen sind voller Autos, die Busse kommen kaum durch. So brauche ich 1:45 h zum Training nach Hanau:-| Umziehen, Einlaufen, Lauf-ABC. Sascha gibt das Programm vor: Für mich mit dem Halbmarathon in den Knochen heißt das 3 x 200 m (P 1:45) mit den anderen: 41,95 - 42,83 - 40,65 D.h. Ø 41,81. Dann laufe ich 10 x 400 m (P ~1 min Gehen): 1:30,53 - 1:31,24 - 1:27,19 - 1:27,57 - 1:27,22 - 1:28,27 - 1:26,87 - 1:27,88 - 1:24,91 - 1:27,92 Das sind Ø 1:27,96 ≈ 1:28 min/400 m oder 44 s/200 m. Auslaufen hinter Tom, Tim und Marius mit Dominik. Duschen und ab mit dem ÖPNV nach Frankfurt in 1 h:-) Nachtrag: Erster richtiger Frühlingstag heute (27.2.26), 15~20°C und Sonne! Ich laufe 59:05 min meine Standardrunde:
| Segment | Strecke [km] | Zeit [min] | pace [min/km] |
|---|---|---|---|
| 1 | 3,12 | 16:05 | 5:09 |
| 2 | 5,725 | 27:54 | 4:52 |
| 3 | 3,12 | 15:06 | 4:50 |
| Σ | 11,965 | 59:05 | 4:56 |
12 km Ø 227 Watt, Ø HF 135, HF max 149 mit pace 4:56 min/km & Dehnen. Nachtrag: Heute am Sonntag super Sonne, aber noch/wieder frisch. Bei 10~16°C fahre ich meine Standardrunde am Main ..., gefühlt seit einer Ewigkeit:-| Das Wetter macht Laune, die Vögel zwitschern um die Wette, wir Rennradfahrer grüßen und gegenseitig ausnahmslos! Hin mit leichtem Gegenwind, ich spare mir den Schlenker nach Mainz und investiere die Zeit lieber in Hochheim beim Weingut Preis [1.3.26], wo der Sonnenplatz noch frei ist, Glück gehabt: Zum Kochkäse verkoste ich die Hochheimer Hölle Riesling "Selection" trocken 2024, den Sommerwein feinherb (Cuvee) 2023 der Mainwerk^3 Jungwinzer und einen Schluck 2022 ebendavon. Auch wenn das Scott Scandium mein Youngtimer ist (von 2006) mit 20 Jahren - im Gegensatz zu meinem Oldtimer Gios A70 (von 2000) mit 26 Jahren - macht er noch unheimlich Spaß! ... und sieht verdammt gut aus;-) Auf der Rückfahrt habe ich jetzt kräftigen Wind im Rücken; auf dem Weg hole ich in Sachsenhausen noch einen Lampenschirm ab: 77 km Ø 24,3 km/h (3:11) 305 Hm Nachtrag: Tja, eigentlich fällt das Training heute in der Halle aus. Aber wir fünf ignorieren dies einfach:-) Wir Herren laufen uns draußen 5 km ein, zum Abschluß kombinieren wir Lauf-ABC mit leichten Steigerungen. Für die Halle schlägt uns Sascha 5 x 1.000 m im HM-WK-Tempo vor (die Damen laufen 800 m); aus Altersgründen reduziere ich auf 4 x 1.000 m (P 2:00 Traben/Stehen): Connor will eine unter 3:30 min/km anschlagen; doch Lenny plant eine 3:45 min/km, genau mein Ding ..., wenn ich es denn schaffe;-) 3:45,04 - 3:43,72 - 3:43,75 - 3:44,62 Das sind Ø 3:44,28 min/km, heureka! Auslaufen, Duschen und auf der Rückfahrt an der Bushaltestelle Dehnen. Diesmal: Hin- und Rückfahrt je 1 h! Wenn ich auf den kommenden Sonntag in Uelzen schaue, wird mir aber wörtlich warm um's Herz: Statt Wolken wird mittlerweilen heiteres, wolkenloses Wetter angekündigt und die Temperaturen klettern von Tag zu Tag, auf bis jetzt 13/14~17°C:-| Nachtrag: Heute am Donnerstag bei Sonne und 17°C ein lockerer Lauf im Grüneburgpark von 5 km mit pace 4:58 min/km (Ø 231 Watt, Ø HF 130, HF max 148); anschließend 3 x Steigerung bis 3:18, 3:21, 3:11 min/km auf leicht ansteigendem Terrain; für Sascha sicher zu schnell:-| 800 m Auslaufen und Dehnen.
Ernüchterung? Wie immer stellt sich mir die Frage: Kann ich meine Leistung auf den Punkt abrufen? Wieder ist die Papierform so gut, daß mein Trainer mir eine 37 vorne nahelegt. Aber ist in meiner AK M60 nicht die 38 vorne die neue 37? So reise ich mit etwas mulmigem Gefühl nach Uelzen zu den Deutschen Meisterschaften 10 km (Straße)!
7.3.: Die Zugbindung für die Hinfahrt wird schon früh aufgehoben; so kann ich ganz entspannt nach Uelzen anreisen, soweit pünktlich. Super schneller, unkomplizierter, bequemer Check-In im City Hotel Stadt Hamburg [9.3.26], 83 m vom Start entfernt:-) Ich laufe mich in der Abendsonne direkt an der Ilmenau und den Ilmenauwiesen 20 min ein ..., vorbei am Lessing-Gymnasium: Soweit alles ok! Zum Alten Bürgerlichen Brauhau gibt es Leber und beim Griechen Zorbas [9.3.26], der ist allerdings bis mindestens 19:30 ausreserviert:-| So entscheide ich mich für das Zum Alten Bürgerlichen Brauhau: Sehr gemütlich, uraltes lokales Restaurant, nett ...; doch - klar! - die Leber ist aus! Was ein Ärger: Warten bis 19:30 Uhr beim Zorbas ist schlecht, aber keine Leber im Zum Alten Bürgerlichen Brauhaus ist auch schlecht:-| Naja, Grünkohl mit Lachs und Kartoffelpürree muß es jetzt richten; ein Glas Weiswein 0,1 ist nicht möglich, es steht nur 0,2 in der Karte, naja:-| Aber ich unterhalte mich sehr nett mit meinen Tischnachbarn ... Zum Nachtisch hält der Automat im Hotel meine Lieblingsschokolade bereit: Ritter Sport Voll Nuß
8.3.: Frühstück in Hotel: Rührei mit Lachs, O-Saft, Kaffee, Natur-Joghurt ..., einfach alles! Im Frühstücksraum wird klar, eigentlich ist das Hotel fest in Karlsruher Hand; Mocki gondelt herum ... Dann schaue ich mir den Start des Kinderlaufs an, die Strecke läuft direkt am Hotel vorbei. Die Startnummer habe ich von Sascha schon bekommen ..., aber die Sicherheitsnadeln vergessen: Am Gildehaus (Von ca. 1400, spätgotisch mit Staffelgiebel und Blendarkaden) vorbei zum Sportlerzentrum im Herzog-Ernst-Gymnasium - wo ich schon mal das Kuchenbuffet in Augenschein nehmen kann - sind die Wege kurz; kurze Zeit später erwarten wir - mit Mocki und den Führungsfahrrädern am Hotel - den Start des Laufs 1 (MJU bis M45). Da es sich um einen 2 km-Rundkurs durch die Stadt handelt, sehe ich die in Runde 2 schon dezimierte Spitzengruppe um Hendrik Pfeiffer mehrmals. Ich gehe zum Ziel, wo die drei Führenden auf ihre letzte Runde gehen. Dann startet schon Lauf 2 (WJU bis W45): Die führenden laufen am Hotel vorbei (Esther verdeckt). Jetzt dauert es nicht mehr lange bis 13:10 Uhr: Das Wetter ist eigentlich ideal, ich laufe mich mit Steffen ein und deponiere meine Sachen ...; dann, der Start:
NB: Meine Coros Pace 2-Uhr läßt mich heute zwar im Stich; doch die abgedrückten Zeiten sollten wohl stimmen. Nach 4 s gehe ich über die Startlinie (brutto / netto) und starte in's Rennen (alle Video-Stills aus der Live-Berichterstattung) [10.3.26]. Am Hotel vorbei, die Wende läßt sich gut laufen 3:49,0 Ich laufe in einer kleinen Gruppe, wir biegen auf die Ringstraße ab, laufen eine ganz leichte Kuppe hoch und runter, hier fängt mich Jörg etwas später ein (die Photos mit Namensbestandteil k-Uelz dankenswerterweise von Jörg:-) 3:49,0 Nach dem Durchlaufen der Start-/Zielbereichs am Hotel entscheide ich mich: Ich muß die Gruppe verlassen ..., koste es, was es wolle.! Und laufe zu 163 auf auf dem Weg zum Wendepunkt 3:49,0 Ab jetzt - hinten links 2. Läufer - laufe ich alleine, das Feld ist so dünn besetzt, daß sich vor mir nur vereinzelt Läufer wie auf einer Perlenschnur auffädeln, ... gar nicht mein Ding:-| Den nächsten Läufer überhole ich kurz vor der Linkskurve auf die Zielgerade Durchlauf des Start-/Zielbereichs: 3:49,5 Hotel, Wende 3:49,5 Hälfte geschafft! Meine Kraft schwindet aber; ich weiß gar nicht, wie ich den Rest schaffen soll:-| Auf der Ringstraße nähere ich mich der finalen Linkskurve, in die ich jetzt einschwenke Auf der Zielgeraden werde ich vom Verein angefeuert 3:55 Ich gehe auf die vorletzte Runde; gottlob liegt die pace noch unter 4 min 3:58 Die Kuppe versuche ich mit Lauftechnik in den Griff zu bekommen. Uhr beim vorletzten Zieldurchlauf abdrücken. 3:57 Letztmalig beim Hotel vorbei, die Wende, ... 4:00 ... und auf den letzten Kilometer, der sich zieht: Ich gebe alle, daß ich ja nur den Abstand zu der Gruppe aufrecht halten kann, von der ich mich abgesetzt habe! Anlaufen der finalen Linkskurve, während 354 zum Endspurt ansetzt, mich auf der Zielgerade überholt und ich völlig erschöpft das Ziel erreiche und überquere 3:56, gottlob geschafft!
Meine Uhr zeigt eine enttäuschende 39:09 an: Selbst die 38 vorne habe ich verfehlt, von der 37 gar nicht zu reden! Jörg begrüße ich nur kurz im Zielbereich ... Sascha, Steffen, Markus und die Jugend treffe ich dort auch, wir wollen gleich zum Herzog-Ernst-Gymnasium gehen, da Habtemichael für ein Zielphoto fehlt. Dort gratuliert mir ein 5 km-Läufer, mit dem ich mich vorher schon gut unterhalten habe, zu meiner Zeit von 38:56; wenn das wahr wäre ... Denn meine pace ist die letzten 5 km beständig gesunken: 3:50,17 - 3:51,29 - 3:52,00 - 3:52,89 - 3:53,20 Nimora bestätigt mir später diese (Brutto-)Zeit (netto liege ich bei 38:52, d.h. pace 3:53,2 min/km). So ist der Tag einigermaßen gerettet: Ich dusche, versorge mich am Kaffee- & Kuchenbuffet und warte mit Habtemichael (links) und Steffen auf die Siegerehrung: Habtemichael wird 3. der AK M55, mit Steffen und Markus werden sie Vizemeister in der Kategorie AK M50-M60-Team! An St. Marien vorbei erstehe ich am Hundertwasser-Bahnhof - Treppenaufgang mit Wasserfall, Bahnhofshalle - Postkarten, lasse mir ein Glas Wein in der Abendsonne schmecken, kehre zum Abendessen beim Griechen Zorbas ein und mache mich mit Reiner auf die Heimfahrt mit Umstieg in Hannover, alles pünktlich! [PUMA=178]
Nachtrag: Eigentlich fühlen sich meine Beine heute ganz ordentlich an, doch beim Alternativtraining auf dem Rennrad merke ich sogar den Gegenwind:-| So drehe ich nur eine ganz kleine Runde (im Grunde auf der Strecke meiner Langen Läufe nach Höchst): 28 km Ø 22,8 km/h (1:12) 100 Hm Nachtrag: Nochmals ein Tag zur Regeneration; ich laufe heute (12.3.26) einen längeren Lauf.
| Segment | Strecke [km] | Zeit [min] | pace [min/km] |
|---|---|---|---|
| 1 | 3,12 | 16:01 | 5:08 |
| 2 | 5,725 | 28:08 | 4:55 |
| 3 | 5,725 | 28:04 | 4:54 |
| 4 | 3,12 | 15:01 | 4:49 |
| Σ | 17,69 | 1:27:13 | 4:56 |
Ohne Nachzudenken gelingt ein Segment schneller als das
vorige. 17,69 km mit pace 4:55,82 min/km. Das Wetter
ist sonnig bei frischen 13°C; Dehnen und
fertig. Nachtrag: Oh, das
Tempogefühl ... Bei meinem gesundheitlichen Zustand aber auch kein
Wunder. Das
Wetter läßt mich leider im Stich: Aber
die Wolken schaffen es nicht rechtzeitig, 18 Uhr ist das Training zu
Ende:-| Bei 10°C Einlaufen,
Lauf-ABC, 4 6 x 400 m WK-Tempo =
4:02 min/km ≙ 1:36,8 min (P 2:17 Gehen): 1:28,26 -
1:40,10 - 1:36,93 - 1:39,33 - 1:39,93 Ø 1:36,91;
Auslaufen & Dehnen. Nachtrag:
Für das Training in der Halle habe ich mir 2 x 3.000 m (P
6:00 Gehen) im HM-WK-Tempo vorgenommen; das sind 4:02
min/km. Einlaufen, Lauf-ABC, ... und Mohammed sagt mir, daß Sascha
mit der Gruppe in Rodenbach draußen trainiert. Ok, so habe cih die
Bahn für mich:-) Und kann gleich noch mentale Kraft
trainieren. 3:59,51 - 4:02,20 - 3:58,12 ⇒ Ø
3:59,94 4:04,89 - 4:02,13 - 3:59,64 ⇒ Ø
4:02,22. Die erste Wiederholung fällt mir aber so schwer, daß ich
Abbrechen, mindestens aber verkürzen will. Naja, ich bleibe
standhaft; frage mich aber, wie ich Sonntag in diesem Tempo 21,1 km
laufen will:-| Die zweiter Wiederholung nehme ich mir ein
leicht langsameres Tempo vor, vielleicht 4:04; und es fühlt sich
gleich viel besser an ..., obwohl es in der Lunge leicht
rasselt:-| Insgesamt ergibt sich - ja, ich laufe komplett
alleine! - eine pace von 4:01:08 min/km. Auslaufen, Dehnen
& Duschen. Auf der Heimfahrt frage ich mich, ob ich nicht besser
eine 1:25 vorne anpeilen sollte; statt auf unter 1:25. Aber es kommt
am Sonntag auf verschiedenste Aspekte an: Schlaf, Temperatur, Sonne,
Gruppe, Genesung, Kraft, Ausdauer und
Motivation! Nachtrag: Heute nur
Beine lockern auf dem Rennrad. So fahre ich auf der erweiterten
Laufrunde - diesmal bis zur Sindlinger Mainbrücke B40 - 37
km (1:38) 22,9 km/h 146 Hm bei Sonne und ~17°C.
Schon lange Zeit vorher werfe ich einen Blick auf die Wettervorhersage, die sich prächtig entwickelt: Temperatur im optimalen Bereich mit viel Sonne, so wie ich es mag! Huchti vom Bodensee läuft auch die Deutsche Meisterschaft, er reist am Freitag an. Abends treffen wir uns zu dritt beim Dauth-Schneider (teilweise gibt es Leber:-) Ich bleibe bei Wild und Saint Laurent. Samstag frühstücken wir ausgiebig Lachs mit Ei, dann bummeln wir durch Frankfurt, zum Flohmarkt im Ostend und das Museumsufer entlang zu Kaffee & Kuchen im Emma Metzler und Cafe im Liebighaus. Abends essen wir in der Stalburg nur Kleinigkeiten: Salat bzw. Kaiserschmarrn. Dann bereiten wir die Sachen für den Lauf vor; jetzt zeigt sich die wahre Pracht: Im Zeitraum des Laufs 10:00 bis 11:30 sonnig bei 10~12°C, sogar für das Zielbier reicht es noch! Optimale Bedingungen ...
Leider kein Auge zugetan in der Nacht, die Aufregung ist einfach zu groß:-| Huchti trinkt Tee, ich meinen Kaffee; das reicht uns beiden. Der Öffentliche bringt uns - wie viele andere auch - über Süd zum Stadion. Hier folgen wir dem Treck zum Waldstadion: Leider ist nur ein Tor offen, so daß sich eine riesige Traube bildet:-| Robert treffe ich dort und wir versuchen irgendwie auf's Stadiongelände zu gelangen. Dort treffen wir - was ein Zufall! - direkt Sophie:-) Leider haben ihre Mitläuferinnen beide abgesagt; wir wünschen uns gegenseitig einen guten Lauf! Vor dem Aufgang zur Beutelabgabe spricht mich Sascha an und erinnert mich: "Häng Dich am Anfang in den Windschatten und laß Dich ziehen; sie laufen eh alle zu schnell los!" Er wird an verschiedenen Stellen stehen, Photos schießen und uns anfeuern. Da wir - wegen Überfüllung? - nicht in den Innenbereich (Toiletten, Cafe, ...) kommen, ziehen wir uns direkt um: Bei der Beutelabgabe ist es windstill und in der Sonne regelrecht warm! Hier begrüße ich Jenny (links: Meine Trainerin beim Spiridon in der Intervallgruppe), Valentin (meinen alten Schüler) und seinen Bruder Julian, meinen jetzigen Kollegen: Alles eine große Läuferfamilie! Hier spricht mich auch Lars an, alter Eintracht-Sparringspartner: Er will die unter 1:20 angehen, viel Erfolg! Ich laufe mich ein, bißchen Lauf-ABC und 3 x Steigerung, dann letzte Pinkelpause. Jetzt treffe ich Habtemichael und Sara, wir wollen in den DM-Startblock, da spricht mich Petra von Werner noch an, im Startblock sehe ich dann Markus und Steffen und Christian vom SSC. Es ist schon recht voll und dicht. Dann grüße ich links hinter mir noch Florian, der Countdown: 3, 2, Startschuß, 1 und los ...
Alles schießt nach vorne, nach 18 s laufe ich über die Matte und starte die Uhr, es geht leicht hoch und manch einer will den Lauf jetzt schon gewinnen:-| In den ersten 90°-Kurven ist es eng, das Feld stockt, nur ja nicht stürzen! Nach 500 m weitet sich die Strecke auf der Otto-Fleck-Schneise und das Feld zieht sich langsam auseinander, rechts überholt Florian, Lars läuft - noch! - schräg versetzt vor mir (km 1) 4:06,94 Dirk begrüße ich vor der Brücke über die Bundesstraße - er läuft ohne konkretes Ziel ..., und wird eine tolle Zeit erreichen! - und überhole, runter und rechts, im Wald ist es windstill, links weiter die Otto-Fleck-Schneise (km 2) 4:06,45 Die ersten beiden km schon mal nicht zu schnell angegangen, doch jetzt muß ich eine Gruppe mit meiner Geschwindigkeit suchen, ich orientiere mich nach vorne, schließe zu Gruppen auf, wo mir mein Laufgefühl sagt, daß dies mein Tempo sein wird ..., sein muß (km 3) 3:32,46 Im Wald immer noch windstill, wir laufen die Isenburger Schneise runter und nach dem Schwenk nach recht spüre ich erstmal den Wind aus Ost: Gegenwind! (In der Rundschau lese ich: "Die Bedingungen seien gut gewesen, nur der Wind habe gestört.") [24.3.26] (km 4) 3:47,64 Erste Stimmungsnester haben wir hinter uns, die Gruppe läuft gut, Damen und Herren gemischt (km 5) 3:49,11 Der Blick auf die pace: Angepeilt habe ich mindestens eine 4:02, wo wir jetzt deutlich drunter liegen, doch es geht die Stresemannallee bergab und ich fühle mich sehr wohl, die Senke unter der Bahn durch klappt auch ganz gut (km 6) 3:49,11 Wieder Stimmungsnester beim Einbiegen auf die Kennedyallee und am Otto-Hahn-Platz; Atmung ganz gut, die Erkältung der letzten Tage ist pktl. verflogen! (km 7) 3:49,57 Jetzt beim Einbiegen auf die Schweizer Straße wird mir erst bewußt, daß wir es gleich bis zum Main geschafft haben: Je schneller man läuft und je besser man sich fühlt, desto schneller verfliegen die Kilometer:-) Über den Rückweg und den Anstieg dort mache ich mir jetzt keine Gedanken. Super Party beim Abbiegen vor der Untermainbrücke und dem Einschwenken an den Main (km 8) 3:53,37 Die Strecke im Gegenwind bis zur Ignatz-Bubis-Brücke absolviere ich in der Gruppe im Windschatten, eckig geht's am Colosseo vorbei (km 9) 3:55,34 Auf der Brücke weht ein heftiger Wind, wir schwenken auf der Schönen Aussicht nach West und es liegen 6 km mit Rückenwind vor uns, ich mache mir keine Gedanken (km 10) 3:55,34 Bei der Verpflegungsstelle am Mainkai will Jörg ein Photo von mir schießen: Ich rufe nach ihm, damit er mich nicht verpaßt ("Voll im Tunnel: Ich ? [...] Ich muss mich immer erst daran gewöhnen, das du immer auf der mir gegenüberliegenden Straßenseite läufst, deshalb musste ich maximal ran zoomen, damit du überhaupt noch erkennbar bleibst.") Danke Jörg für dieses Photo, welches mich mit der Gruppe eingefangen hat! (Ist das Frank im Hintergrund ganz links?) Hinauf zur Untermainbrücke und über den Main, hier greift der Wind seitwärts wieder gut rein, ein Läufer sucht meinen Windschatten, wir schwenken ein auf den Schaumainkai (km 11) 3:54,75 Vor der Friedensbrücke biegen wir ab hinunter auf den Tiefkai (Mainuferpark): Achtung, Kopfsteinpflaster! (km 12) 3:52,25 Im Rückenwind laufe ich jetzt etwas freier, die Gruppe zieht sich auseinander, ich passiere Tinka (die mit einem Infekt kämpft, sich aber auf den Marathon in Bonn vorbereitet), wir laufen hoch auf den Theodor-Stern-Kai (km 13) 4:02,87 Langsam mache ich mir Gedanken über den Rückweg und den Anstieg, da die Kraft in meinen Beinen nur endlich scheint:-| Ich versuche aber, an der Gruppe dran zu bleiben, gerade im Hinblick auf die später folgenden Passagen im Gegenwind (km 14) 3:51,67 Wir verlassen das Mainufer ... (km 15) 4:03,88 und erreichen die ehemalige Bürostadt Niederrad: Im Lyoner Quartier habe ich den Anschluß verloren, Läufer überholen mich, der Wind kommt aus wechselnden Richtungen (km 16) 4:03,88 Ich merke auch den leichten Anstieg, wir überqueren die Gleise der Tram und schwenken um 180° nach Osten! Leider muß ich meine bisherige Gruppe - oder was davon noch übriggeblieben ist - ziehen lassen:-| Für diesen Fall habe ich mir gesagt: Reduziere die pace für das 2 km-Stück im Gegenwind und suche den Windschatten der überholenden Läufer! (km 17) 4:04,42 Es fühlt sich jetzt wirklich zäh an, aber es sind ja nur noch 4 km! Immer wieder hänge ich mich in den Windschatten von Überholern, ich will mich nicht hängen lassen, da der Lauf bis jetzt erfolgreich verlief (km 18) 4:15,14 Mechanisch drücke ich ab, rechts abbiegen, nochmal rechts abbiegen und im Rückenwind das Tempo steigern, was geht (km 19) 4:02,82 Doch nach dem Abbiegen nach links steigt die Gerauer Straße mit wechselndem Wind stark an und nochmals schwenken wir Richtung Osten! Meine ganze Hoffnung liegt jetzt auf der Flughafenstraße, die wir mit Rückenwind laufen werden (km 20) 4:16,43 Die Läufer mischen sich: Ich überhole und werde überholt, alleine die verbleibende Strecke ermuntert mich, nicht aufzugeben! Anfeuerungsrufe, die Bahnunterführung tut nochmal richtig weh, ohne große Orientierung umrunde ich die Wintersporthalle, der Wind weht den Stadionsprechen herüber, letzte Linkskurve, Michael überholt mich den ich grüße (km 21) 4:03,96 Rechts und nochmal rechts in's Stadion hinunter und hinein, die Sonne scheint, ich fixiere die Zieluhr, die 1:23:4x zeigt, 100 m bis zum Ziel, beim Endspurt renne ich um mein Leben, mit letzter Kraft überquere ich die Ziellinie und drücke die Uhr ab. Ich könnte unter 1:24 geschafft haben (km 21,1) 0:23,79!
Netto steht handgestoppt eine 1:23:41 auf der Uhr, welches sich in der Liste Ergebnisse M/W - Halbmarathon // Deutsche Meisterschaften 2026 bestätigt. Das sind eine unglaubliche pace von 3:57,96 min/km, die für den Platz 9 (von 58) in der AK M60 reicht! [PUMA=199] Sehr zufrieden und sehr kaputt schlendere ich den Zielkanal durch's Stadion und unterhalte mich schon mit Christian (habe 2017 mit die Ü 200-Wertung der Mörfelder Marathonstaffel gewonnen), Matthes ruft mich von der Tribüne aus, ich sehe Maike Lea und er schießt ein Erinnerungsphoto. Bei ihr lief es nicht ganz rund, auch Tinka klagt mir ihr Leid. Hendrik ist im Gespräch, so erfahre ich erst später, daß Esther gewonnen hat. Mit Christian gehe ich in den sonnigen und windstillen Verpflegungsbereich: Hier treffe ich Werner, meinen alten Mentor beim Spiridon, er ist ganz zufrieden, und Dirk kommt auf uns zu: Er hat eine hohe 1:26 erreicht, Chapeau, nach seiner Durststrecke! Uli, die Lauflegende begrüße ich, dann schlendere ich zurück, um Michael in Empfang zu nehmen und sehe Marius! Er macht anschließend ein Photo von uns: Marius, Elite-Starter mit einer 1:12 oder 1:13 in der Palmares, hat Ana unter die 1:20 h gepaced, Gratulation! Mit Michael greife ich eine Banane beim Querbeet-Stand ab und begrüße dort Tom. Auf das Bier von Faust verzichte ich allerdings, da es nur mit einem Plastikbecher kommt:-| Glasflaschen sind scheinbar zu gefährlich. Und Raphael spricht mich an: Er ist als Schüler der Musterschule für meine Kollegin Claudi gelaufen und hat umd die 1:30 h geschafft! Wir gehen duschen, eigentlich gibt es keine Schlange, das tut gut, anschließend wächst die Schlange aber stetig. Matthes stößt zu uns (der gestern die Hochstift-Cup-Rennserie [24.3.26] mit dem Sälzerlauf eröffnet hat) und auch Sophie gesellt sich zu uns. Bei der Siegerehrung ratschen wir noch mit Markus, der auf die Ehrung der AK-Mannschaft wartet [23.3.36] (mit dem 9. Platz in der AK gehe ich aber leer aus). Wir entscheiden uns für einen frühen Abgang mit dem Öffentlichen bzw. KFZ: An der Schleuse dauert es etwas, das Rennen ist für den einen oder die andere noch nicht beendet. Hier sehe ich noch Aleco (ganz, ganz rechts) und am Abgang zur Station Stadion spricht mich Lars an. Er hat 1:19:37 < 1:20 erreicht: Gratulation!
Wir treffen uns alle im DAX wieder, zu einem ausgiebigen Finisher-Schmaus:-) ... und haben uns viel zu erzählen ... Huchti und ich genießen dann die letzten Sonnenstrahlen im Holzhausenpark, bevor der letzte Stop im Yok Yok die Heimfahrt für Huchti einläutet: So senkt sich dann die Sonne über ein erlebnisreiches Rennwochenende ...
Der Vollständigkeit hier die Ergebnisliste der AK M60 der Deutschen Meisterschaften als PDF-Datei und die Ergebnisliste des gesamten Halbmarathons inkl. DM und Elite als ODS-Datei (zum Selbersortieren). Weiter der Vergleich der pace mit dem letzten schnellen Halbmarathon: Osterlauf Paderborn (DM) 2025 und Frankfurt Halbmarathon (DM) 2026.
Alternativtraining: Jetzt nach den Meisterschaften zahlt sich der ECE 151 [29.3.26] Frankfurt-Mailand wieder mal aus. Während der Frühling in Frankfurt langsam loslegt, ist er am Mittelmeer - z.B. in Menton - in vollem Gange! Bellinzona lasse ich wegen Wolken- und Regenw'keit aus; fahren will ich mit dem Rennrad von Mailand Richtung Marseille. Es reicht für gut 1.000 km mit über 12.000 Hm! Abwechseln tuen sich längere Etappen (150/180 km) und Bergetappen (1.800/2.200 Hm). Hier geht's zum Reisebericht (in Vorbereitung).
Nachtrag: Nächsten Sonntag will ich beim Halbmarathon in Griesheim (Darmstadt) starten; die Wetteraussichten überzeugen mich noch nicht:-| Doch ich wäre schon gespannt, was Restkondition der Meisterschaften in Kombination mit dem Radtraining jetzt für eine Zeit zulassen ... So gehe ich heute (14.4.26) bei Sonne und 18/19°C auf die Bahn (da sich die Achillessehne links leicht meldet, aber später beruhigt): Einlaufen, Lauf-ABC + 3 x Steigerung, 3 x 1.000 m (P 3:23 Gehen) 3:50,13 - 3:49,94 - 3:36,53 Ø 3:45,53 min/km. Auslaufen & Dehnen. Nachtrag: Heute (15.4.26) ziehe ich das Training von gestern nach; dazu laufe ich bei 20/21°C und Sonne meine Standardrunde im Grüneburg-/NiddaparK:
| Segment | Strecke [km] | Zeit [min] | pace [min/km] |
|---|---|---|---|
| 1 | 3,12 | 16:57 | 5:26 |
| 2 | 5,725 | 28:22 | 4:57 |
| 3 | 3,12 | 13:54 | 4:27 |
| Σ | 11,965 | 59:13 | 4:57 |
Also 12 km mit pace 4:57 min/km; 3 x Steigerung und Dehnen.
Regentropfen am Fenster wecken mich: Was ein Mistwetter nach den frühlingshaften Tagen:-| Ein Kaffee, dann die Fahrt mit dem Öffentlichen nach Griesheim, in Darmstadt läuft mir Markus im Hbf schon in die Arme: Er will unter 1:30 h, besser in Richtung 1:28 h laufen und dabei will ich ihn unterstützen. Das paßt, denn ich habe eigentlich keine eigenen Ambitionen. Zwischenzeitlich kommt die Sonne raus, doch beim Lauf herrscht fest perfektes Wetter, nur etwas windig ist es. Das anfängliche Läuferfeld hat sich etwas komplettiert: Daniel Nohe (der dann aber nicht antreten wird) und Max Irle vom Spiridon haben gemeldet; also gibt es doch eine richtig schnelle Spitzengruppe. Etwas Aufwärmen, dann ab in den Startblock, und los: Recht schnell bilden Markus und ich eine Zweiergruppe; die Leistungsdichte ist dünn:-| Wir gehen so mit pace 4:00 bis 4:10 min/km an. Für mich wird es wohl ein schneller Trainingslauf, ich will Markus bis in's Ziel begleiten. Auf den 2 Runden müssen wir 4 x über die Autobahn: Aber die Brücke hat für mich ihren Schrecken verloren nach dem Osterlauf in Paderborn 2025 mit 4 x der Nordbahnhofbrücke:-) Klar, je nach Laufrichtung greift mal der Wind von vorne, der Seite oder hinten rein. Auf der 2. Runde übernehme ich die Führung und versuche Markus einen möglichst guten Windschatten zu geben. Jörn schaffe ich letzmalig zu grüßen und Markus wird von seinen Vereinskameraden angefeuert. Gemeinsam mit Aras (von der 10 km-Distanz) gehen wir auf die lange Zielgerade und spornen uns gegenseitig an! Schlußendlich steht im Ziel eine wirklich gute 1:26:22 h mit pace 4:05,6 min/km auf der Uhr; damit werde ich 13. gesamt (von 172), 13. von 130 M und 1. AK M60 (von 10). Für einen Platz in den Topten gesamt hätte ich eine 1:22:02 laufen müssen: Utopisch! Doch die M45, M50 und M55 hätte ich auch gewonnen [PUMA=220]. BTW: Markus wird auch 1. seiner AK M55:-) Hier die Zieleinlaufliste und die Ergebnisliste AK. Duschen, Kaffee- & Kuchenbuffet, Siegerehrung: Ganz zum Schluß gibt es für den 1. Platz AK M60 einen Müsli-Riegel, ein Duschgel und ein Sixpack Pfungstädter Bier:-) Jetzt muß ich das nur noch im Öffentlichen - wieder alles sehr pünktlich! - nach Frankfurt bekommen ... Nachtrag: Nach den Tagen auf dem Rennrad war ich läuferisch wenig vorbereitet; die beiden Trainingseinheiten die Tage zuvor fielen mir eher schwer:-| Und die 1/2 Fl. Weissburgunder zum Risotto abends zuvor waren sicher auch nicht förderlich: Was wäre also drin gewesen? Vielleicht kriege ich das ja nächste Woche beim Frankfurter Lauf 10 km raus:-) Denn heute lief es sich für mich "recht entspannt" ...
Nachtrag: Bei 20°C, blauem Himmel und viel Sonne - so wie ich es liebe - laufe ich mich heute (22.4.26) zum Sport-Campus ein. Hier Lauf-ABC und eine kleine Pyramide (wußte aber gar nicht mehr, daß es dafür eine Vorgabe gibt): 200 m, 400 m, 600 m, 800 m, 600 m, 400 m, 200 m
| Strecke [m] | pace Vorgabe [min/km] von [*] | pace [min/km] | Zeit [m:ss,ss] | Abweichung zu [*] | Pause |
|---|---|---|---|---|---|
| 200 | 3:06 | 3:28 | 0:41,64 | 111,9 % | 200 m Traben = 1:09 |
| 400 | 3:16 | 3:42 | 1:28,98 | 113,3 % | 400 m Traben = 2:18 |
| 600 | 3:28 | 3:50 | 2:17,83 | 110,6 % | 600 m Traben = 3:15 |
| 800 | 3:39 | 3:51 | 3:04,43 | 105,5 % | 800 m Traben = 4:26 |
| 600 | 3:28 | 3:47 | 2:16,09 | 109,0 % | 600 m Traben = 3:29 |
| 400 | 3:16 | 3:50 | 1:32,18 | 117,6 % | 400 m Traben = 2:14 |
| 200 | 3:06 | 3:20 | 0:40,07 | 107,7 % | |
| [*] Pyramidentraining Rechner [22.4.26] bei 38:30 min für 10 km | |||||
Auslaufen und Dehnen. Fazit: Einerseits steckt mir noch der Halbmarathon von Sonntag in den Waden, andererseits bin ich auf Kurzstrecken immer schon relativ viel schlechter als in der Ausdauer.
Gefeiert bis Mitternacht, schlecht geschlafen, keine gute Voraussetzung für einen Wettkampf:-| Egal, ich fühle mich gute und das Wetter ist perfekt: Sonne/Wolken bei 15~20°C, im Wald eher kühler. Ich reise öffentlich an, Startnummer holen, Läufer begrüßen: Robert & Pascal, Kollegin Claudia, Marius, Valentin, Hans, Kollege Julian, ... Einlaufen, geht so. Ab in den Startblock, hier ist's ganz entspannt, stehe eher hinten. 10, 9, 8, ... es wird runtergezählt ... 3, 2, 1: Startschuß!
3/4 Stadionbahn mit den späteren Siegern Robert, Pascal und Marius an der Spitze - später folge auch ich - dann unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer ab in's Enkheimer Ried: Ich weiß ja, daß die Strecke nicht bestenlistenfähig ist aufgrund ihrer Beschaffenheit. Derzeit werden aber die Wege saniert, was dazu führt, daß z.T. gröbster Schotter oder tiefer Sand zu durchlaufen ist! Neben den Baumwurzeln und Ästen, die in die Laufstrecke ragen: Eben ein Landschaftslauf, der an Wiesen und Teichen vorbei, durch den Wald und über die Autobahn führt:-) Mit der Bahn zu Beginn ist noch ein schneller 1. km möglich; der Untergrund ist uneben, wir laufen in einer kleinen Gruppe 3:44 Jetzt laufe ich vorne, ein paar Läufer im Windschatten; es geht leicht hoch, dann wieder runter in den Wald 3:54 Dann laufe ich alleine, in Sichtweite Camille, hinter mir Arne und Jonas 3:52 Wir passieren den zweiten Teil, den Gänseweiher ... 3:58 ... und gehen auf die lange Gerade 3:53 Dann folgt die Brücke über die Autobahn ... 3:56 ... und die Umrundung des Fechenheimer Weihers in einem Auf und Ab 3:57 Arne und Jonas haben mich inzwischen eingeholt und laufen hinter mir ... 4:00 ... zurück über die Autobahnbrücke; Jonas und Arne geben Gas, ich kann nicht folgen, aber Valentin kommt mir näher - hier ist der Weg besonders uneben, und das auch noch zum Ende hin! - ... 4:00 ... den ich aber nicht halten kann; nur auf den letzten Metern im Stadion gebe ich nochmal Gas 3:45
So stehen auf meiner Uhr 39:01! Zu dumm, knapp an der 38 vorne vorbei:-| Ich hoffe auf meine Netto-Zeit, wo mir Julian eine 38 vorne bestätigt ...; doch die ist knapp, äußerst knapp: 38:59 mit pace 3:53,9 min/km [PUMA=230] Ich werde 19. gesamt (von 543) und 18. M (von 363) Auf dieser Strecke ist das eine super Zeit: Wo ich auch schon 39:34 (2025) oder 40:26 (2024) gelaufen bin! Schnell am Bierstand mit Einwegplastikbechern vorbei zum Kaffee- und Kuchenbuffet: Herrlich lecker Selbstgebackenes! Zwischendurch stehen die Schnellsten schon mal Probe:-) Mit Kaffee und Kuchen schaue ich den Läufern auf der Zielgeraden zu (Jonas & Danae), kratze die letzten Krümel zusammen (Isabell & Patrick Ryan) und leere den Kaffee. Mit einem Bier im eigenen Becher(!) geselle ich mich dann zu Marius und seinem Vater: Ein Pfundskerl, 3. gesamt und 1. AK M35! Bei der Siegerehrung - Robert ist schon weg - nehme ich für den 1. Platz AK M60 (von 40) einen 20 Euro-Gutschein des Hessen-Centers in Empfang. Auf dem Weg zur U-Bahnstation gehe ich Ronja auf, wir haben den gleichen Weg: Mit ihr stand ich zusammen im Startblock; jetzt haben wir Zeit, uns über den Lauf auszutauschen: Sie wird 4. Frau gesamt (da ist der Abstand zur 3. mit 13 s exterm gering) und belegt den 2. AK-Platz WHK (Frauen), aber mit großem Abstand zur Lokalmatadorin Kerstin! ... viel Erfolg dann in Mainz!
Hier noch die Zieleinlaufliste und die Ergebnisliste AK. Nachtrag: Gerade lese ich nach dem London Marathon "Sawes Fabelleistung ist das Ergebnis eines Zusammenspiels aus Talent, perfekter Ausrüstung und dem ideal sonnigen, angenehm milden Frühlingswetter in London." (Quelle: NZZ) [26.4.26] Es spielt also alles zusammen; und es gehört auch etwas dazu, was man gar nicht selbst beeinflussen kann.
Nachtrag: Da der Lauf in Mainz - dank laufbegeisteter Massen! - ausgebucht ist und auch sonst keine Läufe in Sicht sind, endet meine Frühjahrssaison abrupt:-| Als Alternativtraining kommt mir unsere Alternative Weinlagenwanderung am 1. Mai gerade recht:-) Bei bestem Wetter starten wir am S-Bahnhof in Hochheim durch die Weinhänge, sehen uns auf der Route der Industriekultur [6.5.26] die Kalkbrennöfen an (hier erklärt im historischen Kontext) [6.5.26] und wandern am Dykerhoff See vorbei zur Flörsheimer Warte, hier Einkehr. Ähnlich zurück verlaufen wir uns am schönen Mühlgraben entlang und durch die Wickerbachaue, ehe wir durch die Weinberge auf Hochheim zulaufen. In der Raber Hütte bekommen wir noch den Tipp, am Weingut der Stadt Frankfurt, dem Daubhäuschen (mit Einkehr) und dem Weingut Künstler vorbeizuschauen, bevor wir die Wanderung im Weingut Preis [6.5.26] mit einem Besuch der Weinverkostung im Gewölbekeller ausklingen lassen: 16,85 km, 246 Hm, 3:37:27 h Nachtrag: Fast zwei Wochen liegt der letzte Lauf zurück, seitdem kein Training. Also weg vom Schreitisch, die Sonne ruft heute (9.5.26) zur Standardrunde in den Grüneburg-/ und Niddapark bei 22°C:
| Segment | Strecke [km] | Zeit [min] | pace [min/km] |
|---|---|---|---|
| 1 | 3,12 | 15:54 | 5:06 |
| 2 | 5,725 | 26:57 | 4:42 |
| 3 | 3,12 | 14:20 | 4:36 |
| Σ | 11,965 | 59:13 | 4:57 |
Also 12 km mit pace 4:49 min/km; 3 x Steigerung und Dehnen.